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Andro-Pol-Krise
Verfasst: So 9. Mär 2014, 15:18
von Peter Vain
Es würde mich sehr freuen, wenn einer in der Unionsregierung mich und die Bürgerinnen und Bürger über die genauen Hintergründe der Krise erklären könnte, weil außer gegenseitigen Schuldzuweisungen und diplomatischem Geplänkel kann ich keine klaren Informationen hierzulande finden. Das wäre aber wichtig, weil das Ganze klingt doch recht brenzlig.
Verfasst: Mo 10. Mär 2014, 20:16
von Geert van Bloemberg-Behrens
Jetzt wurde sogar die Botschaft der Union in Andro geschlossen. Die Situation eskaliert weiter und die Bevölkerung wird weiter im Dunklen gelassen um die Geschehnisse. Skandalös.
Verfasst: Mo 10. Mär 2014, 20:23
von Fanny von Hammersmarck
Skandalös? Business as usual in der Unionsregierung Bont.
Unser ach so enger Freund und Verbündeter die Vereinigten Staaten von Astor dreht derzeit auch munter an der Schraube der nuklearen Provokation. Und die Unionskanzlerin bekommt dazu die Zähne nicht einmal auf eine parlamentarische Anfrage im Unionsrat hin wirklich auseinander.
Verfasst: Mo 10. Mär 2014, 21:46
von Massimiliano Napolitani
Original von Geert van Bloemberg-Behrens
Jetzt wurde sogar die Botschaft der Union in Andro geschlossen. Die Situation eskaliert weiter und die Bevölkerung wird weiter im Dunklen gelassen um die Geschehnisse. Skandalös.
Die Schließung ist keine zwei Stunden alt. Sie werden bitte Verständnis dafür haben, dass wir uns im Außenministerium derzeit um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern, bevor wir Ihr, berechtigtes, Informationsbedürfnis stillen.
Original von Fanny von Hammersmarck
Skandalös? Business as usual in der Unionsregierung Bont.
Unser ach so enger Freund und Verbündeter die Vereinigten Staaten von Astor dreht derzeit auch munter an der Schraube der nuklearen Provokation. Und die Unionskanzlerin bekommt dazu die Zähne nicht einmal auf eine parlamentarische Anfrage im Unionsrat hin wirklich auseinander.
Und das richtigerweise. Es wird mit den Vereinigten Staaten derzeit über eine Neuauflage der G4 verhandelt, dabei kam auch die First Strike Ban Abrogation zur Sprache.
Verfasst: Mo 10. Mär 2014, 21:55
von Fanny von Hammersmarck
Original von Massimiliano Napolitani
Und das richtigerweise. Es wird mit den Vereinigten Staaten derzeit über eine Neuauflage der G4 verhandelt, dabei kam auch die First Strike Ban Abrogation zur Sprache.
Allzu wichtig kann den Vereinigten Staaten die Neuauflage der G4 ja nicht sein, wenn man dort während laufender Verhandlungen noch im Alleingang verteidigungspolitische Tatsachen schafft.
Mit ihrer sinnlosen Provokation erhöhen die Vereinigten Staaten die Gefahr ihrer Verwicklung in einen Nuklearkrieg. Erste und hauptsächliche Leidtragende außer den Vereinigten Staaten selbst wären die DU-Länder Westliche Inseln und Roldem.
Vertritt die Unionskanzlerin gegenüber den Vereinigten Staaten eigentlich auch deren Interessen? Oder biedert sie sich nur als unterwürfiger Juniorpartner an, um anschließend für sich damit werben zu können, einen vorgeblichen Verbündeten geworben zu haben?
Einen Verbündeten, der sein Süppchen kocht und sich dabei nicht um unsere Sicherheitsinteressen kümmert?
Und von dem - nebenbei - immer noch niemand hier weiß, wie tief er einst wirklich in den Oktoberputsch verstrickt war? Ist die Aufarbeitung der in diesem Zusammenhang erworbenen Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten eigentlich auch Thema der Verhandlungen?
Ich traue Unionskanzlerin Bont in dieser Sache keinen Centimeter über den Weg, ehe sie nicht das Hinterzimmerchen verlässt und Parlament und Länder und Öffentlichkeit umfassend und ehrlich informiert!
Verfasst: Mo 10. Mär 2014, 22:00
von Massimiliano Napolitani
Vielleicht trauen Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass ich ebenso in den Verhandlungen sitze und diese Themen angesprochen werden. Es gibt im Moment kein Ergebnis das man präsentieren kann.
Verfasst: Mo 10. Mär 2014, 22:03
von Fanny von Hammersmarck
Sachstandsmeldungen werden trotzdem gerne entgegengenommen. Es wäre sicherlich auch für Sie und die Unionskanzlerin von Vorteil, rechtzeitig zu wissen, welches Ergebnis am Ende auf Akzeptanz in der Demokratischen Union stieße.
Verfasst: Mo 10. Mär 2014, 23:14
von Helen Bont
Herr Vain, Frau von Hammersmarck, es macht in der jetzigen Situation wirklich wenig Sinn, irgendwelche Zwischenergebnisse durchzugeben, die eventuell morgen schon keinen Bestand mehr haben.
Was die Polkommission betrifft, so tagt sie nicht umsonst hinter verschlossenen Türen, und die Unionsregierung wird den darin ausgedruckten Wunsch der anderen Partner nach Vertraulichkeit natürlich respektieren.
Was die Vorgänge um die Botschaft der Demokratischen Union in Koskow angeht, so berät die Unionsregierung derzeit über die Situation und eine angemessene Reaktion. Hier wird sehr zeitnah eine Information und angemessene Reaktion erfolgen.
Verfasst: Mi 12. Mär 2014, 20:27
von Fanny von Hammersmarck
Schön, nur beklagen Sie sich anschließend bitte nicht, wenn das Ergebnis mit einer gewissen Skepsis aufgenommen werden wird.
Ich jedenfalls vermag etwa anhand Ihrer (Nicht-)Reaktion auf die nuklearen Kraftmeiereien des US-Präsidenten derzeit nicht zu erkennen, dass und inwiefern Sie außenpolitisch die Interessen der Demokratischen Union und ihrer Länder vertreten.
Mich beschleicht der Verdacht, es geht Ihnen in erster Linie um Ihr eigenes Ego. ("Ich habe die Demokratische Union mit den Vereinigten Staaten befreundet!")
Und ich bin gespannt, welches Ergebnis der Gespräche Sie schließlich präsentieren werden, das mich vom Gegenteil überzeugen soll.
Verfasst: Do 13. Mär 2014, 00:46
von Helen Bont
Mit einer gewissen Skepsis wird jeder leben müssen, egal wie ehrlich und lautern er oder sie handelt. Ich kann damit leben.
Was die Aufhebung des „First Strike Ban“ durch US-Präsident Varga angeht, so gibt es von Seiten der Unionsregierung auch nichts zu reagieren. Der US-Präsident hat betont, dass das Atomwaffenarsenal dazu dienen soll, im Falle einer Aggression gegen Astor als eine Verteidigungsoption zu dienen, womit sich die Situation zu der vor der Aufhebung überhaupt nicht ändert, da das Atomwaffenarsenal auch schon vor der Aufhebung Bestandteil der US-Verteidigungsdoktrin gewesen ist.
Das Einzige, was sich geändert hat, ist, dass sich Astor jetzt wieder vorbehält, nicht erst darauf zu warten, bis das ein Atomschlag gegen sein Staatsgebiet tatsächlich stattgefunden hat.
Und wenn ich sage, dass ich hier der US-Administration - egal welcher parteipolitischen Couleur - vertraue, dass sie nicht leichtfertig mit dem astorischen Atomwaffenarsenal umgeht, dann nicht, weil ich mein Ego pflegen will - dass könnte ich, weiß Gott, besser, indem ich zum Beispiel Ihnen nach dem Munde reden würde - sondern weil ich über mehrere Legislaturperioden hinweg die politischen Akteure in Astor persönlich kennen gelernt habe und ich weiß, dass die nicht leichtfertig mit diesen Waffen umgehen. Von daher sage ich noch mal: ich habe großes Vertrauen in unsere astorischen Freunde und Partner.