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Ergebnis Kanzlerwahl, 1. Wahlgang
Verfasst: Mo 6. Jan 2014, 19:45
von Kauli
Wahlbeteiligung: 6 von 6 (100.0 %)
Für Frau Bont stimmten 3 Abgeordnete (50%), gegen sie 3 Abgeordnete (50%). Damit hat die Frau Bont die Mehrheit nach Artikel 41 (1) der Verfassung verfehlt.
Verfasst: Mi 8. Jan 2014, 12:24
von Geert van Bloemberg-Behrens
Da wird im Verborgenen schon eine Koalition aus KDU und SPDU geschmiedet, über die die Öffentlichkeit nicht mal informiert wurde, und dann schafft diese es bei 5 satten Abgeordneten Frau Bont nur 3 Stimmen bei der Wahl zu geben. Grandios.
Verfasst: Mi 8. Jan 2014, 22:15
von Helen Bont
Wieso im Verborgenen? Die SPDU hat - wenn ich mich recht entsinne - zweimal die Öffentlichkeit über die Gespräche informiert.
Im übgrigen gehörte es mal längere Zeit zur - wenn auch in meinen Augen eher unrühmlichen - Tradition, dass ein Unionskanzler in der ersten Wahlrunde nie eine Kanzlermehrheit hinter sich bringen konnte.
Verfasst: Mi 8. Jan 2014, 22:40
von Geert van Bloemberg-Behrens
Die SPDU hat mitgeteilt, dass sie Gespräche mit der KDU und mit mir führt. Die Öffentlichkeit wurde jedoch nie über den Abschluss von Beratungen und das Schließen einer Koalition informiert. Sie hätten das allerdings auch tun können, da will ich mich nicht nur bei den Sozialdemokraten beschweren.
Sich auf eine angebliche Tradiotion zu berufen ist natürlich einfacher als eventuell eigene Fehler einzugestehen. Wir werden sehen, was der zweite Wahlgang mit sich bringt.
Verfasst: Mi 8. Jan 2014, 23:22
von Helen Bont
Ich denke, dass angesichts von dem, was hier derzeit alles schief läuft bzw. gar nicht funktioniert, dies nun wirklich eines der geringeren Probleme ist. Abgesehen davon: ohne Zweifel lag mein Augenmerk die letzten Wochen in der Tat nicht auf der Öffentlichkeitsarbeit, sondern eher darauf, überhaupt die Regierung handlungsfähig zu halten.
Ob Sie es nun Tradition oder nicht. Tatsache ist, dass es einige Unionskanzler gab, die im ersten Wahlgang nicht gewählt wurden. Ich kann mich daran erinnern, dass darüber hinaus der damalige Unionskanzler von Metternich sogar im zweiten Wahlgang nicht gewählt wurde. Und im - ich glaube es war der - dritten Wahlgang gegen seinen damaligen Herausforderer Helmut Hennrich sogar nur ein Patt erreichen konnte. - Trotz Mehrheit der Koalition.
Was die eigenen Fehler angeht: kein Mensch ist fehlerfrei, und ich wäre die Letzte, die bestreiten würde, sich irren zu können. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ich immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe und handeln werde.
Verfasst: Mi 8. Jan 2014, 23:27
von Draga Markievic
Original von Geert van Bloemberg-Behrens
Die Öffentlichkeit wurde jedoch nie über den Abschluss von Beratungen und das Schließen einer Koalition informiert.
Der SPDU-Parteitag hat bislang auch nichts dergleichen beschlossen.
Verfasst: Do 9. Jan 2014, 14:43
von Alexander Steinhoff
Eine Koalition, wurde auch noch nicht beschlossen. Und im verborgenen wurde auch nie verhandelt. Mit beiden Parteien wurde zeitgleich verhandelt.
Verfasst: Do 9. Jan 2014, 14:51
von Pandora Friedmann
Und die Sozialdemokraten lassen sich als momentan größte Fraktion im Unionsparlament und noch vor der Nachwahl die Butter vom Brot bzw. das Kanzleramt nehmen ehe irgendein Verhandlungsergebnis steht?
Verfasst: Do 9. Jan 2014, 21:06
von Helen Bont
Original von Pandora Friedmann-Barré
Und die Sozialdemokraten lassen sich als momentan größte Fraktion im Unionsparlament und noch vor der Nachwahl die Butter vom Brot bzw. das Kanzleramt nehmen ehe irgendein Verhandlungsergebnis steht?
Das Problem, das aber in diesem Fall genauso die KDU betrifft, ist in der Tat, wie so oft, dass die Öffentlichkeitsarbeit mangelhaft ist.
Natürlich haben sich SPDU und KDU hinhaltlich auf ein Regierungsprogramm verständigt. Dass die KDU den Unionskanzler stellen soll, hat unter anderem damit zu tun, dass die KDU als stärkste Partei aus der Wahl hervorgegangen ist und ich mit Abstand das beste Einzelergebnis in absoluten Zahlen erzielt habe.
Verfasst: Do 9. Jan 2014, 21:06
von Helen Bont
Original von Pandora Friedmann-Barré
Und die Sozialdemokraten lassen sich als momentan größte Fraktion im Unionsparlament und noch vor der Nachwahl die Butter vom Brot bzw. das Kanzleramt nehmen ehe irgendein Verhandlungsergebnis steht?
Das Problem, das aber in diesem Fall genauso die KDU betrifft, ist in der Tat, wie so oft, dass die Öffentlichkeitsarbeit mangelhaft ist.
Natürlich haben sich SPDU und KDU hinhaltlich auf ein Regierungsprogramm verständigt. Dass die KDU den Unionskanzler stellen soll, hat unter anderem damit zu tun, dass die KDU als stärkste Partei aus der Wahl hervorgegangen ist und ich mit Abstand das beste Einzelergebnis in absoluten Zahlen erzielt habe.