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MA: Neuer Erzbischof von Manuri
Verfasst: Do 12. Sep 2013, 16:28
von Alexander Kowalski
ALEXANDER KOWALSKI: "Ich will Bischof für alle sein."
Am gestrigen Tag ernannte Papst Linus III. den Bischof von Rothenhausen (Freistein) Alexander Kowalski zum neuen Erzbischof von Manuri und Metropoliten der Demokratischen Union. Die Manuri Allgemeine (MA) sprach mit dem neuen Erzbischof von Manuri.
Manuri Allgemeine: Herr Erzbischof, Sie haben jetzt ein Amt inne, das zuvor Kardinal Leber ausgeführt hat, der von außen gesehen eher zurückhaltend agiert hat. Was werden Sie anders machen?
Erzbischof Alexander Kowalski: Ich möchte mich nicht im Verhältnis zu anderen definieren, das könnte leicht wie ein Lob oder eine Kritik aussehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder das Recht und die Möglichkeit hat sich so zu entfalten, wie er ist und Gott ihn will. Ich will mich darum bemühen den Menschen zu zeigen, dass Gott ihnen durch Jesus Christus und seine heilige Kirche das Heil anbietet. Dieses wunderbare Geschenk gilt es anzunehmen.
Manuri Allgemeine: Sie gelten gemeinhin als konservativ und gehören dem valsantinischen Bischofsorden des Opus Dei an. Der Ministerpräsident von Salbor-Katista und der Oberbürgermeister von Manuri sind verheiratet. Ist das ein Problem für Sie?
Erzbischof Alexander Kowalski: Ich habe an anderer Stelle bereits zum Ausdruck gebracht, dass ich für die beiden aufrichtig und ehrlich beten werde. Ich bin aber nicht derjenige, der diese Lebensweise verurteilt oder gar ein persönliches Problem damit hat. Unabhängig vom konkreten Beispiel ist das ein sehr vielschichtiges Problem – schließlich gibt es auch Therapien, die unter günstigen Voraussetzungen eine Änderung der Neigung bewirken können. Und wenn Menschen sich zu solch einer Therapie entscheiden, kann und wird die Kirche ihnen im Gebet und in der Tat helfen.
Manuri Allgemeine: Leben die beiden also in Sünde?
Erzbischof Alexander Kowalski: Das weiß ich nicht. Sie haben jedenfalls meine Achtung und ich will ihnen mit dem nötigen Respekt begegnen und mich hüte sie in irgendeiner Weise ungerecht zu behandeln.
Manuri Allgemeine: Im Vatikan läuft derzeit der Weltkongress zur Sozial- und Ethiklehre. Dieser Kongress behandelt auch die Frage des Verhältnisses zu den anderen Religionen. Wie stehen Sie zur Ökumene?
Erzbischof Alexander Kowalski: Zunächst einmal bin ich davon überzeugt, dass es nur die eine heilige Kirche gibt. Jedoch akzeptiere ich die Tatsache, dass viele unterschiedliche Konfessionen, also Bekenntnisse, existieren. Ich bin sehr an einer Zusammenarbeit mit den christlichen Glaubensgemeinschaften interessiert sehe gleichzeitig auch die negativen Begleiterscheinungen. Ich bin der Auffassung, dass in der Zusammenarbeit mit den anderen das eigene Profil des Glaubens sich nicht auflösen darf. Um es deutlich zu sagen: Wenn man mit jemanden auf ins Gespräch kommen will, muss man zunächst seinen eigenen Standort definieren. Und darauf lege ich großen Wert.
Manuri Allgemeine: Und die Kooperation mit den anderen Religionen?
Erzbischof Alexander Kowalski: Da gilt im Prinzip und sinngemäß etwas Ähnliches. Wir haben in den monotheistischen Religionen verbindende Momente, aber eben auch Unterschiede, die man nicht so einfach wegwischen kann. Das Heil und die Erlösung im Glauben und letztlich auch die volle Menschlichkeit kann nur die Kirche bieten.
Manuri Allgemeine: Herr Erzbischof, können Frauen Priester werden?
Erzbischof Alexander Kowalski: Es gibt gute Gründe gegen die Ordination von Frauen von den ich überzeugt bin. Nichtsdestotrotz kommt der Frau in der Kirche eine verantwortungsvolle Rolle zu. Ich weiß, dass solche Positionen von den Gläubigen oft nicht verstanden werden, weshalb ich gerne zu einem offenen Dialog bereit bin. Jedem steht es frei seinem Bischof eine Frage zu stellen, auch wenn sie kritisch ist. Ich will Bischof für alle sein.
Verfasst: Do 12. Sep 2013, 17:01
von Campbell Whitgift Ramsey
Dann darf man wohl die besten Glückwünsche ausstellen.
Verfasst: Fr 13. Sep 2013, 12:07
von Kamler Johanssen
Gratulation zur Ernennung. Ein schöner Name. Hoffe, Sie können in ihrer Arbeit und durch die Reichweite dieses Amtes Gutes tun und Leid vermindern.
Verfasst: Fr 13. Sep 2013, 13:39
von Draga Markievic
Auch ich darf Ihnen herzlichen zum neuen Amt gratulieren! Wenn Sie Gesprächsbedarf sehen, steht Ihnen das Unionspräsidialamt jederzeit offen.
Verfasst: Fr 13. Sep 2013, 19:06
von Geert van Bloemberg-Behrens
Die sexuelle Orientierung sucht man sich nicht aus, sie ist angeboren und kann ergo auch nicht durch zwielichtige Therapien verändert werden. Solche Therapien sind brandgefährlich, da sie junge, unsichere Menschen in eine Depressionsspirale drängt, die manchmal sogar mit dem Tode endet.
Ich habe daher ein Gesetz in den Landtag von Salbor-Katista eingebracht, welches derartige Maßnahmen künftig verbietet und unter Strafe stellt.
Verfasst: Fr 13. Sep 2013, 19:13
von Massimiliano Napolitani
Ich beglückwünsche Erzbischof Kowalski zu seiner Ernennung. Die Landesregierung in Heroth ist zum offenen Dialog mit der katholischen Kirche gerne bereit. Was Herr Geert van Bloomberg hingegen da in Gesetzesform gegossen hat ist mir äußerst schleierhaft. Das ist der konkrete Beginn der Homo-Diktatur auf Salbor-Katista.
Verfasst: Fr 13. Sep 2013, 20:19
von Geert van Bloemberg-Behrens
Man weiß wirklich nicht, ob man auf Grund einer solch absurden Äußerung lachen oder weinen soll...
Vielleicht hat der harbothenische Wein schon zu viele Gehirnzellen im Laufe der vielen, vielen Jahrzehnte zerstört.
Verfasst: Fr 13. Sep 2013, 20:48
von Massimiliano Napolitani
Original von Geert van Bloemberg-Behrens
Man weiß wirklich nicht, ob man auf Grund einer solch absurden Äußerung lachen oder weinen soll...
Vielleicht hat der harbothenische Wein schon zu viele Gehirnzellen im Laufe der vielen, vielen Jahrzehnte zerstört.
So absurd scheint es mir nicht. Sie haben in Ihrer Amtszeit Ihren Bettgefährten zum Senator gemacht und fast jede Gesetzesvorlage, die von Ihnen bisher kam, bevorzugt eine bestimmte Lobby, der Sie und Ihr Gespiele angehören. Einen Halbsatz des neuen Erzbischofs zum Anlass zu nehmen ein Gesetz zu erlassen, zeugt von enormer Paranoia. Und davon abgesehen: Wenn ein Mensch sich so einer Therapie freiwillig unterziehen will - warum nicht. Hätten Sie ein bestimmtes Alter zur Voraussetzung gemacht, hätte ich nichts gesagt. Aber so? Ich bitte Sie!
Verfasst: Fr 13. Sep 2013, 21:01
von Geert van Bloemberg-Behrens
Bettgefährte, Lobby... Allein Ihre Wortwahl lässt darauf schließen, dass Sie homophob sind. Früher hat die SPDU für die Rechte von LGBTI gekämpft. So kann sich das Blatt wenden.
Ich kämpfe für eine moderne, offene Gesellschaft, in der Diskrimnierung aufgrund der sexuellen Identität keinen Platz hat.
In die Fänge sogenannter Homoheiler geraten meist Menschen, die von Ihrer Umwelt nicht akzeptiert werden und dann in Ihrer Verzweiflung dort Hilfe suchen. In Wahrheit sind solche Therapien aber keine Hilfsangebote, sondern Hokuspokus, der die Menschen noch weiter in Unglück und Depressionen treibt. Eine zweite Gruppe der Teilnehmer sind Teenager, die von Ihren Eltern dort hingezwungen werden. Auch hier ist der Effekt der gleiche.
Das Land wird hier deshalb einen Riegel vorschieben und diese ungeheuerlichen Maßnahmen untersagen.
Im Übrigen hat dieses Gesetz nichts mit meiner eigenen sexuellen Identität zu tun und der Vorwurf, dass ich nur Politik in diese Richtung betriebe, ist auch haltlos. Ein Blick in das Gesetzblatt meines Landes würde Ihnen weiterhelfen.
Aber vielleicht wäre es auch ganz gut, wenn Sie sich einfach aus den Angelegenheiten meines Landes heraushalten würden und selber bei sich vor Ort mal aktiv werden würden.
Verfasst: Sa 14. Sep 2013, 00:19
von Helen Bont
Im Namen der Unionsregierung gratuliere ich Seiner Eminenz Kowalski recht herzlich zu seiner Ernennung zum Erzbischof. Ich verbindet diesen Glückwunsch mit der Hoffnung, dass Seine Eminenz Kowalski in der Weise zum religiösen Leben in der Demokratischen Union beitragen möge, wie es sein Vorgänger Bernhard Leber tat, dem ich alles Gute für seinen weiteren Lebensweg wünsche.