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Bewerbung für Amt des Unionspräsidenten

Verfasst: Fr 10. Mai 2013, 11:23
von Maria-Zeh Ravdez
Liebe Mitbürger,

an Kandidaten großer Worte gibt es unzweifelhaft eine große Schar. Diese mögen wir in Redegewandtheit und Ausdruck überlegen sein, daher will ich mich kurz fassen bei meiner Bewerbung für das Amt des Unionspräsidenten der Demokratischen Union.

In schwierigen Zeiten wie diesen kommt dem Amt des Unionspräsidenten eine deutlich gesteigerte, elementare Aufgabe zum Funktionieren des staatlichen Gemeinwesens beizutragen zu. Der Unionspräsident steht hier in der Pflicht als integrierender Faktor Nationalbewusstsein, Pathos, Bindung an das staatliche Gemeinwesen und die Schaffung einer gemeinsam wahrenden Identität zu garantieren.

In Zeiten wie diesen, in denen das parlamentarische System in einer Krise steckt und verlässliches Regieren auf breit gestützten Mehrheiten erschwert wird. Hier muss der Unionspräsident einen gegensätzlichen Ruhepol bilden, ein Symbol für Beständigkeit und Kontinuität, ein Amt, welches aus der Tradition der großartigen Geschichte der Demokratischen Union erwachsen ist und von dessen Inhaber ein besonderes Maß an Verantwortung, Ehr- und Pflichtgefühl sowie Demut vor den Errungenschaften unseres Staates, unserer Zivilisation, verlangt.

Ich möchte nicht den Vergleich bemühen zu den bisherigen großen Staatsmännern, die unser Land lenkten. Ein solcher Vergleich ist töricht. Er entzieht sich geradezu und wird den Leistungen jedes einzelnen Amtsträgers nicht gerecht.

Ich möchte nach vorne schauen. Viel zu lange schon haben wir uns auf unserer großen Geschichte ausgeruht, die vielen - so scheint es - mehr Last und Bürde sein mag. Die Geschichte in Andenken haltend, müssen wir dahinblicken, was auf uns zukommen mag.

Wir müssen unseren Geist erneuern!

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und die Union wird nicht an einem solchen untergehen. Den sich anschleichenden Untergang vor Augen wirken wir paralysiert, unfähig die geistige Blockade in unseren Köpfen zu durchbrechen. Durch diese Union muss ein Ruck gehen, der uns alle aufrüttelt, wach macht und die Gegenwart erkennen lässt!

Neue Ideen sind gefragt und müssen gefördert werden. Eine Gründerinitiative muss ausgehen von diesem Land und abfärben auf die Micro-Staaten-Welt. Ich will ein Präsident der Ideen sein! Der geistige Umbruch steht kurz bevor. Erhebt euch! Rüttelt an den Käfigstäben eurer eigenen vier Wände! Brecht aus und bereitet den Boden für eine Erneuerung - eine Revolution, die den Staat in seiner Gesammtheit erfasst, vom Präsidenten bis zum Unionsangehörigen! Sprecht mit einer Stimme und lasst das alte Lied voll Stolz erklingen

"Wehet, Fahnen, voller Stolz"

Hochachtungsvoll

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Maria-Zeh Ravdez

Verfasst: Di 14. Mai 2013, 22:25
von Maria-Zeh Ravdez
freut sich, dass ihre Bewerbung so gut gewesen ist, dass sie keiner weiteren Kommentierung bedarf. :]

Verfasst: Fr 17. Mai 2013, 13:47
von Kamler Johanssen
Winkt mit einem Maria-Zeh Ravdez Seiden-Schal.

Verfasst: Fr 17. Mai 2013, 17:44
von Bernardo Macaluso
Sie sieht man ja auch immer nur, wenn es gerade um Bewerbungen für die höchsten Funktionen im Staat geht. Was, Frau Ravdez?

Verfasst: Fr 17. Mai 2013, 18:31
von Maria-Zeh Ravdez
inwiefern? so viel ich weiß, ist das meine erste Kandidatur. Außerdem frage ich mich, was Sie mit diesem argumentem ad hominem zu bezwecken ersuchen. Zweifeln Sie an meinen Motiven? Wollen Sie mir meine Kandidatur abspenstig machen? Ist es nicht das Recht eines jeden Unionsbürgers sich für das Gemeinwesen einzubringen?

Verfasst: Fr 17. Mai 2013, 19:48
von Bernardo Macaluso
Original von Maria-Zeh Ravdez
inwiefern? so viel ich weiß, ist das meine erste Kandidatur. Außerdem frage ich mich, was Sie mit diesem argumentem ad hominem zu bezwecken ersuchen. Zweifeln Sie an meinen Motiven? Wollen Sie mir meine Kandidatur abspenstig machen? Ist es nicht das Recht eines jeden Unionsbürgers sich für das Gemeinwesen einzubringen?
Natürlich ist das Ihr Recht. Ansonsten stünden wir ja vor Gericht. Aber es zeugt nicht gerade von hoher Glaubwürdigkeit, wenn Sie keinerlei Aufwand betreiben, um sich auf irgendeiner anderen Ebene produktiv einzubringen und dann plötzlich Unionspräsidentin werden möchten.

Verfasst: Fr 17. Mai 2013, 20:21
von Maria-Zeh Ravdez
Nun wären gerade keine Wahlen, hätte ich mich möglicherweise auf Landesebene engagiert, aber da ich die einzige Kandidatin zu sein scheine, verfüge ich wohl über mehr Glaubwürdigkeit. as diejenigen, die gar nicht erst angetreten sind.

Verfasst: Fr 17. Mai 2013, 20:24
von Bernardo Macaluso
Original von Maria-Zeh Ravdez
Nun wären gerade keine Wahlen, hätte ich mich möglicherweise auf Landesebene engagiert, aber da ich die einzige Kandidatin zu sein scheine, verfüge ich wohl über mehr Glaubwürdigkeit. as diejenigen, die gar nicht erst angetreten sind.
Möglichweise aber auch nicht, so wie die vergangenen Monate.

Verfasst: Fr 17. Mai 2013, 21:55
von Alexander Steinhoff
Besteht eigentlich überhaupt noch Interesse die DU weiter zu führen!? Ich Frage mal provokant.
Dieser Gedanke kam mir in den letzten Tagen.

Wie sieht es denn in den anderen Staaten aus?

Verfasst: Sa 18. Mai 2013, 17:11
von Maria-Zeh Ravdez
Im alten Rom hat man in einem solchen Fall einen dictator perpetuus ausgerufen, der für eine begrenzte Zeit mit der kompletten Machtfülle ausgestattet gewesen ist und so den Staatsapparat wieder auf Vordermann zu bringen. Vielleicht wäre das hier auch eine Option, zweifelsohne sollten wir uns dabei natürlich keinen zweiten Sulla aufziehen.