Seite 1 von 3
[Merx’sche Allgemeine] Kommentar: Macht oder bockig – Helen Bont
Verfasst: So 31. Mär 2013, 17:26
von Fabian Montary
Kommentar: Macht oder bockig – Helen Bont
Manuri/Montary City. Immerhin: Sie lässt sich nicht lang bitten. Sie wollte die Regierung vor sich hertreiben, nachdem sich Pandora Friedmann für die Sozialdemokraten als Koalitionspartner entschieden hat und damit gegen die KDU. Helen Bont, abgewählte Unionskanzlerin und jetzige Oppositionsführerin übt Radau.
Weiterlesen...
Verfasst: Mo 1. Apr 2013, 01:46
von Burkhard Bokelmann
Eine interessante Lektüre.
Verfasst: Mo 1. Apr 2013, 17:42
von Franz Sperling
Eine interessant einseitige Kommentierung der Geschehenisse, aufgebaut auf Halb- und Nichtwissen.
ODer glauben Sie im ernst, der damalige Imperialkanzler hätte sein damaliges Gesetz nicht mit der KDU und der damaligen Regierung abgesprochen? Was das Geheimdienstgesetz angeht, so erfolgt das "Kopieren" mit freundlicher Genehmigung des damaligen Unionsinnenminister Hennrich.
In dem Artikel steht doch tatsäcjlich der Satz: "Noch ist das Präsidium nicht in trockenen Tüchern und sie beantragt im Parlament schon Gesetze." Vielleicht hätte sich der Verfasser drüber echauffieren sollen, dass es SPDU und Liste Friedmann nicht schnell genug ging, einen neuen Unionskanzler zu wählen, statt glauben zu müssen, die Parlamentsarbeit dürfe erst nach der Wahl des Präsidiums begonnen werden. Aber das ist von der Regierungspostille wohl zu viel verlangt: das Nichtstun der Unionsregierung wird verschwiegen und die Arbeit der Opposition als "Radau" diskreditiert. So macht man keinen Qualitätsjournalismus, das ist ein Hetzgepinsel übelster Sorte.
Verfasst: Mo 1. Apr 2013, 17:59
von Fabian Montary
Herr Sperling, den Unterschied zwischen einem Artikel und einem Kommentar muss ich Ihnen doch nicht noch erklären, oder? Ihre Ausführungen lassen jedenfalls darauf schließen, dass Sie die Intention meines Kommentars verkennen. Ich lasse mir auch nicht vorschreiben, wie ich die Geschehnisse in der Union zu kommentieren habe.
Verfasst: Mo 1. Apr 2013, 18:30
von Franz Sperling
Weil mir der Unterschied bewusst ist, habe ich ganz bewusst von einer "Kommentierung " gesprochen. Gerade Ihnen als, als Professor und doppelter Doktor sollte das aufmerksame Zuhören nicht fremd sein. ... Ihre Studenten werden es Ihnen sicherlich danken.
Verfasst: Mo 1. Apr 2013, 19:35
von Fabian Montary
Ein Kommentar wiederspiegelt eine Meinungen, natürlich ist der Kommentar einseitig, nämlich hinsichtlich meiner Meinung. Die wollen Sie mir hoffentlich nicht verbieten? Dass ich festgestellt habe, dass Sie mich nicht verstanden haben, scheinen Sie nicht monieren zu wollen...
Verfasst: Di 2. Apr 2013, 19:05
von Franz Sperling
Ihre Meinung bleibt Ihnen unbenommen, Herr Graf. Sakrosankt ist sie dennoch nicht. Und was daran missverständlich sein soll, wenn man die Arbeit der parlamentarischen Opposition als "Radau" verunglimpft, das müssen Sie mir in der Tat näher erläutern.
Verfasst: Di 2. Apr 2013, 21:37
von Burkhard Bokelmann
Copy&Paste ist keine Arbeit.
Verfasst: Mi 3. Apr 2013, 14:15
von Fabian Montary
Original von Franz Sperling
Ihre Meinung bleibt Ihnen unbenommen, Herr Graf. Sakrosankt ist sie dennoch nicht. Und was daran missverständlich sein soll, wenn man die Arbeit der parlamentarischen Opposition als "Radau" verunglimpft, das müssen Sie mir in der Tat näher erläutern.
Zunächst einmal, ich bin kein Graf. Zum weiteren, ich sehe mich durchaus nicht als unantastbar, als nebentätiger Kommentator der politischen Geschehnisse in diesem Land und lasse mir meine Wortwahl nur von dem, was ich unter gutem Geschmack verstehe, begrenzen. Guten Tag.
Verfasst: Mi 3. Apr 2013, 15:45
von Helen Bont
Ein nicht uninteressanter Text. Doch bitte ich doch zu berücksichtigen, dass es beim Arbeitnehmerschutzgesetz nicht eine reine Wiedervorlage ist, sondern der Entwurf um die Regelungen zum Betriebsrat ergänzt wurde.
Das Selbe gilt für das Geheimdienstgesetz: hier wurde der Richtervorbehalt neu eingeführt. Was das Abstimmungsverhalten im Unionsrat angeht: die KDU stand immer auf dem Standpunkt, dass die Länderregierungschefs in erster Linie die Interessen des jeweiligen Unionslandes ertreten und erst in zweiter Linie auch Parteipolitik betreiben. Und natürlich kann es dann vorkommen, dass dann ein Länderregierungschef mit KDU-Parteibuch im Unionsrat ganz anders votiert, als die KDU-Fraktion im Unionsparlament.
Was meine Aussagen im Unionsrat zum Polizeigesetz angeht, so meine ich mich erinnern zu können, dass ich erklärt habe, wie der derzeitige Stand der Dinge ist, ohne eine Bewertung dahingehend abgegeben zu haben, ob der jetzige Stand ausreichend ist.
Und zum letzten Absatz des Kommentars: mit geht es nicht darum, irgend jemanden or mir herzutreiben, sondern darum, durch meine parlamentarische Arbeit den Auftrag zu erfüllen, den mir meine Wählerinnen und Wähler erteilt haben.