Regierungserklärung II Ministerpräsident Land
Verfasst: Di 12. Mär 2013, 20:52
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
vor etwa drei Wochen haben mich die Bürgerinnen und Bürger erneut zum Ministerpräsidenten des Freistaates Freistein gewählt. Ich bin mir darüber im klaren, dass diese Wiederwahl erfolgte, obwohl meine erste Amtszeit alles andere als glanzvoll gewesen ist und eine Reihe von Aufgaben unerledigt blieb.
Zwar wurde Freistein im Unionsrat nach langer Abwesenheit endlich wieder vertreten und brachte sich aktiv in der Gestaltung der Unionspolitik ein, auf Landesebene konnte aber bislang nur die Reform des Subventionsrechts auf den Weg gebracht und abgeschlossen werden.
Ich bin mir bewusst, dass dies zu wenig ist.
Umso mehr habe ich mir vorgenommen, die kommenden drei Monate intensiv zu nutzen, um den Freistaat Freistein weiter zu entwickeln.
Ich will das Bildungssystem auf den Prüfstand stellen, insbesondere bezüglich der Chancengleichheit. Auch wenn konkrete Zahlen nicht vorliegen, so gilt doch zu prüfen, inwiefern das bestehende Schulsystem zu einer Zementierung der sozialen Schichtung der Bevölkerung beträgt, indem es zum Beispiel Kinder aus klassischen bildungsfernen Familien gegenüber Kindern aus dem gehobenen Bürgertum oder dem Bildungsbürgertum benachteiligt.
Es gilt das Hochschulwesen zu reformieren. Es kann nicht angehen, das wir eine Hochschule haben, die aber inaktiv ist. Hier gilt zu prüfen, ob nicht gemeinsam mit anderen Ländern Schwerpunktuniversitäten gebildet werden können, so dass sich das Hochschulwesen in der gesamten Demokratischen Union gleichmäßig entwickelt.
Das Sozialsystem muss reformiert werden. Dass das gegenwärtige System nicht funktionieren kann, wenn zwar eine Beitragspflicht für Personen mit Einkommen besteht, die Beiträge aber nicht eingezogen werden können, liegt auf der Hand. Ich hoffe in diesem Punkt, gemeinsam mit Ihnen, einen neuen Ansatz entwickeln zu können, der den Ansprüchen an ein modernes und gerechtes Sozialsystem gerecht wird.
Freistein ist ein Hightech-Land und agrarisch geprägt zugleich. Wir verfügen über eine moderne Industrie und ein kundenorientiertes Diestleistungsgewerbe. Dies wollen wir ausbauen. Dabei will die Landesregierung Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang bringen. Durch die Förderung von Unternehmen, die in grüner Technologie forschen und auf diesem Gebiet produzieren.
Gleichzeitig wollen wir die Gründung von Produktions- und Konsumgenossenschaften fördern. Sie stellen eine gute Alternative zum freien Unternehmertum dar, ohne das Prinzip der Marktwirtschaft in Frage zu stellen, aber doch das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit und der Solidarität in den Vordergrund rücken.
Stadt und Land sollen gleichermaßen lebenswert bleiben. Die Erhöhung der Lebensqualität in den Städten und die Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raumes sind prioritäre Aufgaben der Landesregierung, etwa durch eine aktive Senkung der Schadstoffemmissionen in den Innenstädten. Dies kann auch die Einrichtung autofreier Innenstädte beinhalten, wenn dies die Städte wünschen.
Eine Mittel aktiver Umweltpolitik ist die Ausweisung von Naturschutzgebieten in enger Abstimmung mit der Bevölkerung vor Ort. Wir wissen: gegen den Widerstand der Bevölkerung vor Ort wird dies nur schwer umzusetzen sein. Deswegen will die Landesregierung mit den Menschen in einen intensiven Dialog über mögliche Ängste, aber auch Erwartungen eintreten, und so für Akzeptanz werben.
Meine Damen und Herren Abgeordnete,
diese Ziele kann und will die Landesaregierung nur mit Ihnen gemeinsam erreichen. Ich reiche Ihnen die Hand zu einer partnerschaftlichen und kooperativen Zusammenarbeit, damit wir gemeinsam die Zukunft Freisteins gestalten; vielen Dank.
vor etwa drei Wochen haben mich die Bürgerinnen und Bürger erneut zum Ministerpräsidenten des Freistaates Freistein gewählt. Ich bin mir darüber im klaren, dass diese Wiederwahl erfolgte, obwohl meine erste Amtszeit alles andere als glanzvoll gewesen ist und eine Reihe von Aufgaben unerledigt blieb.
Zwar wurde Freistein im Unionsrat nach langer Abwesenheit endlich wieder vertreten und brachte sich aktiv in der Gestaltung der Unionspolitik ein, auf Landesebene konnte aber bislang nur die Reform des Subventionsrechts auf den Weg gebracht und abgeschlossen werden.
Ich bin mir bewusst, dass dies zu wenig ist.
Umso mehr habe ich mir vorgenommen, die kommenden drei Monate intensiv zu nutzen, um den Freistaat Freistein weiter zu entwickeln.
Ich will das Bildungssystem auf den Prüfstand stellen, insbesondere bezüglich der Chancengleichheit. Auch wenn konkrete Zahlen nicht vorliegen, so gilt doch zu prüfen, inwiefern das bestehende Schulsystem zu einer Zementierung der sozialen Schichtung der Bevölkerung beträgt, indem es zum Beispiel Kinder aus klassischen bildungsfernen Familien gegenüber Kindern aus dem gehobenen Bürgertum oder dem Bildungsbürgertum benachteiligt.
Es gilt das Hochschulwesen zu reformieren. Es kann nicht angehen, das wir eine Hochschule haben, die aber inaktiv ist. Hier gilt zu prüfen, ob nicht gemeinsam mit anderen Ländern Schwerpunktuniversitäten gebildet werden können, so dass sich das Hochschulwesen in der gesamten Demokratischen Union gleichmäßig entwickelt.
Das Sozialsystem muss reformiert werden. Dass das gegenwärtige System nicht funktionieren kann, wenn zwar eine Beitragspflicht für Personen mit Einkommen besteht, die Beiträge aber nicht eingezogen werden können, liegt auf der Hand. Ich hoffe in diesem Punkt, gemeinsam mit Ihnen, einen neuen Ansatz entwickeln zu können, der den Ansprüchen an ein modernes und gerechtes Sozialsystem gerecht wird.
Freistein ist ein Hightech-Land und agrarisch geprägt zugleich. Wir verfügen über eine moderne Industrie und ein kundenorientiertes Diestleistungsgewerbe. Dies wollen wir ausbauen. Dabei will die Landesregierung Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang bringen. Durch die Förderung von Unternehmen, die in grüner Technologie forschen und auf diesem Gebiet produzieren.
Gleichzeitig wollen wir die Gründung von Produktions- und Konsumgenossenschaften fördern. Sie stellen eine gute Alternative zum freien Unternehmertum dar, ohne das Prinzip der Marktwirtschaft in Frage zu stellen, aber doch das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit und der Solidarität in den Vordergrund rücken.
Stadt und Land sollen gleichermaßen lebenswert bleiben. Die Erhöhung der Lebensqualität in den Städten und die Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raumes sind prioritäre Aufgaben der Landesregierung, etwa durch eine aktive Senkung der Schadstoffemmissionen in den Innenstädten. Dies kann auch die Einrichtung autofreier Innenstädte beinhalten, wenn dies die Städte wünschen.
Eine Mittel aktiver Umweltpolitik ist die Ausweisung von Naturschutzgebieten in enger Abstimmung mit der Bevölkerung vor Ort. Wir wissen: gegen den Widerstand der Bevölkerung vor Ort wird dies nur schwer umzusetzen sein. Deswegen will die Landesregierung mit den Menschen in einen intensiven Dialog über mögliche Ängste, aber auch Erwartungen eintreten, und so für Akzeptanz werben.
Meine Damen und Herren Abgeordnete,
diese Ziele kann und will die Landesaregierung nur mit Ihnen gemeinsam erreichen. Ich reiche Ihnen die Hand zu einer partnerschaftlichen und kooperativen Zusammenarbeit, damit wir gemeinsam die Zukunft Freisteins gestalten; vielen Dank.