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36. Unionsparlament, das vorläufige Endergebnis

Verfasst: So 2. Sep 2012, 22:51
von Kauli
1. Wahlbeteiligung

Es nahmen 18 von 20 Wahlberechtigte teil. Die Wahlbeteiligung liegt somit bei 90 %. Gegenüber der letzten Wahl ist dies eine Steigerung in der Wahlbeteiligung von 23,33 %.

2. Einzel- und Listenstimmen

Konservativ-Demokratischen Union 60 Stimmen (47,62%)
Helen Bont 43
Alexander Steinhoff 8
Franz Sperling 7
Rovan Trautmann 2

Sozialdemokratische Partei 26 Stimmen (20,63%)
Bernardo Macaluso 15
Tiberius Kaulmann 11

James Didot Liste 8 Stimmen (6,35%)
James Didot 8

Freiheitlich-Liberale Allianz 14 Stimmen (11,11%)
Sylvain Rousseau-Mason 10
Kamler Johanssen 4

Liste Alexander Krüger 7 Stimmen (5,56%)
Alexander Krüger 7

Sozialistische Volkspartei 11 Stimmen (8,73%)
Massimiliano Napolitani 7
Niko Wirt 2
Wilhelm Land 2

Enthaltungen: 0
Ungültig: 0


3. Sitzverteilung

Konservativ-Demokratischen Union 4 Sitze
Helen Bont
Alexander Steinhoff
Franz Sperling
Rovan Trautmann

Sozialdemokratische Partei 2 Sitze
Bernardo Macaluso
Tiberius Kaulmann

Freiheitlich-Liberale Allianz 1 Sitz
Sylvain Rousseau-Mason

4. Nachrücker nach §18 Wahlgesetz

Konservativ-Demokratischen Union
keine

Sozialdemokratische Partei
keine

Freiheitlich-Liberale Allianz
Kamler Johanssen

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 14:22
von Hajo Poppinga
Allen gewählten meinen Glückwunsch.

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 17:10
von Joeli Veitayaki
Herzlichen Glückwunsch an die Gewählten....

und die Anmerkung, dass man mit 2 Stimmen ins Parlament einziehen kann, weil man auf einer großen Liste steht und mit 8 Stimmen den Einzug verpasst, weil man Einzelkandidat ist....

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 19:35
von Pandora Friedmann
Es ist eine Priviligierung von Parteien, eine politische Entscheidung des Unionsparlaments, der letztlich zu vereinfachten und schnelleren Entscheidungsprozessen in Gesetzgebungsverfahren...

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 21:41
von James Didot
Aber eine Erklärung wäre trotzdem ganz nett. Irgendwie erscheint mir das doch ein eklatanter Verstoß gegen das einfachste Prinzip einer nach Mehrheiten orientierten Wahl.

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 21:45
von Helen Bont
Original von James Didot
Aber eine Erklärung wäre trotzdem ganz nett. Irgendwie erscheint mir das doch ein eklatanter Verstoß gegen das einfachste Prinzip einer nach Mehrheiten orientierten Wahl.
Wenn ich das Prinzip, welches hier in der Demokratischen Union angewandt wird, richtig verstehe, dann entscheidet die Summe der Stimmen der Einzelkandidaten pro Liste, wie viele Mandate eine Liste insgesamt erringt. Die Einzelergebnisse der Kandidaten dienen der Bestimmung der Rangfolge.

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 21:55
von Tjark Siefken
Original von James Didot
Aber eine Erklärung wäre trotzdem ganz nett. Irgendwie erscheint mir das doch ein eklatanter Verstoß gegen das einfachste Prinzip einer nach Mehrheiten orientierten Wahl.
So funktioniert personalisiertes Verhältniswahlrecht. Man zählt alle Stimmen für die Personen auf einer Liste zusammen und errechnet daraus die der Liste zustehenden Sitze. Anschließend verteilt man die Sitze an die Personen auf der Liste in der Reihenfolge ihrer Stimmen.

So profitieren eben schwächere Kandidaten von einer hohen Gesamtstimmenanzahl ihrer Liste.

Und eigentlich impliziert doch ihre Aussage schon die Lösung: Die Mehrheit der Stimmen hat die KDU - deswegen hat sie auch die Mehrheit der Sitze.

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 21:58
von James Didot
Naja, irgendwie scheint das Wahlrecht in der Union dringend überholungsbedürftig. Wenn man das Wahlergebnis analysiert, so stellt man fest, dass 20,64% der Stimmen aus dem Volk überhaupt nicht repräsentiert sind. Zum Vergleich in anderen Staaten (*so* wie die BRD *so*) ist der Anteil der nicht repräsentierten Gruppierungen idR bei knapp 5%, hier sind 4x so viel. In Sitzen gerechnet sind fast anderthalb Sitze, nämlich 1,4.

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 22:00
von Tjark Siefken
Das ist eine faktische Sperrgrenze, die sich aus der Anzahl der Sitze ergibt.

Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 22:16
von James Didot
ja, wenn diese bei 14,29% läge, wäre nichts dagegen zu sagen, aber nicht wenn diese bei über 20% liegt. Alternativ sollte man über eine Erhöhung der Sitze nachdenken oder ein anderes Modell zur möglichst repräsentativen Berechnung der Wählerstimmen. Die DU nennt sich eine repräsentative Demokratie, dann muss dies auch gewährleistet sein und darf nicht ein Fünftel der Bevölkerung einfach ausklammern.