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Tagesmagazin; Sendung vom 12.08.2012

Verfasst: So 12. Aug 2012, 01:30
von Peter Wickel
Bild Guten Tag meine sehr geehrten Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin; wir bringen die Nachrichten.

Wahl von Unionspräsident und Unionsparlament
Wie Unionspräsident Armin Schwertfeger in einer Bekanntmachung im Unionsgesetzblatt mitteilte werden die Wahlen zum Unionspräsidenten und zum Unionsparlament vom 27. August bis 2. September atattfinden.
Wann genau die Frist für die Einreichung von Kandidaturen endet wird der Unionswahlleiter mitteilen.
Das Unionsparlament war die gesamte Legislaturperiode über blockiert, weil entweder nicht die verfassungsmäßige Mindestzahl an Abgeordneten im Amt waren - so die Auffassung des Unionspräsidialamtes - oder die Mitglieder des Präsidiums, Schumpeter und Johansson, nicht mehr auftauchten. Zuletzt trat Alterspräsident Hajo Poppinga von seinem Abgeordnetenmandat zurück und besiegelte endgültig die Handlungsunfähigkeit des Unionsparlaments.

Freistein hilft sich selbst
Nach rund vier Monaten ohne Ministerpräsident und ebenso langem Warten auf die Unionsxekution, haben Bürger im Freistaat Freistein die Geschicke des Landes nun selbst in die Hand genommen und James Didot als Wahlleiter bestimmt.
Dieser schrieb die Wahlen zum Ministerpräsident nun für die Zeit vom 20. bis 24. August aus. Bewerbungen können bis zum 15. August eingereicht werden.

Grundsatzprogramm oder Manifest?
Auf ihrem Gründugsparteitag konnten sich die Sozialisten bislang nicht auf die Frage verständigen, ob sie ein Grundsatzprogramm oder ein Manifest verabschieden wollen. Während Parteigründer Wilhelm Land einen Entwurf für ein Grundsatzprogramm vorlegte, unterbreitete der Delegierte Massimiliano Napolitani den Entwurf für ein Manifest vor. Er begründete dies damit, dass sich die SVP kein festgefahrenes Programm verabschieden solle, sondern vielmehr "Leitplanken" formulieren und die verschiedenen Themen nacheinander behandeln solle.
Dem hielt Land entgegen, dass auch ein Grundsatzprogramm nichts mehr als Leitplanken enthielte. Er äusserte sich jedoch optimistisch, dass man einen gemeinsamen Text erstellen werde. Dieser sollte eigentlich von Massimilano Napolitano erstellt werden.

Polkommission verabschiedet gemeinsame Erklärung
Der in der albernischen Hauptstadt Aldenroth tagende Hohen Rat des Hochkommissariats hat mit Mehrheit eine gemeinsame Erklärung zum Beschuss des Nordpols durch Dreibürgen verabschiedet. Darin verurteilen die Mitglieder den weder angekündigten noch genehmigten Abschuss einer Rakete in die polare Schutzzone als Verstoß gegen die Charta und einen aktiven Versuch, Flora und Faune zu stören und zu gefährden. Zudem fordern sie die sofortige Einstellung aller militärischen wie nichtmilitärischen Versuche jedweder Flugobjekte in der Arktis, der Antarktis sowie der polaren Schutzregion. Dies solle durch eine schriftliche wie mündliche Bestätigung jener Macht geschehen, die den Abschuss des ballistischen Flugobjekts verursacht habe.
Zugleich bekräftigten die Mitglieder der Polkonvention, sie seien entschlossen, allen Handlungen, die der Charta der Polkonvention und damit der Schutz des arktischen Lebensraums widersprechen, entgegentreten zu wollen.

Albernia zieht diplomatisches Personal ab
Bild Albernias Außenminister Jeremy Grieve
Albernia hat sein Botschaftspersonal aus der Südlichen Konföderation abgezogen. Dies teilte der albernische Außenminister Jeremy Grieve in einer Presseerklärung mit. Gleichzeitig wurde in der Presseerklärung deutlich gemacht, dass die albernische Regierung die gestürzte Regierung Oris nach wie vor als die legitime Regierung der Südlichen Konföderation anerkenne.

Anschlag auf androischen Präsidenten
Bild Andros Präsident Wladimir Michailjowitsch Saizew
Der androische Präsident Wladimir Michailjowitsch Saizew hat ein bislang unbekannter Student einen Anschlag verübt. Er gab offenbar zwei Schüsse auf ihn ab, als dieser in der Hauptstadt unterwegs war.
Saizew wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Wie die Ärzte mitteilten, gehe es dem Präsidenten gut; er werde in ein paar Tagen seinen Amtageschäften wieder nachgehen können.
Über die Hintergründe des Anschlags lagen keine Meldungen vor.

Bont in der Offensive
Unionsaußenministerin Helen Bont hat in Reaktion auf Äußerungen von US-Außenminister Lucas Magnus erstmals längere Passagen aus der letzten G4-Konferenz veröffentlicht. Zuvor hatte US-Außenminister Magnus den Eindruck zu erwecken versucht, Unionsaußenministerin Bont habe während der Gespräche an der Vorstellung von der G4 als eine, so wörtlich " Promotionsplattform für Zollverträge und Rüstungsabkommen" festgehalten. Weiter hatte Magnus erklärt: "Als ich eine Neuorientierung vorschlug, bei der die DU erstmal zu sich selbst als engagiertes Mitglied des Westens zurückfinden kann, kehrte die Unionsaußenministerin dem lieber den Rücken, statt diese Chance wahrzunehmen." Dem widersprach nun die Unionsaußenministerin vehement: sie habe angeregt, die G4 auch als Chance zu begreifen, trilaterale Abkommen zu schließen.
Aus dem nun veröffentlichten Gesprächsprotokoll geht hervor, dass Magnus die Aufnahme Dreibürgens in die G4 anstrebte. Als Bont Zweifel anmeldete, entgegnete Magnus ""In diesem Fall bin ich vom neuen astorischen Präsidenten ermächtigt worden, tatsächlich zurück zur G3+1 zu gehen, wobei das +1 die DU darstellt, da deren Versuch, aus dem Gesprächskreis permanent ein Bündnis zu machen den Interessen der United States of Astor zuwiderläuft." Er warf der Demokratischen Union vor, kein verlässlicher Partner zu sein und für politischen Extremismus berüchtigt zu sein. Magnus sagte laut Protokoll weiter. "Sie haben nun die Wahl, entweder die Aufnahme Dreibürgens hinzunehmen und ihr Verhalten zu verbessern oder aber aus der G4 auszuscheiden. Von uns aus können Sie auch eine weitere Lächerlichkeit austesten und auf stures Bleiben beharren. In dem Fall treten wir aus und gründen gleich einen Gesprächskreis ohne sie mit Albernia und Dreibürgen."
Das gesamte veröffentlichte Gesprächsprotokoll können Sie HIER nachlesen.
Zum Zerwürfnis hören Sie nun einen Kommentar von unserem Chefintendanten Peter Wickel.
Bild Die G4 ist Geschichte. Und dies nicht nur, weil das Vereinigte Kaiserreich aufgehört hat zu existieren und als Mitglied ausgeschieden ist, sondern weil einer der Akteure es so wollte. In den Augen der US-Administration, vertreten durch ihren Chefdiplomaten Lucas Magnus, ist die Demokratischen Union für politischen Extremismus berüchtigt, der in Astor unbekannt sei. Da reibt sich der politische Beobachter erstaunt die Augen: war es doch der selbe Lucas Magnus, der den Diktaturen in heilsbringerischer Manier verkündete: Die Vereinigten Staaten würden gegen Gegner der civil rights and freedoms, sowie der Werte und der Demokratie wirtschaftliche und politische Embargos bei deutlichem Fehlverhalten errichten und im Konfliktfall auch ein militärisches Engagement nicht ausschließen. Natürlich ist dies eine sehr moderate diplomatische Äußerung gewesen, die man ja ansonsten nur aus Manuri kennt, wenn es darum geht, Demokratie und Menschenrechte anderen Völkern mit dem Gewehrkolben einzuprügeln.
Und Dreibürgen ist sowieso wesentlich verässlicher, wesentlich gefestigter und zudem ist es weltweit engagierter als die Demokratische Union. Vielleicht sollte man in Manuri sich mal Gedanken darüber machen, andere Völker zu kolonisieren, den Pol als Raktentestgelände zu missbrauchen, Unionsparlament und Unionsgericht zugunsten des Unionsrates zu entmachten oder unliebsame Parteien zu verbieten. Vielleicht finden wir ja dann wieder Gnade in den Augen des Großinquisitors Magnus.
Wie Magnus laut Gesprächsprotokoll aussagt, ist es für ihn wichtig, dass man bereit ist, auf seine Freunde zuzugehen, was der Demokratischen Union völlig fremd sei. Was Magnus darunter versteht machte er deutlich als er sagte: "Sie haben nun die Wahl, entweder die Aufnahme Dreibürgens hinzunehmen und ihr Verhalten zu verbessern oder aber aus der G4 auszuscheiden. Von uns aus können Sie auch eine weitere Lächerlichkeit austesten und auf stures Bleiben beharren. In dem Fall treten wir aus und gründen gleich einen Gesprächskreis ohne sie mit Albernia und Dreibürgen." - Aber extremistisch ist Herr Magnus nicht, für so etwas ist ja die Demokratische Union weltweit berüchtigt. Brücken baut Herr Magnus dagegen mit Sätzen wie: " Entweder die DU verlässt diesen Gesprächskreis oder Astor."
Gut zu wissen, dass in Astor mit Lucas Magnus ein Mann sitzt, der jeder Form des Extremismus so überzeugend entgegen tritt, der wahrhafte Demokratien wie Dreibürgen zu schätzen weiß und in jenen Kolonialmächten seine Brüder im Geiste sieht, die gemeinsam mit ihm jene Freiheit und Demokratie verteidigen wollen, deren Feinde gegenüber - allen voran Severanien, die SDR, Qarastan oder Xinhai - er eine faire Warnung ausgesprochen. - Alles absolut nicht extremistisch.
Danke, Frau Bont, dass Sie uns von solchen Freunden erlöst haben. Wer solche Freunde hat, braucht wahrlich keine Gegner mehr.
Bild Danke, Peter Wickel, zurück zu den Nachrichten.

Bergen droht Wassernotstand
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In Bergen droht ein Waaernotsand. Wiev der bergische Staatspräsident Lukas Landerberg und Staatskanzler Wilhelm von Graubünden auf einer gemeinsamen Pressekonferenz sagten, drohen im ganzen Land Staudämme und Deiche zu brechen, weswegen im gesamten Land mit starken Überflutungen zu rechnen ist.
Die Regierung habe daher den Notstad verhänt. Dies sei erfolgt, um sicherzustellen, dass Rettungsmaßnahmen möglichst schnell und effektiv durchgeführt werden könnten.

Pipic erleidet Nervenzusammenbruch
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Der severanische Präsident Ripin Pipic hat laut einem Sprecher des severanischen Präsidialamtes einen Nervenzusammenbruch erlitten.
Pipic, der vor Kurzem als Präsident auf Lebenszeit allumfassende Vollmachten erhalten hatte, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert; sein Gesundheitszustand ist kritisch.
Laut offiziellen Angaben ist der Zusammenbruch Folge einer Überanstrengung. Angeblich soll er mehrere Tage hintereinander nicht geschlafen haben.
Gerüchte, wonach der astorische Geheimdienst seine Finger im Spiel hatte, kochen in der severanischen Presse hoch.

Verfasst: So 12. Aug 2012, 10:27
von Bernardo Macaluso
Sehr interessante Nachrichten heute!

Verfasst: So 12. Aug 2012, 11:37
von Wilhelm Land
Hat sich die Nachrichtenendung interessiert angeschaut.

Verfasst: So 12. Aug 2012, 12:18
von Helen Bont
Ich bin erleichtert, dass RTF die Dinge ähnlich beurteilt wie ich, auch wenn ich es nicht so scharf formulieren würde.