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2007/05/02: Regierungserklärung
Verfasst: Fr 25. Mai 2007, 22:00
von Jonathan Metternich Hughes
Republik Imperia
- Der Sekretär des Herrenhauses -
Die Imperialregierung hat eine Regierungserklärung beantragt.
Die Aussprache dauert mindestens zweiundsiebzig Stunden und kann gemäß den Bestimmungen der Geschäftsordnung verlängert werden.
Das Recht der ersten Rede ergeht an den Vertreter der Imperialregierung. Danach ist die Aussprache freigegeben.
Verfasst: Fr 25. Mai 2007, 22:30
von Rudolph Baader
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
vor einigen Wochen trat ich sehr stolz das Amt des Imperialkanzlers an.
Ich versprach keine spektakulären Konzepte, sondern handfeste und notwendige Arbeit. Ich stellte klar, dass Imperia mit mir keinen Medienkanzler bekommt, sondern einen ruhigen, sachlichen und sachbezogenen Regierungschef.
Leider stehe ich seit einigen Tagen, meineserachtens völlig haltlos, in der Kritik. Polemisch und frei von Argumenten wird auf meine Person eingedroschen.
Meine Damen und Herren, als Höhepunkt wurde von mir gefordert, dass ich mein Amt über meine Familie zu stellen habe. Zu allem Überfluss unterstellte man mir, dem Land zu schaden.
Meine Familie, liebe Mitglieder des Herrenhauses, ist mir heilig, sie steht über allem. Es gibt keinen Grund meine Amtsführung und meine bisherige Arbeit zu kritisieren, nur weil sie nicht täglich auf der Straße stattfindet.
Die Menschen wußten vor der Wahl wen sie wählen, ich habe nie versucht den Wählern falsche Illusionen zu machen. Ich habe zugesichert, dass Imperia während meiner LP Altlasten loswird, liegengebliebene Projekte bewältigt, eine aktive Vertretung beim Unionsrat erhält. Dafür wurde ich mit 100% Zuspruch der Imperianer gewählt, keines der Versprechen habe ich gebrochen.
Dennoch gibt es Kreise, gibt es Menschen, die sich wohl zu den wichtigsten Imperianern zählen, vielleicht auch sind - ich weiß es nicht, die anderer Meinung sind, oder zumindest diese Meinung aus taktischen Gründen in höchst polemischer Art vertreten. Dazu gibt es Menschen, die offensichtlich diese Meinung teilen, bzw. ihr nicht widersprechen.
Meine Damen und Herren,
diesen Menschen will ich die Gelegenheit geben, zu zeigen, dass sie es besser können als ich.
Es ist nicht mein Wille und meine Art, meine Nerven an müßigen Diskussionen mit uneinsichtigen, selbstdarstellerischen Politikern aufzureiben. Ich dachte vor meiner Amtszeit, dass Imperia dieses Niveau nicht nötig habe.
Ich habe lange mit meiner Familie beraten, wie ich mich verhalten soll. Letztendlich fiel die Entscheidung für meine Frau und meine Familie und gegen das Regierungsamt. Ich kann Imperia auch ohne ein Amt mitgestalten, ich kann mich beruflich und politisch auch ohne Schlammschlachten und billige Polemik profillieren.
Deswegen bitte ich den Imperialverweser Neuwahlen einzuleiten.
Da ja offensichtlich willige Politiker bereits in den Startlöchern stehen, wird das Land durch diese Tatsache ganz sicher keinen Schaden nehmen.
Ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit, Gott schütze sie.
Nimmt wieder auf der Regierungsbank Platz.
Verfasst: Fr 25. Mai 2007, 23:45
von Michael Schneider
Verehrte Kolleginnen und Kollegen,
Ich habe dafür nicht das geringste Verständnis! Für mich ist das einfach Drücken vor einem Auftrag. Sie haben in der Tat keine großen versprechen gemacht. Aber die, die sie gemacht haben, haben sie bisher nicht einmal ansatzweise in irgendeiner Weise ersichtlich vorgestellt, oder ihre absehbare Erfüllung in Aussicht stellen wollen. Ob sie es gekonnt hätten, darüber läßt sich nur spekulieren.
Ich sehe hier, wie bereits prophezeit eine Dolchstoßlegende entstehen von den bösen Bürgern, die seine Arbeit zu sehr kritisiert hätten und zuviel gefordert hätten. Ich aber meine: dazu besteht kein grund dies anzunehmen. Es wurde nichts uneinhaltbares erwünscht, es wurde keine unhaltbaren Forderungen gestellt. Es wurde leiglich gewünscht zu sehen, wann ein Ergebnis erkennbar sein könnte, wie der Fortschritt an der Arbeit aussieht. Es wurde keine sofortige präsentation von Ergebnissen gefordert, sondern lediglich die Sachlage zu erklären ersucht.
Meine Damen und Herren, ich sehe, dass Herr Baader in besonderer Weise mich meint, wenn er von der Kritik spricht, aber ich sehe keinen Fehler in meiner Stimme, die ich erhoben hatte, weil mir einiges suspekt erschien.
In diesem Rückzug sehe ich ganz offen und ehrlich jemanden, der der Aufgabe sich nciht gewachsen sah und dies als Gelegenheit wahrnimmt sich zurückzuziehen, bevor er wirklich den Offenbarungseid leisten muss. Ansonsten hätte er keine Furcht haben müssen mich zu ignorieren udn triumphal seine Ergebnisse zu präsentieren, wenn sie den Ankündigungen entsprochen hätten. Die mangelnde Souveränität aber spricht für sich.
Verfasst: Fr 25. Mai 2007, 23:58
von Rudolph Baader
Wenn die Politik solche Charakterschweine wie sie nährt, dann gehe ich der Politik mit Vergnügen aus dem Weg.
Verfasst: Sa 26. Mai 2007, 00:19
von Michael Schneider
Wenn sie mich für ein Charakterschwein halten ist es um so verantwortungsloser das Amt ohne Not aufzugeben.
Verfasst: Sa 26. Mai 2007, 07:23
von Oliver von Palm
Herr Baader, SIe sind zum großen Teil selbst daran schuld, dass sie jetzt in der Kritik stehen. Eine Regierungserklärung zur Infrastruktur wurde groß angekündigt, dann aber um 2 Wochen verschoben. Wenn sie 2 Tage gesagt hätten, hätte ich Verständnis gehabt. Aber keine 2 Wochen. Wenn Sie eine Erklärung ankündigen, erwarte ich, dass sie auch fertig ist und gehalten wird. Mit diesem Rücktritt drücken Sie sich vor Ihrer Pflicht, die Sie übernommen haben. Dass Ihre Familie evtl. unter diesen Pflichten kürzer kommen würde, dass haben Sie vorher bereits gewusst. Ihr Benehmen ist eines Imperialkanzlers unwürdig, schämen Sie sich.
Verfasst: Sa 26. Mai 2007, 12:14
von Denise M. Connor
Ich bitte Sie meine Herren, bleiben wir doch einfach sachlich.
Herr Baader hat, das steht außer Zweifel, seine Amtsgeschäfte ein wenig "schleifen" lassen.
So wie ich Herrn Baader kenne, wirde er mit Sicherheit nun diesen kleinen Denkanstoss dazu nutzen, um seine Arbeit wieder voran zu treiben.
Unsachliche Diskussionen, so wie persönliche Beleidigungen bringen uns an dieser Stelle aber nun wirklich nicht weiter.
Verfasst: Sa 26. Mai 2007, 12:21
von Rudolph Baader
Herrschaften, wie gesagt.
Wenn ihnen der Wortlaut beliebt, dann bin ich in ihren Augen meinetwegen auch ein Drückeberger, wenn es denn sein muß, ist mein Verhalten halt unwürdig.
Ich verstehe ja, dass einige hier ihren Frust entladen wollen, gerne stehe ich ihnen als Sündenbock zur Verfügung.
Was die Vorwürfe der Aktivität angeht, es ist schon verwunderlich, dass plötzlich alle wieder munter werden nachdem in Imperia einige Wochen garnichts gelaufen ist. Imperia ist nun wirklich nicht mit den aktivsten Bürgern gesegnet, zumindest nicht auf Landesebene, und dafür halte ich nun gerne meinen Kopf hin.
Sie dürfen mich gerne weiter beleidigen und mir Vorwürfe machen, ich hoffe allerdings, dass sie diese Aktivität bis zur Neuwahl und darüber hinaus ausnahmsweise mal beibehalten.
Verfasst: Sa 26. Mai 2007, 13:50
von Oliver von Palm
Herr Baader, Sie sind kein Sündenbock. Ich kritisiere Ihr Verhalten.
Verfasst: Sa 26. Mai 2007, 16:40
von Michael Schneider
Original von Denise M. Heidenberg
So wie ich Herrn Baader kenne, wirde er mit Sicherheit nun diesen kleinen Denkanstoss dazu nutzen, um seine Arbeit wieder voran zu treiben.
Hat er ja offensichtlich nicht die Absicht, wenn er Neuwahlen anstrebt.