Regierungserklärung zum Romanow-Bernstein-Skandal
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 12:19
Herr Kanzler, Sie haben das Wort, danach kommen wir zur Aussprache.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Nein, hatte er nicht. Ansonsten hätte die Unionsregierung sicherlich nicht zugelassen, dass diese Dokumente über ANN oder union24 an die Öffentlichkeit gelangen, sondern eine andere Art des Umgangs mit diesen gewählt.Die Spionage würde einfach sehr gut ins Bild passen. Laut union24 ist der Schliefenplan durch einen barnstorvischen Offizier an ANN gelangt. Der Unionsregierung hat diese Enthüllung sicher fabelhaft in den Kram gepasst. Wer war dieser misteriöse "barnstorvische Offizier"? Hatte er nicht vielleicht Verbindungen zur Unionsregierung?
Auf das Signal haben wir in Form diverser Bekundungen und Handreichungen zu einem friedlichen Dialog reagiert; das scheint mir in dieser Situation auch das einzig erfolgversprechende Vorgehen zu sein. Ich habe mich so auch stets gegenüber ausländischen Regierungen, genannt seien hier nur die Albernias, Astors, des Gelben Reichs und natürlich indirekt der barnstorvischen, geäußert und verhalten.Gemeinsame Atomwaffenforschung mit dem Gelben Reich ist ebenfalls bei näherem Hinsehen nicht unbedingt weit hergeholt. Hat der amtierende Unionskanzler doch in Hinblick auf die atomare Aufrüstung Barnstorvias öffentlich gesagt, dies sei "ein Signal an die Demokratische Union, das wir erhalten haben. Wir werden darauf angemessen reagieren". Außerdem war es die Regierungskoalition, die einen Tag später den Bündnisvertrag mit dem Gelben Reich zur Abstimmung brachte, der u. a. folgende Punkte umfasst: [...] In diesem Zusammenhang wirkt Ihr Dementi nicht sonderlich vertrauenserweckend.
(1) Dazu habe ich bereits Stellung genommen und dargelegt, dass entsprechende Operationen nicht stattfinden. Sollten Sie konkrete Indizien dafür haben, dass dies Barnstorvia betreffend oder in anderen Fällen nicht der Wahrheit entspricht, legen Sie uns diese bitte vor.Original von Helmut Hennrich
Es betrifft dies die Frage nach möglichen geheimdienstlichen Tätigkeiten der DU im Ausland
(2) Weil die Konferenz noch nicht beendet ist, Herr Hennrich. Die Unionsregierung hätte anderenfalls über die Ergebnisse informiert.die Frage nach einer möglichen Geheimdiplomatie - die Antarktiskonferenz ist ein Beispiel, über deren Ergebnisse sich die Unionsregierung bis heute ausschweigt
(3) Wenn Sie den Übungseinsatz in der Antarktis meinen, brauchen wir dafür keinen Untersuchungsausschuss; das Unionsgericht beschäftigt sich ja bereits mit der Angelegenheit.es betrifft die Tätigkeit der Unionsstreitkräfte im Ausland
(4) Ich bin gerne bereit, einem nichtöffentlichen Plenum des Unionsparlaments die Protokolle meiner telefonischen Unterredungen [ICQ] mit Romanow-Bernstein zur Verfügung zu stellen.Wissen Sie, Herr Unionskanzler, meine Damen und Herren Kollegen, ich frage mich die ganze Zeit, warum eine Person, Jahrgang 1921, erfolgreicher Diplomat und Botschafter in Albernia, und Sondergesandter für die Verhandlungen in Barnstorvia, warum ausgerechnet er sich plötzlich in den Kopf setzt, Außenminister werden zu wollen, obwohl er zuvor seine Bereitschaft erklärt hatte, Bürgermeister der Unionshauptstadt Manuri zu werden.
(5) Welche konkreten Indizien dafür liegen Ihnen vor?die Unionsregierung von Metternich ist bestrebt, die Demokratische Union in den Besitz von nuklearen Waffen kommen zu lassen.
(6) Diese Position teile ich privat, nicht aber von Amts wegen.so erklärte Ihre Stellvertreterin und Justizministerin in aller Öffentlichkeit, dass Nuklearwaffen ja eigentlich Defensivwaffen, und daher akzeptabel seien.
(7) Auf welcher konkreten Grundlage nehmen Sie dies an?ich gehe davon aus, dass die von Herrn Behrens-Nilson vertretene Ablehnung eher die Minderheitenmeinung in der FDU darstellt
(8) Die Demokratische Union hat im Rahmen der Antarktiskonferenz gemeinsam mit der Republiek de Hollunderlanden einen Antarktisvertrag vorgeschlagen, der Waffentests in der Antarktis ausdrücklich verbietet. Diese Haltung ist im Rahmen der Konferenz auf Zustimmung gestoßen.Oder vielleicht doch die Möglichkeiten erkunden, die Antarktis als Test- oder Lagergelände für Nuklearwaffen zu nutzen?
(9) Meine Nachfolge im Unionskanzleramt ist derzeit weder innerhalb noch außerhalb der UFD ein Thema. Wieso sollte sie auch?Er bittet den Unionskanzler um ein Gespräch - vielleicht unter vier Augen, vielleicht in Beisein seines Nachfolgers im Amte des Parteivorsitzes und Unionskanzleramtes?
(11) Welche konkreten Indizien haben Sie für diese Theorie? Diese These klingt, als stamme sie direkt aus dem Munde eines durch Haftbefehl gesuchten potentiellen Landesverräters.Nicht jedoch, um irgendwelche Posten für sich zu beanspruchen, sondern um Ihnen ins Gesicht zu sagen: "Jonathan, entweder Du gibst das Nuklearwaffenprogramm auf, oder ich werde Deine Machenschaften publik machen." Und Sie, Herr Unionskanzler, zögerten keinen Augenblick, ließen ihn von seinem Botschafterposten entbinden und setzten das Märchen vom gekränkten und in seiner Ehre verletzten Diplomaten in die Welt.
(12) Angesichts des Zustands der Opposition, insbesondere der SPDU, wäre das im Zweifelsfall (der nicht vorliegt) das kleinste Problem.Wenn Konservative und Liberale ein geheimes Nuklearwaffenprogramm verfolgen, dann muss natürlich gewährleistet sein, dass UFD und FDU sich die Möglichkeit eröffnen, sicherzustellen, dass sie immer eine Mehrheit haben werden.
(13) Sie unterstellen also, dass die Unionswahlleiterin mit der Unionsregierung zu diesem Zweck zusammengearbeitet hat?Und was bietet sich da mehr an, als für jene Stimmen abzugeben, die sich nicht an der Wahl beteiligt haben? Einen Versuchsballon kann man ja ruhig starten: ausgewählt wurde eine Person, die politisch noch nicht in Erscheinung getreten ist, es wurden Stimmen für zwei UFD-Kandidaten abgegeben. Was hatte das Versuchskaninchen denn groß zu verlieren? Standen die Chancen denn nicht schlecht, dass das Wahlsystem die Stimmen einfach zählt, und die Wahlbestätigung nicht an den eigentlichen Wahlberechtigten, sondern an die Adresse schicken würde, von der die Wahlunterlagen abgeschickt wurden? Würde der Schwindel auffliegen, könnte man immer noch sagen: alles halb so schlimm, ist ja kein Schaden entstanden, denn abgegeben wurden die Stimmen erst nach Wahlschluss, somit die Stimmen nicht gezählt wurden.
(14) Sie vermischen eines mit dem anderen und hoffen darauf, dass schon etwas Schmutz an der Unionsregierung hängen bleiben wird...Auf diese Weise, werte Kolleginnen und Kollegen, passt ein Puzzlestück zum anderen und ergibt ein Gesamtbild, mit dem sich ein Untersuchungsausschuss auseinanderzusetzen hat.