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[La carrellata TV] rivelazione di Barnstorvia
Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 23:53
von La carrellata
Die Nachrichten - es begrüßt Sie Vittorio di Bondone.
Entüllungen zum Fall Barnstorvia
Manuri - Im Konflikt zwischen der Demokratischen Union und Barnstorvia gibt es neue Enthüllungen. Der ehemalige Botschafter der Demokratischen Union in Albernia, Dr. Alexander von Romanow-Bernstein, sandte am Nachmittag einen Brief an verschiedene Zeitungen und Nachrichtensender, der auch La carrellata vorliegt. Darin beschuldigt er die Unionregierung, nicht an der Klärung des Konflikts zu arbeiten sondern eine militärische Eskalation zu riskieren. Barnstorvia bezeichnet er als große Gefahr für die Union.
Laut Romanov-Bernstein verfügt die Demokratische Union seit Anfang des Jahres über zwei Agenten in hochrangigen Regierungspositionen Barnstorvias. Einer davon sei ein "hochrangiger Innenpolitiker". Die Unionsregierung sei durch diese Quellen an den sog. Schliefenplan, das strategische Papier Barnstorvias über die Chancen eines militärischen Angriffs auf die Union, gelangt.
Romanov-Bernstein hat auch dieses brisante Dokument, das dem regierungsnahen Unionsnachrichtensender
union24 bereits vor Wochen zugespielt worden war, seinem Brief beigelegt und damit dafür gesorgt, dass sich die ganze Welt ein eigenes Bild von den Kriegsplänen Barnstorvias machen kann.
Neu ist unter anderem, dass das Kriegsministerium den Plan nicht nur als strategische Studie angefertigt hat sondern die Durchführung "dringend empfielt". Im Fazit des Papieres heißt es:
"Das Kriegsministerium empfiehlt dringend, die oben genannten Maßnahmen durchzuführen. Vorraussetzung dafür ist jedoch ein gewisser Vorlauf, in dem die destabilisierenden politischen Maßnahmen wirken, die Auslandsspionage die ratelonischen militärischen Fähigkeiten genauer einschätzen und das Potential unserer eigenen Rüstungsindustrie, sowie die Verteidigungsfähigkeit, erhöht werden können. Das Kriegsministerium rechnet sich große Chancen für ein Gelingen der militärischen Operationen aus. Der Gefahr eines Scheiterns durch die ratelonische Überlegenheit zu Land könnte effektiv durch die Entwicklung einer Nuklearstreitmacht begegnet werden."
Weiter warnte Romanov-Bernstein eindringlich davor, die Unionsregierung arbeite im Geheimen in Kooperation mit dem Gelben Reich mit Hochdruck an der Entwicklung nuklearer Waffen, um Barnstorvia in die Knie zu zwingen. Sein Urteil über diese Bemühungen fällt fatal aus: "Vertraut nicht auf die Falschen, wenn es um die Zukunft dieses Landes geht. Die Unionsregierung, allen voran Kanzler Metternich treiben die DU weiter und weiter in die Ecke".
Liebe Zuschauer, wir recherchieren weiter für Sie und halten Sie auf dem Laufenden. Die nächsten Nachrichten folgen um 2.00 Uhr. Es folgt das Wetter. Ich wünsche Ihnen eine Gute Nacht.
Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 23:59
von Jonathan Metternich Hughes
1. Die Unionsregierung prüft rechtliche Schritte gegen den Unionsbotschafter a.D. von Romanow-Bernstein wegen der Weitergabe von Dokumenten, zu deren Weitergabe er nicht berechtigt war. Herr von Romanow-Bernstein ist aus dem Diplomatischen Dienst ausgeschieden, nachdem er seine Ambitionen auf das Unionsministerium des Auswärtigen in den Koalitionsverhandlungen nicht durchsetzen konnte und mit Rücktritt gedroht hat.
2. Die Unionsregierung hat mit der Regierung des Gelben Reichs zu keiner Zeit über die gemeinsame Entwicklung nuklearer Waffen gesprochen, sondern lediglich über gemeinsame defensive Aufrüstung. Das Gelbe Reich hatte zu einer Zeit nukleare Ambitionen, als wir dieses begrüßt haben; die entsprechenden Forschungen sind inzwischen eingestellt.
3. Die Unionsregierung hat zu keiner Zeit "operative Aufklärung" auf barnstorvischem Gebiet betrieben (der Zeitraum, den Herr von Romanow-Bernstein anführt, fällt noch in die Zeit der Regierung Klatten unter Beteiligung der SPDU und der LL). Die damit befassten Unionsminister der Verteidigung (Vain) und des Auswärtigen (Scott) werden das bestätigen können; dem Unionskanzleramt liegen keine derartigen Informationen vor. Die Unionsregierung hat den barnstorvischen Plan aus den Händen eines Mitarbeiters von "union24" erhalten.
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:05
von Montgomery Scott
Original von Jonathan Metternich
3. Die Unionsregierung hat zu keiner Zeit "operative Aufklärung" auf barnstorvischem Gebiet betrieben (der Zeitraum, den Herr von Romanow-Bernstein anführt, fällt noch in die Zeit der Regierung Klatten unter Beteiligung der SPDU und der LL). Die damit befassten Unionsminister der Verteidigung (Vain) und des Auswärtigen (Scott) werden das bestätigen können; dem Unionskanzleramt liegen keine derartigen Informationen vor. Die Unionsregierung hat den barnstorvischen Plan aus den Händen eines Mitarbeiters von "union24" erhalten.
Ich muss Sie hierbei enttäuschen, Herr Metternich. Die Verhandlungen mit dem Gelben Reich hat Herr Klatten ausdrücklich zur Chefsache gemacht. Ich war nicht involviert. Und mit SPDU und LL war eine nukleare Aufrüstung nicht zu machen. Klatten wollte mit der FDU daher die Fronten wechseln. Selbst, wenn Herr Romanov-Bernstein die Klatten-Regierung gemeint hat, passt also alles perfekt.
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:08
von Jonathan Metternich Hughes
Ich bezog mich auf die "operative Aufklärung", Herr Scott. Hat Ihr Ministerium Derartiges veranlasst oder wurde Derartiges in der Unionsregierung, an der Sie beteiligt waren, erwogen oder besprochen?
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:10
von Helmut Hennrich
Sollten sich die erhobenen Vorwürfe bewahrheiten, wäre die Regierung von Metternich nicht mehr trag- und haltbar. Hier ist größtmögliche Aufklärung gefordert, notfalls mit Hilfe eines Untersuchungsausschusses.
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:13
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Helmut Hennrich
Sollten sich die erhobenen Vorwürfe bewahrheiten, wäre die Regierung von Metternich nicht mehr trag- und haltbar.
Korrekt.
Hier ist größtmögliche Aufklärung gefordert, notfalls mit Hilfe eines Untersuchungsausschusses.
Die Unionsregierung wird sich einem solchen Ausschuss nicht in den Weg stellen, sondern ihn nach Kräften unterstützen.
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:21
von Montgomery Scott
Original von Jonathan Metternich
Ich bezog mich auf die "operative Aufklärung", Herr Scott. Hat Ihr Ministerium Derartiges veranlasst oder wurde Derartiges in der Unionsregierung, an der Sie beteiligt waren, erwogen oder besprochen?
In der Regierung wurde nichts derartiges besprochen. Was aber nicht ausschließt, dass an der Regierung vorbei gehandelt wurde. Entscheidend ist meiner Meinung nach nicht der Zeitpunkt der Infiltration sondern die Tatsache ihrer Existenz.
Herr Metternich, die Vorwürfe wiegen schwer und ich werde im Unionsparlament eine umfangreiche Aufkärung fordern.
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:22
von Peter Vain
Das Unionsministerium für Verteidigung unter meiner Führung hat keine operativen Aufklärungen in Auftrag gegegebn. Aus den Zeiten davor, liegen mir auch keine Akten vor, das dem mal so gewesen sei.
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:24
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Montgomery Scott
In der Regierung wurde nichts derartiges besprochen. Was aber nicht ausschließt, dass an der Regierung vorbei gehandelt wurde. Entscheidend ist meiner Meinung nach nicht der Zeitpunkt der Infiltration sondern die Tatsache ihrer Existenz.
Es gab keine derartige Infiltration und es gibt sie nicht.
Herr Metternich, die Vorwürfe wiegen schwer und ich werde im Unionsparlament eine umfangreiche Aufkärung fordern.
Ich bitte darum. Wie gesagt: Die Unionsregierung ist jederzeit bereit, einen Untersuchungsausschuss nach Kräften zu unterstützen. Ich persönlich werde unter denen sein, die diesen befürworten, wenn das Unionsparlament dies für notwendig hält.
Verfasst: Do 24. Mai 2007, 00:27
von Jonathan Metternich Hughes
Ich habe in einem
Telegramm an den barnstorvischen Kanzler einige Dinge klargestellt und angeboten, ihm notwendige nähere Informationen zur Entkräftung der Vorwürfe zu liefern, gerne auch persönlich und vis-à-vis.