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Routinier
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Registriert: Mi 11. Mär 2009, 17:42
Bild Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin von RadioTelevision Freistein; wir bringen die Nachrichten.

Unionspräsidentenwahl
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In der gesamten Union sind derzeit die Wählerinnen und Wähler aufgerufen ein neues Staatsoberhaupt zu wählen. Zur Wahl stehen zwei Kandidaten.
Bis heute, 20 Uhr, haben die wahlberechtigten Bürger noch die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben.

Internationale Maritime Messe
Erstmals findet in Salbor-Stadt eine Internationale Messe zum Thema Meere statt. Vom 10. bis 12. November haben Besucher die Möglichkeit, sich über die Themen Schiffe und Häfen, Fisch und Meerestiere, Techonolgie auf dem Meer, Wassersport und Meeresbiologie zu informieren.

Bürgerkrieg in Nambewe
Bild Gewählter Präsident Nambewes: Karl Baakir Mjanja
Die Republik Nambewe versinkt immer mehr in einem blutigen Bürgerkrieg; die staatlichen Stellen sind machtlos und unfähig, den Gewaltexzessen Einhalt zu gebieten.
Eine Notstandsregierung versucht derzeit verzweifelt die Ordnung im Lande aufrecht zu erhalten bzw. wiederherzustellen; in weiten Teilen des Landes ist die staatliche Autorität zusammengebrochen und es herrscht Chaos.
Eine Widerstandsgruppe, die Front für die Befreiung von Nambewe, erkennt die Notstandsregierung dagegen nicht an und leistet einen erbitterten
bewaffneten Widerstand gegen diese.
In einem Interview warf der Kommandeur der Befreiungsfront, Johannes Saghieri, der Notstandsregierung vor, sie sei eine verräterische Clique aus abtrünnigen Militärs und Terroristen die sich zusammengetan habe, um die rechtmäßige Regierung zu entmachten. Seitdem herrsche eine gnadenlose Verfolgung von Oppositionellen und Minderheiten, wie der weißen Minderheit. Als Ziel nannte Saghiri den Sturz der Notstandsregierung und die Wiedereinsetzung rechtmäßige Regierung.
Immerhin: nach mereren Wochen in der Gewalt von Entführern ist der demokratisch gewählte Präsident Karl Baakir Mjanja wieder frei. Er befindet sich derzeit in einem Krankenhaus.
Unterdessen erreichen uns immer mehr Nachrichten über Gräueltaten der Konfliktparteien. So sollen im September die nambewischen Begeiter von aus Dreibürgen kommenden Sanitätern, die in Nambewe humanitäre Hilfe leisteten, von Aufständischen getötet und die dreibürgischen Sanitäter entführt worden sein.
Wie berichtet wird, gibt es in Nambewe noch eine dritte Gruppierung, die sich selbst als Gesellschaft des heiligen Kreuzes bezeichnet, und unter dessen Ägide die beiden Hauptbürgerkriegsarteure derzeit zu Waffenstillstandsgesprächen getroffen haben. Welche Interessen die Gesellschaft des heiligen Kreuzes vertritt, ist weiterhin unklar.
In Medea, der albernischen Kronkolonie, die direkt an Nambewe grenzt, wurde unterdessen die Grenzsicherung verstärkt, um das Einsickern bewaffneter Kämpfer aus Nambewe nach Medea zu verhindern und eventuelle Flüchtlinge zu versorgen. Medea verlegte zudem Transport- und Aufklärungsflugzeuge nach Medea.
Wie das albernische Verteidiungsministerium in einem Pressemitteilung bwkanntgab, wurden inzwischen bereits rund 5.000 Flüchtlinge an der Grenze aufgegriffen, mehr als 2.000 Personen, unter ihnen mehr als 1.600 Kinder, wurden in Feldlazaretten versorgt.
Aus der Ortschaft Miju Mkuu wurden schwere Ausschreitungen gemeldet, als sich Jugendliche gegen ihre Einerufung zur Armee zur Wehr setzten. Dabei gingen Autos in Flammen auf. Als die Jugendlichen randalierend durch die Stadt zogen, eröffnete die Armee das Feuer auf die Menschenmenge, die ihrerseits mit Steinen nach den Soldaten schmiss.
Unterdessen hat Dreibürgen damit eine Militäroperation in Nambewe begonnen, um sein Botschaftspersonal und weitere dreibürgische Staatsbürger aus dem Land zu evakuieren. Nachdem die Notstandsregierung ihre wohl anfäglich gegebene Zustimmung wieder zurückgezogen hat, sieht es ganz so aus, als ob das dreibürgische Militär die Evakuierung nun gegen deren Willen durchsetzen will.
In Albernia ist unterdessen eine Konferenz der Staaten zusammengekommen, die entweder auf Nerica liegen oder dort über Kolonien verfügen, um über den Bürgerkrieg in Nambewe zu beraten. An dieser Konferenz nehmen neben Albernia die Intensa Cordiale, Targa, Dreibürgen, das Empire-Uni und Futuna teil.

Labour wählt neuen Vorsitzenden
Bild Neuer albernischer Labour-Chef: Quincy McDonald
In Albernia hat die Labour-Partei Quincy McDonald zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Er soll die Partei zudem als Spitzenkandidat bei den anstehenden Wahlen zum Unterhaus anführen.
McDonald war im Juli letzten Jahres als Premierminister gestürzt worden, als ihm mit den Abgeordneten der Reform-Partei und eines unabhängigen Abgeordneten die Mehrheit des Unterhauses gegen die Stimmen der Labour-Abgeordneten das Misstrauen aussprach.

Schwere Verluste für Sozialisten in Dreibürgen
Bei den Wahlen zum Reichstag haben die Sozialisten der FSP von Reichskanzler Peter Liebknecht dramatische Verluste hinnehmen müssen. die FSP verlor mit rund 21% mehr als die Hälfte ihrer Stimmenanteile und kam nur noch auf rund 18%. Verluste musste ebenfalls die Vereinigung Parteiloser Politiker hinnehmen, die von 8% auf 4,55% fiel. Die Nationalliberale Partei, die bei der letzten Wahl noch gemeinsam mit der Dreibürgische Reichsbewegung eine gemeinsame Liste bildete, erreichte rund 27% und wurde stärkste politische Kraft, während die DRB auf 13,64% kam. Bei der letzten Wahl erreichten NLP und DRB gemeinsam 23%.
Aus dem Stand erreichte die regionale Haxagonesische Volkspartei 18,18%. Die Christlich-Soziale Volkspartei, die ebenfalls zum ersten mal antrat, erreichte rund 9%, während die Sozialdemokraten und die Kommunisten aus dem Stand auf jeweils 4,55% kamen.
Lag die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl noch bei mageren 52% erhöhte sich diese nun auf 88%.
 

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Chefintendant von
RadioTelevisionFreistein (RTF)
Beiträge: 1373
Registriert: Fr 2. Nov 2007, 12:28
Eine hervorragende Übersicht. Ich hoffe, RTF strahlt diese Sendung künftig wieder regelmäßiger aus. :)

Die Situation in Nambewe ist besorgniserregend, aber ich bin beruhigt, dass unsere albernischen Partner in die Friedensbemühungen involviert sind. Das gibt mir Hoffnung, denn wäre nur Dreibürgen politisch und militärisch beteiligt, wäre ein Kolonialkrieg wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.
 

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Anastasia von Metternich
Generalsekretärin des Rats der Nationen a.D.
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Erleuchteter

Beitrag von Gerhard Cheman »

Schön dass die News wieder da sind und auch ich hoffe, nun wieder regelmäßig Nachrichten vom RTF sehen zu können.
 

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