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Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:08
von SRM
Original von Cameron Philips

Autoaggressives Verhalten reicht auch.
Und Brillenträger zu sein.

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:16
von Cameron Philips
Original von SRM

Und Brillenträger zu sein.
Vollkommen falsch.
Ok, die Tage ändern sich auch, ich war '01 dran.
Allerdings hatte ich da noch -6 Dioprien. Heißt, blind.

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:20
von SRM
Original von Cameron Philips

Vollkommen falsch.
Ok, die Tage ändern sich auch, ich war '01 dran.
Allerdings hatte ich da noch -6 Dioprien. Heißt, blind.
Meine war auch 2001 und mich haben sie in Baden-Württemberg wegen der Brille ausgemustert. Ich kenne kaum jemanden, der aus meinem Umfeld beim Bund war.

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:30
von Cameron Philips
Bundeswehrvorgehensweise war: Lass deine Brille zuhause, wir geben Dir Buddy-Holly-Ersatz.
Weil: Bei Verlust günstiger.

Ich war allerdings auch T2

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:34
von SRM
Ich wurde aufgrund der Brille - und nur deswegen ;) - direkt ausgemustert.

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:36
von Manuel Lehmann
also ich bin der Typ ganz links :D

Bild

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:38
von Cameron Philips
Original von SRM
Ich wurde aufgrund der Brille - und nur deswegen ;) - direkt ausgemustert.
Glaube ich Dir nicht.
Aber: Angeblich sind Beamte auch Menschen und entscheiden unterschiedlich.

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:39
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
EIn Mitbewohner von mir berichtete, dass zwei Freunde von ihm, die Leistungssportler ausgemustert sind wegen Rücken, zugleich aber ein anderer Freund der alles mögliche hatte wie Allergien und sonstige körperliche Schwächen inklusive Brille T2 wurde.

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 11:51
von SRM
Original von Cameron Philips
Glaube ich Dir nicht.
Ist mir egal, ob du es glaubst oder nicht. ;)

Verfasst: Di 13. Apr 2010, 12:02
von Melissa Adelaide
Original von Nicolas Seroux de Fay
Gibt es heute bei euch so einen lockeren Smalltalk mit den Aushebungsoffizieren? Bei uns damals (in der Schweiz, ist schon einige Jährchen her) war das noch anders: Dass man gehen muss, war indiskutabel, höchstens die Truppengattung und Funktion konnte man vielleicht wählen, und wenn man mit einem allfälligen Wunsch zu lange zögerte, dann sauste unbarmherzig der Stempel "Füsilier" ins Dienstbüchlein (Soldbuch), gefolgt vom Ruf "Der Nächste!".

Was habt ihr alle gegen das Militär? Ich war da gerne dabei und konnte viel lernen für später, vor allem in den Kaderschulen dann. Und abgehärtet hat einem die Sache auch. Am Schluss einer Durchhaltewoche in der OS noch den Hundertkilometermarsch braucht schon einen gewissen Durchbeisswillen. Diesen Durchbeisswillen wird man dann nicht mehr so schnell los.

Ok, meine Frau findet, ich hätte einen Kommandoton, aber ich finde, sie ist zu empfindlich.
Ich kann nur vom Auswahlverfahren für Offizierbewerber berichten. Die Anforderungen dabei sind zwar hoch und die an den verschiedenen Prüfungsstationen zu absolvierenden Aufgaben haben es in sich, aber der Umgangston ist absolut locker und freundlich. Ich hatte es auch gar nicht nur mit Offizieren zu tun, geschätzt die Hälfte der Prüfer waren Zivilisten. Aber auch die Offiziere waren sehr nett. Die Atmosphäre wurde immer durch Smalltalk, Aufmunterung anhand von Berichten eigener Erfahrungen oder mal einen Scherz aufgelockert. Denkt man sich die Uniformen weg, hätte es auch ein Assessmentcenter zur Rekrutierung von Nachwuchsführungskräften für eine zivile Funktion sein können.

Und ich habe gar nichts gegen das Militär, sonst hätte ich mich ja auch nicht gemeldet. ;) Im letzten Moment gekniffen habe ich aus einer Abneigung gegen meine Mitbewerber, nicht gegen die Bundeswehr. Ich mochte die Leute nicht, mit denen ich für zunächst 12 Jahre zusammen hätte arbeiten und studieren müssen. Ich verstehe mich generell besser mit Leuten die altersmäßig meine Eltern sein könnten als mit Gleichaltrigen. Die Leute mit denen ich mich während des Auswahlverfahrens durchauch schon ein bisschen angefreundet hatte wurden alle abgelehnt. Übrig blieben neben mir nur die, mit denen ich irgendwie gar nichts anfangen konnte. Die Offiziere die ich kennengelernt habe, haben mich menschlich aber durchaus beeindruckt.

Und im Nachhinein bin ich auch froh vor der Einplanung ausgestiegen zu sein, wenn ich an die Gleichgültigkeit in der Bevölkerung gegenüber der Bundeswehr denke. Warum sein Leben für Leute einsetzen, die es nicht mal interessiert?