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Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 10:31
von Kathryn Janeway
Original von Joeli Veitayaki
lies dir die Beiträge von Sack und Enigman mal aufmerksam durch.
Hab ich. Ich sehe da keine Verharmlosung, Rechtfertigung oder Leugnung der NS-Willkürherrschaft.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 10:44
von Tony Gold
Original von Joeli Veitayaki
Sind Ferien?
Nein, Buß- und Bettag.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 10:53
von SRM
Original von Giovanni Polento

Drohung? Du bist ein ganz mutiger Held.
Nein, du bist ein Weichei. Ein Spielausschluss beträfe alle IDs, also hör auf, dich hinter irgendwelchen Pappkameraden zu verstecken.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 10:57
von Montgomery Scott
Original von Kathryn Janeway
Äh, könntest du mal verdeutlichen was du meinst? Ich stehe irgendwie auf dem Schlauch ?(
Ich meine mit der "Unhinterfragbarkeit" der Nachkriegsordnung als Fundament internationaler Beziehungen nicht, dass man nichts an der Nachkriegsordnung ändern dürfte oder keine sonstigen Änderungen diskutieren dürfte. Ich meine, dass a) die Faktizität der Vorkriegsordnung kein Argument dafür ist und dass b) die allseitige Anerkennung dieser Regel ein Fundament für die internationalen Beziehungen der Gegenwart stiftet. Desweiteren geht es mir darum, dass der kommunikative Akt der Anerkennung der Nachkriegsordnung auch im 21. Jahrhundert noch mehr ist als ein Plausch über historischen Kleinkram sondern dass man mit dieser Anerkennung den rissigen Boden befestigt, der über den Kriegsbeilen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts liegt.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 10:59
von Kauli
Original von Giovanni Polento

Hältst Du es auch wirklich für erledigt und schwörst dem Monarchismus (einer Vorstufe des Nationalsozialismus) ab? Oder hegst Du insgeheim doch noch monarcho-faschistische Tendenzen, denn immerhin hast Du darüber geredet. Da sind Zweifel schon mal angebracht. Aber erst mal die Spielleitung informieren und im Gesetzbuch einen Paragraphen suchen, der mit viel paranoider und autoritärer Fantasie das erwähnen von Monarchen als Volksverhetzung strafbar machen könnte. ;)
Nööö... am 21.11.1916 hat Gott Kaiser Franz erhalten. Da ist der nämlich gestorben ;)

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 11:10
von Fiete Schulze
Original von Giovanni Polento

Drohung? Du bist ein ganz mutiger Held.
Na mutig bist du ja nicht. Mal wieder schön zu sehn, wie "unbekannte" Spiel-IDs hier eingreifen wollen.

Ich stelle nochmals öffentlich den Antrag Lady Enigma und Hans Sack aus dem Spiel auszuschließen.

Der Spieler hinter der ID Lady Enigma nimmt nicht am normalen Sim-On-Spielbetrieb teil und ist auch kein Bürger der DU, benutzt aber unser Sim-Off-Forum für die Verbreitung seiner Parolen die klar gegen die Spielregeln verstoßen.

Hans Sack hätte die Chance nutzen können, etwas zurück zu rudern, statt dessen zeigte er in den letzten 24 Stunden sein wahres Gesicht. Wer hier ein großdeutsches Reich propagandiert, mehrere Mitspieler auf unterstem Niveau beleidigt, Projekte zur Aufklärung über die Verbrechen im 3.Reich als lächerlich und verblendet abtut und und und sollte ebenfalls eine längere Ausszeit bekommen.

Die Aussagen die diese Personen in letzter Zeit hier getan haben, auch die von Stresemann sind untragbar, verstoßen massiv gegen unsere Spielregeln und schädigen extrem das Projekt Ratelon.
Unser SimOff-Forum ist für jeden zugänglich, es jedem Neubürger unzumutbar solche dumpfen Parolen als erstes hier lesen zu müssen.
Teilweise könnten hier die Beiträge 1:1 aus den Foren irgendwelcher Neonazis kopiert worden sein, hier sind die Grenzen des guten Geschmackes bei weitem übertreten worden.
Ich fordere hier ein hartes Durchgreifen im Rahmen unserer Spielregeln durch die SL.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 11:15
von Kathryn Janeway
Original von Montgomery Scott

Ich meine mit der "Unhinterfragbarkeit" der Nachkriegsordnung als Fundament internationaler Beziehungen nicht, dass man nichts an der Nachkriegsordnung ändern dürfte oder keine sonstigen Änderungen diskutieren dürfte. Ich meine, dass a) die Faktizität der Vorkriegsordnung kein Argument dafür ist und dass b) die allseitige Anerkennung dieser Regel ein Fundament für die internationalen Beziehungen der Gegenwart stiftet. Desweiteren geht es mir darum, dass der kommunikative Akt der Anerkennung der Nachkriegsordnung auch im 21. Jahrhundert noch mehr ist als ein Plausch über historischen Kleinkram sondern dass man mit dieser Anerkennung den rissigen Boden befestigt, der über den Kriegsbeilen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts liegt.
Nun gut, da hast du Recht. Allerdings ist es keineswegs so, dass der rissige Boden befestigt wäre. Als Beispiel kann mal sehr gut herhalten, welcher Ärger Erika Steinbach umgibt. Die Frau soll ja nur in ein Stiftungsgremium und nicht Außenministerin oder Beauftragte für die Beziehungen zu Polen werden.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 11:19
von Kathryn Janeway
Es fällt unter die Meinungsfreiheit, ein Großdeutsches Reich zu befürworten. Auch wenn z. B. ich diese Meinung nicht teile: Es wäre das Ende eines freien Meinungsaustausches in diesem Forum, schlöße man Enigma und Sack aus. Wie sagte es mal Captain Picard in Next Generation (Folge: Das Standgericht) sehr richtig: Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt.

Und dazu müssen wir Nein sagen! Nein zur Zensur, Nein zum Ausschluss wegen unpassender oder unangenehmer Meinungen.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 11:20
von William C. Ashcraft
Zur Information:

Die Spielleitung berät momentan in dieser Sache.

Verfasst: Mi 18. Nov 2009, 11:24
von Stigman
Original von Giovanni Polento

Zustimmung, es geht um Meinungsfreiheit und Anstand/respektvolle Diskussion. Zu sagen "Ich fände eine Land, in dem alle die englisch sprechen vereint sind, oder alle die deutsch sprechen gut" ist einfach eine Meinung. Die kann man z.B. sachlich kritisieren, für eine Spinnerei halten, lustig finden oder für eine gute Idee halten. Meinungen sind diskussions-, aber nicht zensurwürdig.
Persönliche Beleidigungen wie "Rassist", "Nazi" etc., nur weil manche meinen, zu wissen, dass der andere ein böser Nazi sein muss, weil er bekennt, dass er "intolerant" ist etc. sind Beleidigungen, die auch unter die Meinungsfreiheit fallen, aber bei denen man zur Mäßigung aufrufen sollte. Hier geht es um den persönlichen Umgang und nicht um Meinungen zu Sachfragen.
Juden- oder Schwedenwitze können als beleidigend empfunden werden. Hier ist es eine Frage des Geschmacks. Und wenn ein Mitspieler sich dadurch beleidigt fühlen sollte, kann der Witze-Erzähler sich dafür entschuldigen oder es einfach lassen. Aber auch das ist noch kein Grund für die persönlichen Beleidigungs-Orgien die hier von vermeintlichen Bessermenschen unter dem Vorwand "Ihr seid Nazis" inszeniert wird.
Nicht nur Ausdrücke wie "Rassist" oder "Nazi" stehen zur Diskussion. Auch "Linkes Gesocks" oder "Kreaturen wie Dich erbarmungslos erschlagen".