Man kann die Wirtschaftspolitik unter Allende gar nicht von der amerikanischen Politik trennen. Im Resultat war sie sehr problematisch aber das ist auch zu einem großen Teil den von den USA durchgesetzten Embargos geschuldet.Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Bringen wir es auf den Punkt: Seine Wirtschaftspolitik war wirklich bodenlos schlecht und hat die wirtschaftliche Situation für die Chilenen alles andere als verbessert.
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Das ist mir bekannt. Ich bleibe jedoch bei meinem Standpunkt: Die Wirtschaftspolitik Allendes war auch anhand einer sehr schwierigen Grundlage schelcht. Äußerst schlecht. Auch Cuba hatte unter einem amerikanischen Embargo zu leiden und hatte dennoch nicht solch katastrophalen Ergebnisse wie die Chile unter Allende zu erleiden.

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
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Die Vergleichbarkeit sei mal dahingestellt.Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Das ist mir bekannt. Ich bleibe jedoch bei meinem Standpunkt: Die Wirtschaftspolitik Allendes war auch anhand einer sehr schwierigen Grundlage schelcht. Äußerst schlecht. Auch Cuba hatte unter einem amerikanischen Embargo zu leiden und hatte dennoch nicht solch katastrophalen Ergebnisse wie die Chile unter Allende zu erleiden.

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Ich gebe Scott in sofern recht, daß sich Kuba und Chile nur bedingt vergleichen lassen, was die Embargos angeht.
Aber es war doch klar, daß die USA so reagieren, wenn der Besitz ihrer Unternehmen "sofort und entschädigungslos" enteignet wird.
Wer das eine will, muß das andere mögen. Castro war da doch etwas geschickter....
Die Wirtschaft unter Allende war desolat, und es wurde aus rein ideologischen Gründen immer schlimmer, siehe den verdeckten Kollektivierungsdruck. Die daraus resultierende Lebensmittelkrise, der Streik der LKW-Fahrer...
Es war bei weitem nicht nur das Embargo.
Und wie das mit Wahlen ist, wenn ein Sozialist erstmal an der Macht ist....
Ich kann mich noch deutlich an einen Satz eines UP-Funktionärs erinnern, der in die DDR geflüchtet war und bei einem "Solidaritätsnachmittag" vor uns Schülern über die Sache geredet hat. "....hat die Soldateska den Traum von einem zweiten Kuba zetreten...."
Alles weitere muß auch im Kontext der damaligen bipolaren Weltpolitik betrachtet werden. Sowas war damals üblich. Keine der Supermächte konnte soetwas in ihrer Einflussphäre dulden. Geopolitisch wäre Chile ein ständiger Unruheherd geworden. Entweder durch Export revolutionärer Ideen oder einfach dadurch daß ein schwaches , desolates von den USA ungeliebtes Chile Nachbarn eingeladen hätte, alte Rechnungen(Salpeterkrieg) zu begleichen.
Aber es war doch klar, daß die USA so reagieren, wenn der Besitz ihrer Unternehmen "sofort und entschädigungslos" enteignet wird.
Wer das eine will, muß das andere mögen. Castro war da doch etwas geschickter....
Die Wirtschaft unter Allende war desolat, und es wurde aus rein ideologischen Gründen immer schlimmer, siehe den verdeckten Kollektivierungsdruck. Die daraus resultierende Lebensmittelkrise, der Streik der LKW-Fahrer...
Es war bei weitem nicht nur das Embargo.
Und wie das mit Wahlen ist, wenn ein Sozialist erstmal an der Macht ist....
Ich kann mich noch deutlich an einen Satz eines UP-Funktionärs erinnern, der in die DDR geflüchtet war und bei einem "Solidaritätsnachmittag" vor uns Schülern über die Sache geredet hat. "....hat die Soldateska den Traum von einem zweiten Kuba zetreten...."
Alles weitere muß auch im Kontext der damaligen bipolaren Weltpolitik betrachtet werden. Sowas war damals üblich. Keine der Supermächte konnte soetwas in ihrer Einflussphäre dulden. Geopolitisch wäre Chile ein ständiger Unruheherd geworden. Entweder durch Export revolutionärer Ideen oder einfach dadurch daß ein schwaches , desolates von den USA ungeliebtes Chile Nachbarn eingeladen hätte, alte Rechnungen(Salpeterkrieg) zu begleichen.
Zuletzt geändert von Lady Enigma am Mo 4. Mai 2009, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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So hat sich eben der Traum von einem zweiten Dritten Reich erfüllt. Ist doch auch ein netter Ersatz.Ich kann mich noch deutlich an einen Satz eines UP-Funktionärs erinnern, der in die DDR geflüchtet war und bei einem "Solidaritätsnachmittag" vor uns Schülern über die Sache geredet hat. "....hat die Soldateska den Traum von einem zweiten Kuba zetreten...."

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
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Bitte, wäre es möglich, auf diese unsägliche "Drittes Reich" scheiße mal zu verzichten? Würde allen Debatten guttun.
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Erinnert mich an den kleinen Sohn eines Kollegen. Alles , was dem nicht passt, ist Kaka....
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Nicolas Gomez Davila
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Übrigens, der liebe Salvador Allende hatte auch so seine Ansichten zur Volksgesundheit gehabt... Allerdings früher. Aber Mussolini war ja auch mal Sozialist gewesen... 
Zuletzt geändert von Lady Enigma am Mo 4. Mai 2009, 16:12, insgesamt 1-mal geändert.

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