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Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:08
von Hajo Poppinga
Original von pjotr

Ich meine: N' Bungalow würds auch tun. Warum bauen Sie dann also Kirchen? Wer braucht ne 10 Meter-Decke?
Das ist recht einfach zu erklären - ein Raum für 500 bis 2000 Gläubige mit einer 2,50-Decke hat eine recht beschissene Akustik. ;)
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Jesus Christus verurteilte nur plakative Frömmigkeit zum Zwecke der Selbstdarstellung.
Jesus verurteilt jedes überflüssige Aufheben. Das Gebet, das Zwiegespräch zu Gott, ist einfach, ehrlich und direkt zu halten.
Manchen Menschen bedeutet es eben für sich ganz persönlich etwas, Darstellungen der Gottesmutter, ihres Namenspatrons oder z. B. des Schutzpatrons ihres Berufes in ihrer Wohnung anzubringen oder bei sich zu tragen. Was ist daran verboten oder verwerflich?
Diesen Menschen bedeutet es nur etwas solche Bildchen zu besitzen, weil sie seit Jahren, ach was Jahrhunderten, indoktriniert und fehlgeleitet werden durch Ihre Kirche. Man muß sie endlich aufklären und Ihnen sagen, daß a) sie mit ihren Bildchen gegen das zweite Gebot verstoßen (Du sollst dir kein Abbild machen) und b) diese Bildchen auch überhaupt nicht nötig sind, weil jeder einen "direkten Draht" zu Gott aufbauen kann. Nur Jesus Christus ist wichtig, denn er spricht "Ich bin die Tür und wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden (Joh 10,9).
Und was die Form des Gebets und der Andacht betrifft sagte Jesus auch: "Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt. 18, 20).
Es bleibt dennoch dabei, sein Gebet so auszuüben, wie es Mat 6,6 schildert.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:09
von Michael Schneider
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Natürlich braucht ein Christ die Gemeinschaft mit anderen Christen. Ich glaube nicht, dass Jesus beim letzten Abendmahl meinte dass ihm jeder allein in einer Abstellkammer gedenken soll.
Aber jeder könnte es, auch wenn es anders schönerist. Im Gegensatz zum Katholizismus braucht der Protestant keinen Vermittler zu Gott u.ä.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:51
von pjotr
Original von Hajo Poppinga

Das ist recht einfach zu erklären - ein Raum für 500 bis 2000 Gläubige mit einer 2,50-Decke hat eine recht beschissene Akustik. ;)
Akkustik? Unnötiger Schnickschnack; so wie Heiligenbildchen...

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 13:02
von Hajo Poppinga
Original von pjotr

Akkustik? Unnötiger Schnickschnack; so wie Heiligenbildchen...
Sie merken schon, wie dünn der Vergleich ist?

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 13:03
von pjotr
Original von Hajo Poppinga

Sie merken schon, wie dünn der Vergleich ist?
Etwa so dünn wie Ihre Argumentation gegen Katholiken?

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 13:04
von Hajo Poppinga
Original von pjotr

Etwa so dünn wie Ihre Argumentation gegen Katholiken?
Ich hätte Ihnen mehr zugetraut.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 19:08
von Michael Schneider
Original von Hajo Poppinga

Ich hätte Ihnen mehr zugetraut.
Ich traue keinem katholiken...wer irgendeinem alten Mann in Valsanto folgt...

Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 17:26
von Isabelle Corinne de La Fayette
Original von Hajo Poppinga
Jesus verurteilt jedes überflüssige Aufheben. Das Gebet, das Zwiegespräch zu Gott, ist einfach, ehrlich und direkt zu halten.

Diesen Menschen bedeutet es nur etwas solche Bildchen zu besitzen, weil sie seit Jahren, ach was Jahrhunderten, indoktriniert und fehlgeleitet werden durch Ihre Kirche. Man muß sie endlich aufklären und Ihnen sagen, daß a) sie mit ihren Bildchen gegen das zweite Gebot verstoßen (Du sollst dir kein Abbild machen) und b) diese Bildchen auch überhaupt nicht nötig sind, weil jeder einen "direkten Draht" zu Gott aufbauen kann. Nur Jesus Christus ist wichtig, denn er spricht "Ich bin die Tür und wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden (Joh 10,9).

Es bleibt dennoch dabei, sein Gebet so auszuüben, wie es Mat 6,6 schildert.
Dann war also bereits die Urkirche in den ersten Jahrzehnten nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Ihrer Meinung fehlgeleitet? Immerhin spielte das gemeinsame Gedächtnismahl für deren Mitglieder eine zentrale Rolle in der Ausübung ihres Glaubens. Ganz so, wie Jesus selbst es sie gelehrt hatte (Lk 16, 14 - 19).