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Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:06
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Konrad Grimm
Welche Folgen hat diese Deklaration?
In erster Linie senden wir ein diplomatisches Signal, das bisher auch, soweit wir wissen, allseits anerkannt wurde.

Es ergeben sich jedenfalls keine Konsequenzen, die eines Parlamentsmandates bedürften; die Unionsregierung hat das genau geprüft.

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:07
von Fiete Schulze
Was für ein politisches Signal? Was wollen Sie erreichen? Nun werden Sie doch mal deutlicher in Ihren Aussagen.

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:11
von Jonathan Metternich Hughes
Diplomatisches Signal, Herr Schulze, diplomatisches. Den Aufstand der Rotsozialisten muss man nicht durch Signale lostreten, Sie finden immer Anlässe.

Was ist Ihnen denn an meinen Aussagen unklar?

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:15
von Konrad Grimm
Dass Sie das in Ihrer Erklärung noch als "Schutzgebiet" erklärt haben, ist Ihnen aber noch nicht entfallen?
Meine Interpretation eines Schutzgebietes ist, dass man für jede fremde Macht erklärt, dass die DU Einmischung in diesem Gebiet nicht erlaubt. Das ist gleichbedeutend mit dem Einfordern bestimmter Hoheitsrechte und damit völkerrechtlich eine Akt der Annektion.

Wenn Sie jetzt sagen, dass das im Prinzip nur heissen soll, "Liebe Leute, dieses Gebiet findet die DU hoch interessant!", dann weiss ich nicht, ob das der ursprünglichen Intention entsprach oder nicht vielmehr ein Zurückrudern darstellt, denn eine solche Erklärung wäre einigermaßen albern - für meinen Geschmack.

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:23
von Fiete Schulze
Original von Jonathan Metternich
Diplomatisches Signal, Herr Schulze, diplomatisches. Den Aufstand der Rotsozialisten muss man nicht durch Signale lostreten, Sie finden immer Anlässe.

Was ist Ihnen denn an meinen Aussagen unklar?
Was ist an meiner Frage unklar?
Ich sehe eine Privatexpedition die von der Marine begleitet wird (aus Übungszwecken) und ein Schutzgebiet, wo man gar nicht weiß, was man da eigentlich beschützen will und vor WAS man eigentlich schützen will, aber es gibt ja nichts zu schützen, weil es ja alles nur eine Übung ist. Wozu man nun eine TV-Ansprache wegen einer Übung abhalten muss, wo das Wort Übung nicht ein einziges mal fällt, ist natürlich ein klares diplomatisches Signal.
Aber das man unsere Soldaten zum "Üben" in ein angebliches Krisengebiet schickt, ist natürlich auch ein Signal - ein Signal dafür, dass unser lieber Kanzler mal noch viel üben sollte, bevor es noch zu Unfällen kommt. :rolleyes:

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:27
von Fiete Schulze
Ach und eins noch: Ihren Verteidigungsminister sollten Sie auch mal zum Üben ins Eis schicken, damit er sich da etwas abkühlt und nicht kritische Oppositionspolitiker auf so einem niedrigen Level beleidigt.

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:28
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Konrad Grimm
Meine Interpretation eines Schutzgebietes ist, dass man für jede fremde Macht erklärt, dass die DU Einmischung in diesem Gebiet nicht erlaubt. Das ist gleichbedeutend mit dem Einfordern bestimmter Hoheitsrechte und damit völkerrechtlich eine Akt der Annektion.
Die Interpretation der Unionsregierung habe ich ja bereits deutlich gemacht. Dass sich unsere Auffassungen da scheiden, ist bedauerlich; am Kern der Sache ändert es jedoch nach Meinung des Kabinetts nicht, auch wenn wir Ihre Argumentation sehr sorgsam geprüft haben und uns für diese Einwürfe bedanken möchten.
Original von Fiete Schulze
Ich sehe eine Privatexpedition die von der Marine begleitet wird (aus Übungszwecken) und ein Schutzgebiet, wo man gar nicht weiß, was man da eigentlich beschützen will und vor WAS man eigentlich schützen will, aber es gibt ja nichts zu schützen, weil es ja alles nur eine Übung ist. Wozu man nun eine TV-Ansprache wegen einer Übung abhalten muss, wo das Wort Übung nicht ein einziges mal fällt, ist natürlich ein klares diplomatisches Signal.
Sie sind ganz offensichtlich kein Diplomat. Die Unionsregierung hat an dieser Stelle sehr deutlich Stellung bezogen und wird ihre Ausführungen gegenüber dem Unionsparlament ebenso gestalten, dass für den aufmerksamen Beobachter keine Fragen offen bleiben.

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:29
von Peter Vain
Stellen Sie sich mal vor Herr Schulze es kommt zu einem Krieg und die Demokratische Union muss nun zB die Westlichen Insel versorgen. Wir müssen Konvois formieren und wenn wir das nicht mal geübt haben, könnte es zu Komplikationen kommen, die wir später bereuen. So ist es sinnvoll, wenn wir eine Übung unter verschärften Bedingungen abhalten. Das schärft die Sinne der Matrosen und wir haben das Gefahrenpotential auch vorher abgewogen und sind zum Ergebnis gekommen, das eine bewaffnete Konfrontation so wahrscheinlich ist wie ein Erdbeben in Lüderitz.

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:36
von Fiete Schulze
Original von Peter Vain
Stellen Sie sich mal vor Herr Schulze es kommt zu einem Krieg und die Demokratische Union muss nun zB die Westlichen Insel versorgen. Wir müssen Konvois formieren und wenn wir das nicht mal geübt haben, könnte es zu Komplikationen kommen, die wir später bereuen. So ist es sinnvoll, wenn wir eine Übung unter verschärften Bedingungen abhalten. Das schärft die Sinne der Matrosen und wir haben das Gefahrenpotential auch vorher abgewogen und sind zum Ergebnis gekommen, das eine bewaffnete Konfrontation so wahrscheinlich ist wie ein Erdbeben in Lüderitz.
Dann muss sich Ihr lieber Unionskanzler mal etwas besser in seinen TV-Ansprachen ausdrücken. Ich kann die Aufzeichnung der TV-Ansprache mir zig mal anschauen und sehe da keinen Hinweis auf eine angebliche Übung. Und auch Ihre Aussagen nach der TV-Ansprache geben noch keinen Hinweis auf eine Übung, erst in den letzten Beiträgen wurde aus einem Begleitsevice für private Expeditionen eine Übung.

Ist der Übungsort nun eigentlich ein Krisengebiet oder nicht?

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 14:40
von Peter Vain
Der östliche Teil der Antarktis schon. Das gebiet, welches wir angefahren haben, der Südwesten ist ruhig und abseits des Gefahrenbereichs.