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Verfasst: Di 27. Mai 2008, 20:54
von Montgomery Scott
Original von Rainer Zufall
Weil "Natürlichkeit" an sich nicht existiert, lediglich Verhaltensweisen, die anhand der dem Menschen innewohnenden evolutionären Grundlagen und/oder seiner Erziehung und/oder Sozialisation für ihn naheliegend, begehrenswert, also "natürlich" erscheinen. Da diese Natürlichkeit aber auch durch äußere Einflüsse implementiert wird, ist sie m.E. nicht Natürlichkeit im reinsten Sinne, das wären dann unter anderen tierische Triebe etc., sondern Natürlichkeit als Konstrukt innerhalb des menschlichen Bewußtseins, anhand seiner Erfahrungen mit Welt und Gesellschaft.
Im strengen Sinne nicht, das stimmt. Das heißt aber nicht, dass man nicht von Natürlichkeit reden kann. Man kann durchaus recht genau aufzeigen, wann etwas als Folge "normaler" Entwicklung geschieht.

Verfasst: Mi 28. Mai 2008, 08:06
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott
Dass er die Kinder nicht windelweich dafür geschlagen hat, dass sie ihren natürlichen Trieben nachgegangen sind, wie das jahrhundertelang nach pseudochristlicher Moral gemacht wurde?
Nein: dass er sich auch noch daran aufgegeilt hat, die Sau!

Verfasst: Mi 28. Mai 2008, 09:24
von Montgomery Scott
Original von Baudouin de Billancourt
Nein: dass er sich auch noch daran aufgegeilt hat, die Sau!
So habe ich den Textausschnitt ehrlich gesagt nicht aufgefasst. Aber wie auch immer: wie gut oder schlecht er das selbst fand, kann man wiederum gut oder schlecht finden, mehr aber auch nicht. Davon hat er sich noch lange nichts zu schulden kommen lassen.