Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 10:39
Hier noch einmal das Gutachten:
Gerichtlich psychologisches Gutachten
Unke von Schlörkensdörf-Schlächter
Dipl. Psychologin
Neurologin
Gerichtsgutachterin
Am Hahnenkamm 13
Mixoxa/Imperia/DU
Gutachten erstellt auf med. psych. Untersuchung der delinquenten:
Marolijn Webber
geboren am 01. November 1978 in Mixoxa,
wohnhaft in Mixoxa, derzeit in Untersuchungshaft in Manuri
Staatsbürgerin der Demokratischen Union, ledig.
Gutachten/Befund:
Nach eingehender med. psychologischer Untersuchung der delinquenten Marolijn Webber kommen die Gutachter der Schlörkensdörf-Schlächter Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Psychologie auf folgende Befunde:
Bei der o.g. delinquenten Webber konnten wir eine psychoreaktive Reifestörung mit schizoid,- anankastischen Zügen feststellen (referenzierende Stichprobe im Minnesota Multiphasic Personality Inventory MMPI). Die Untersuchung wurde nach der probabilistischen Testtheorie konstruiert.
Weiterhin diagnostizierten wir somatoforme Störungen, mit keinem deutlich internistischen Befund.
Ausgeprägt bei der delinquenten ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung ( Borderline BPS). Die Bereiche der Gefühle, des Denkens und des Handelns sind beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie im gestörten Verhältnis zu sich selbst äußert. Im DSM-IV, Psychiatric Association sind fünf der insgesamt neun Merkmale von Borderline nachgewiesen worden.
Die Merkmale werden mit zwei Dingen charakterisiert: Erstens als „spaltende Denkvorgänge“, zweitens als „primitive“ (resp. „primärprozesshafte“) Denkvorgänge. Beide Muster werden mit der projektiven Identifikation assoziiert, die bei der delinquenten Webber sehr ausgeprägt ist. Die projektive Identifikation ist ein Abwehrmechanismus, bei dem Teile des Selbst abgespalten und auf eine andere Person projiziert werden. Diese wird dann unbewusst als Teil des eigenen Selbst empfunden. Dadurch werden eigene Inhalte (Werte, Gedanken, Gefühle) als die der anderen Person wahrgenommen.
Differenzialdiagnostik:
Einige der Symptome können auch bei anderen Störungsbildern auftreten, so z. B. bei Depressionen, Schizophrenien, schizoaffektiven Psychosen, schizoiden Persönlichkeitsstörungen, narzisstischen Persönlichkeitsstörungen oder bei paranoiden Persönlichkeitsstörungen. Durch das diagnostische Verfahren konnten wir das o.a. Gutachten aber manifestieren.
Mixoxa/Imperia/DU
gez.
Unke von Schlörkensdörf-Schlächter
Gerichtlich psychologisches Gutachten
Unke von Schlörkensdörf-Schlächter
Dipl. Psychologin
Neurologin
Gerichtsgutachterin
Am Hahnenkamm 13
Mixoxa/Imperia/DU
Gutachten erstellt auf med. psych. Untersuchung der delinquenten:
Marolijn Webber
geboren am 01. November 1978 in Mixoxa,
wohnhaft in Mixoxa, derzeit in Untersuchungshaft in Manuri
Staatsbürgerin der Demokratischen Union, ledig.
Gutachten/Befund:
Nach eingehender med. psychologischer Untersuchung der delinquenten Marolijn Webber kommen die Gutachter der Schlörkensdörf-Schlächter Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Psychologie auf folgende Befunde:
Bei der o.g. delinquenten Webber konnten wir eine psychoreaktive Reifestörung mit schizoid,- anankastischen Zügen feststellen (referenzierende Stichprobe im Minnesota Multiphasic Personality Inventory MMPI). Die Untersuchung wurde nach der probabilistischen Testtheorie konstruiert.
Weiterhin diagnostizierten wir somatoforme Störungen, mit keinem deutlich internistischen Befund.
Ausgeprägt bei der delinquenten ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung ( Borderline BPS). Die Bereiche der Gefühle, des Denkens und des Handelns sind beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie im gestörten Verhältnis zu sich selbst äußert. Im DSM-IV, Psychiatric Association sind fünf der insgesamt neun Merkmale von Borderline nachgewiesen worden.
Die Merkmale werden mit zwei Dingen charakterisiert: Erstens als „spaltende Denkvorgänge“, zweitens als „primitive“ (resp. „primärprozesshafte“) Denkvorgänge. Beide Muster werden mit der projektiven Identifikation assoziiert, die bei der delinquenten Webber sehr ausgeprägt ist. Die projektive Identifikation ist ein Abwehrmechanismus, bei dem Teile des Selbst abgespalten und auf eine andere Person projiziert werden. Diese wird dann unbewusst als Teil des eigenen Selbst empfunden. Dadurch werden eigene Inhalte (Werte, Gedanken, Gefühle) als die der anderen Person wahrgenommen.
Differenzialdiagnostik:
Einige der Symptome können auch bei anderen Störungsbildern auftreten, so z. B. bei Depressionen, Schizophrenien, schizoaffektiven Psychosen, schizoiden Persönlichkeitsstörungen, narzisstischen Persönlichkeitsstörungen oder bei paranoiden Persönlichkeitsstörungen. Durch das diagnostische Verfahren konnten wir das o.a. Gutachten aber manifestieren.
Mixoxa/Imperia/DU
gez.
Unke von Schlörkensdörf-Schlächter