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Verfasst: Mo 2. Apr 2007, 12:37
von Hermann von Isengard
Träumen Sie bitte weiter. Ich habe die Realität akzeptiert.

Verfasst: Mo 2. Apr 2007, 15:13
von Fiete Schulze
Original von Dr. Thasco

Ergo würde ich sagen, dass wir Territorium besitzen. Wieso und warum das alles an einer Karte festgemacht werden muss, ist mir schleierhaft. Beziehungen definieren sich nicht nach irgendeiner Karte, die irgendeiner gezeichnet hat, sondern danach, was die Staaten daraus machen.
:klatsch:

Sie müssen verstehen, der neue AuMi lebt in einer komischen Realität, in der Schwierigkeiten hat, Staaten zu erkennen, die die DUR schon seit langer Zeit begleiten.
Wie ein Mann mit solchen Wissenslücken AuMi werden konnte, bleibt wohl ein Geheimnis der aktuellen Regierung.

Verfasst: Mo 2. Apr 2007, 17:41
von Dr. Thasco
Nun, Moncao steht auf dem Standpunkt, dass Beziehungen zwischen Staaten kartenunabhängig werden, wenn man verstanden hat, dass die Karte nur ein nützliches Beiwerk ist, aber nicht den Simulationsschwerpunkt bietet. Dass dies nicht jeder versteht und teilt, ist unbestritten.

Meine persönliche Meinung - und das spiegelt ja auch das "Träumen Sie weiter" des Herrn Außenministers wieder - ist, dass man den Gedankengang Moncaos auch erst dann versteht, wenn man a) lang genug in den MNs ist, um zu verstehen, dass eine Karte nicht alles ist und b) die nächste Verständnisstufe erreicht hat, was Beziehungen in den MNs angeht. Aber das ist - wie gesagt - meine persönliche Meinung.

Verfasst: Mo 2. Apr 2007, 19:08
von Fiete Schulze
Dann schließe ich mich mal Ihrer Meinung an.

Verfasst: Mo 2. Apr 2007, 23:41
von Helmut Hennrich
Original von Wolfgang Seidel
Wenn auch ich etwas in meiner Funktion als Diplomat dazu sagen darf:
Was ist denn eigentlich geschehen? Passiert ist das, dass die Unionsregierung den Missionschef in Moncao versetzt hat. Dies geschah ohne einen Nachfolger zu entsenden.
Doch genau diese Politik ist nötig, bei der "Ressourcenknappheit", die seit jeher im Aussenministerium herrscht. Die Unionsregierung hat Schwerpunkte zu setzen und allenfalls, das Botschaftspersonal umzuverteilen, so schwer der Schritt auch sein mag.

Es ist selbstverständlich, dass man sich jetzt fragt, wie die Demokratische Union so mit einem starken Bündnispartner umgehen kann. Die DU unterhält nämlich eine ganz spezielle Beziehung zum Königreich Moncao, das auf Traditionen und ähnlichen Grundwerten beruht. Doch diese Beziehungen, gerade weil sie so tiefgehende sind, ich darf anmerken, dass die DU zu keinem anderen Staat über solch ein Band verfügt, können nicht von einem Botschafter abhängig gemacht werden.

Das starke Band der Partnerschaft wird und muss weiterhin getragen werden. Und dafür stehe nicht nur ich ein, sondern das Unionsaussenministerium.
Bei allem Verständnis für Personalprobleme: Tatsache ist, dass die Regierung des Königreichs Moncao vorher nicht informiert wurde. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn man sich dort vor den Kopf gestoßen fühlt - darauf bezieht sich mein Vorwurf, die Regierung benehme sich auf dem Feld der Außenpolitik wie ein Elefant im Porzellanladen.

Zur Ihren Ausführungen über die besonderen Beziehungen zu Moncao zunächst die Bemerkung, dass es erfreulich ist, dass wenigstens Sie diese anerkennen.
Zweitens möchte ich darauf hinweisen: der Grad der Wichtigkeit bilateraler Beziehungen kommt auch in dem Rang des höchsten diplomatischen Vertreters zum Ausdruck, die die betroffenen Länder ständig austauschen. Es ist nun mal eine Tatsache, dass die ständige Anwesenheit eines Botschafters eine höhere Wichtigkeit signalisiert, als wenn "nur" ein Generalkonsul, ein Konsul oder irgend ein "Geschäftsträger" das jeweilige Land präsentiert.

Ich wiederhole mich an dieser Stelle gern: wir Sozialdemokraten werden uns dafür einsetzen, dass diese Fehlentscheidung revidiert wird.

Verfasst: Mo 2. Apr 2007, 23:43
von Linda Dahlia
Original von Dr. Thasco
Meine persönliche Meinung - und das spiegelt ja auch das "Träumen Sie weiter" des Herrn Außenministers wieder - ist, dass man den Gedankengang Moncaos auch erst dann versteht, wenn man a) lang genug in den MNs ist, um zu verstehen, dass eine Karte nicht alles ist und b) die nächste Verständnisstufe erreicht hat, was Beziehungen in den MNs angeht. Aber das ist - wie gesagt - meine persönliche Meinung.
Ich finde nicht, dass es eine Sache der Länge der Aktivität ist und ich finde, du klingst in deiner Aussage fast etwas arrogant, denn mit einem gehobenem Verständnis hat das nichts zu tun. Die einen wollen eben eine möglichst realistische Simulation. Ihre IDs sind sich letztlich nicht bewusst, dass es 2 Karten gibt und leben tatsächlich in der GF-Welt, sind voll darauf ausgelegt, fest in der virtuellen Welt verankert zu sein.
Andere stehen eben etwas mehr über der Simulation. Deren Figuren sind sich eher bewusst, dass sie in einer Simulation stecken und können dementsprechend natürlich auch über verschiedene Kartenprojekte plaudern, und nehmen es mit der Reiserei und insgesamt eben nicht so ernst.
Beide Seiten haben mE ihren Reiz, aber wenn beide mit ihrem "Vokabular" streiten, spricht man einfach nicht die gleiche Sprache und das ganze kann nie konstruktiv enden. Insofern empfehle ich der einen Seite, einfach mal nichts zu sagen, wenn Isengard von nichtstaatlichen Völkerrechtssubjekten spricht, weil das seine (nachvollziehbare) Art der Simulation ist. Und die andere Seite möge schweigen, wenn Schulze über das Verhältnis der DU zu Tir spricht, weil das eben seine (nachvollziehbare) Art der Simulation ist.
Wenn man sich jedoch, wie es momentan ja teils geschieht, dauernd nur dem "Gegner" mit seinem Konzept gegenübertritt, bringt das niemanden weiter.
So, das waren jetzt meine 5 Alies zum Thema.

Verfasst: Mo 2. Apr 2007, 23:45
von Helmut Hennrich
Original von Hermann von Isengard
Träumen Sie bitte weiter. Ich habe die Realität akzeptiert.
Eine diplomatisch sehr geschickte Aussage. Machen Sie nur weiter so auf dem internationalen Parkett, und die Demokratische Union wird viele neue Partner und Freunde finden...

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 10:53
von Dr. Thasco
Original von Linda Dahlia
Ich finde nicht, dass es eine Sache der Länge der Aktivität ist und ich finde, du klingst in deiner Aussage fast etwas arrogant, denn mit einem gehobenem Verständnis hat das nichts zu tun. Die einen wollen eben eine möglichst realistische Simulation. Ihre IDs sind sich letztlich nicht bewusst, dass es 2 Karten gibt und leben tatsächlich in der GF-Welt, sind voll darauf ausgelegt, fest in der virtuellen Welt verankert zu sein.
Andere stehen eben etwas mehr über der Simulation. Deren Figuren sind sich eher bewusst, dass sie in einer Simulation stecken und können dementsprechend natürlich auch über verschiedene Kartenprojekte plaudern, und nehmen es mit der Reiserei und insgesamt eben nicht so ernst.
Linda, im Ernst: Du triffst die Unterscheidung doch auf den Punkt und bei aller Objektivität, die hier versuche, liest sich die zweite Simulationsart wesentlich reifer als die erste. Das hat auch nichts mit Arroganz zu tun - wer mich kennt, weiss, dass ich das nicht bin -, sondern mit einer - denke ich - realistischen Einschätzung. Es ist nun mal eine Tatsache, dass meistens diejenigen sich an der Kartenzweiheit aufgeilen, die entweder noch nicht so lange in den MNS sind oder einfach nur Spass am Nörgeln haben. Und das hat nichts damit zu tun, dass man nicht trotzdem realistisch simulieren kann. Trotzdem kann für die Union die Welt rund sein und in Klimazonen unterteilt. Aber dafür braucht es keine Weltkarte, dafür braucht es Vorstellungskraft.
Beide Seiten haben mE ihren Reiz, aber wenn beide mit ihrem "Vokabular" streiten, spricht man einfach nicht die gleiche Sprache und das ganze kann nie konstruktiv enden. Insofern empfehle ich der einen Seite, einfach mal nichts zu sagen, wenn Isengard von nichtstaatlichen Völkerrechtssubjekten spricht, weil das seine (nachvollziehbare) Art der Simulation ist. Und die andere Seite möge schweigen, wenn Schulze über das Verhältnis der DU zu Tir spricht, weil das eben seine (nachvollziehbare) Art der Simulation ist.
Wenn man sich jedoch, wie es momentan ja teils geschieht, dauernd nur dem "Gegner" mit seinem Konzept gegenübertritt, bringt das niemanden weiter.
Ein weiser Versuch der Schlichtung!!

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 10:59
von Hermann von Isengard
Original von Helmut Hennrich
Bei allem Verständnis für Personalprobleme: Tatsache ist, dass die Regierung des Königreichs Moncao vorher nicht informiert wurde.
Verehrter Herr Hennrich, Sie sollten sich im Vorfeld eingehender mit einer Thematik befassen, bevor Sie sich dazu äußern. Die Regierung Moncaos wurde sehr wohl informiert. Siehe hier.

Verfasst: Di 3. Apr 2007, 11:03
von Hermann von Isengard
Original von Dr. Thasco
Meine persönliche Meinung - und das spiegelt ja auch das "Träumen Sie weiter" des Herrn Außenministers wieder - ist, dass man den Gedankengang Moncaos auch erst dann versteht, wenn man a) lang genug in den MNs ist, um zu verstehen, dass eine Karte nicht alles ist und b) die nächste Verständnisstufe erreicht hat, was Beziehungen in den MNs angeht. Aber das ist - wie gesagt - meine persönliche Meinung.
Diese ständige Vermischung von RL und VL ist ja fürchterlich. Hermann von Isengard ist kein Außenminister einer MN, sondern der Demokratischen Union, eines in seiner Welt real existierenden Staates. ;)
Original von Linda Dahlia
Ich finde nicht, dass es eine Sache der Länge der Aktivität ist und ich finde, du klingst in deiner Aussage fast etwas arrogant, denn mit einem gehobenem Verständnis hat das nichts zu tun. Die einen wollen eben eine möglichst realistische Simulation. Ihre IDs sind sich letztlich nicht bewusst, dass es 2 Karten gibt und leben tatsächlich in der GF-Welt, sind voll darauf ausgelegt, fest in der virtuellen Welt verankert zu sein.
Du triffst den Nagel auf den Kopf!