Hmm, der Vorfall erinnert mich an den armen Afroamerikaner, der, wegen Ruhestörung festgenommen, auf einer Polizeiwache in Chicago von einem ganzen Rudel Polizisten mit Schlägen und Fußtritten zu Tode gefoltert wurde, während er mit Handschellen gefesselt am Boden lag.Original von Montgomery Scott
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Die Täter wurden wegen Körperverletzung mit Todesfolge in einem minder schweren Fall (!) zu Bewährungsstrafen (!) verurteilt. Gegen Polizisten des Reviers auf welchem die Tat geschah wurden schon zuvor dutzende (!) Anzeige wegen Körperverletzung erstattet, allein gegen einen der daran beteiligten Polizisten insgesamt zwölf! Passiert ist aber nie etwas, denn der Aussage eines Opfers gewalttätiger Übergriffe standen stets die Aussagen mehrerer Polizisten sowie deren Belobigungen für vorbildliche Pflichterfüllung durch ihre Vorgesetzten gegenüber!
Obendrein starteten die Medien während des Prozesses noch eine Hetzkampagne gegen das Opfer, beleumdeten es auf Grund in der Wohnung vorgefundener Spritzen als Junkie und versuchten, eine Todesursache im Zusammenhang mit seinem vorgeblichen Drogenkonsum zu konstruieren, um die Polizisten zu entlasten (tatsächlich neigte das Opfer zu Thrombosebildungen, und musste sich deshalb ein geringförderndes Medikament spritzen).
Typisch USA: Rassismus, Polizeigewalt, Justizkumpanei, Lügen und Hetze in den Medien sind an der Tagesordnung! Dieses Land hat kein Recht, sich "Demokratie" oder "Rechtsstaat" zu nennen! Ständig spielen sie sich als der Erfinder und Hüter von Freiheit und Menschenrechten auf, aber wie sieht es vor der eigenen Haustür aus? Ich hasse dieses Land!!! X( X( X(
Na, liebe Kinder - seid ihr reingefallen? Den Fall gab es wirklich,in allen geschilderten Einzelheiten, ich habe nur zwei "Details" verändert, aber das mit großer Wirkung! Das Opfer war nämlich nicht schwarz, sondern weiß, und es passierte auch nicht in Chicago, sondern in Köln!
Na, was sagt ihr jetzt? In Deutschland, das sich selbst zur mustergültigsten Demokratie der Welt ausgerufen hat, in dessen Staatsrundfunk, Staatsschulen und staatlichen Propagandapublikationen (etwa solchen der Bundeszentrale für politische Bildung) sich unablässig über andere Länder mockiert wird in denen es mehr demokratische Mitbestimmung, weniger Bevormundung, weniger Zensur, keine Zwangsdienste usw. gibt und denen gegenüber man sich ja moralisch so haushoch überlegen fühlt, wird ein wegen einer Bagatelle (Verursachung unnötigen Lärms ist gar keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit!) vorläufig festgenommener Mensch von einer Gruppe Polizisten brutal zu Tode gefoltert, und die Täter bekommen, angefeuert von der ganz auf deren Seite stehenden Boulevardmedien, welche einen Toten noch mit Dreck bewerfen, Bewährungsstrafen.
Man stelle sich vor, das wäre in den USA passiert! Und man stelle sich vor, das Opfer wäre ein Afroamerikaner gewesen! Was wäre dann auch in Deutschland los gewesen, hätte eine solche Nachricht hier die Runde gemacht?
Oder was wäre hier los gewesen, wenn es zwar in Köln passiert wäre, das Opfer aber z. B. afrikanischer, türkischer oder südosteuropäischer Herkunft gewesen wäre? Hätte es da auch Hetzkampagnen gegen das Opfer gegeben, und Bewährungsstrafen für die Täter? Oder hätte es doch eher Blumen, Kerzen, Mahnwachen, Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt und eine Anklage wegen Totschlags, oder ga´r Mordes, gegeben?
Szenarien, die man in Gedanken ruhig einmal durchspielen sollte - wenn man es denn will. Natürlich kann man es aber auch einfach einen "schrecklichen Einzelfall" nennen und dieser Feststellung gleich hinterher schiebem, dass sowas in den USA ja Alltag sei, und dieses Land, anders als Deutschland, versteht sich, kein Recht habe, sich "Demokratie" oder "Rechtsstaat" zu nennen...

