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Verfasst: Do 12. Nov 2009, 11:19
von pjotr
Original von Kathryn Janeway
Die DDR strebte durchaus nach weltweiter Verbreitung des Sozialismus.
Die DDR betrieb eiinen massiven Kult um Marx, Engels, Lenin, Stalin.
Die DDR beging auch Massenmorde an der Mauer.
Wo ist der sachliche Unterschied?
Darin dass du meine Kategorien nimmst, aufweichst bis auflöst, dann wieder einsetzt und dann so tust als wäre das das gewesen was ich gesagt habe.
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 11:29
von SRM
Ich habe eine Beschwerde eines Mitspielers erhalten und mahne hier im Namen der Spielleitung an, den Ton zu mäßigen und sich sachlich zu verhalten. Danke schön.
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 12:13
von Richard Stresemann
Original von Stigman
Das Dritte Reich auch nur ansatzweise als demokratisch zu bezeichnen ist ein Zeichen von geistiger Umnachtung.
Ich möchte das Dritte Reich nicht als ansatzweise demokratisch bezeichnet wissen. Lediglich ist die EU noch viel undemokratischer.
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 12:19
von Joeli Veitayaki
Wer von Euch hat den in der ehemaligen DDR gelebt? Um einigermassen erfassen zu können, was dort gelaufen ist, müsste man heute etwa mindestens Mitte 30 und älter sein.
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 13:01
von Francis Taubenschlag
Original von Joeli Veitayaki
Wer von Euch hat den in der ehemaligen DDR gelebt? Um einigermassen erfassen zu können, was dort gelaufen ist, müsste man heute etwa mindestens Mitte 30 und älter sein.
Das ist wieder die Frage nach der "besseren" Perspektive:
Hat man in manche Sachen einen tieferen Einblick, wenn man innerhalb eines Systems agiert/lebt/leben muss - vermutlich. Ist ein ausgewogener und differenzierter Blick von außen möglich und teilweise erkenntnisreicher, weil man Betriebsblindheit und persönliche Erfahrung und objektiven Gehalt vielleicht besser trennen kann? Wenn man genügend Informationen und Quellen zu Rate zieht halte ich auch das für richtig. Das heißt: Beide Sichtweisen sind interessant und werden benötigt für eine differenzierte Auseinandersetzung.
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 13:19
von Joeli Veitayaki
Ich weiß nicht, ob objektive Sichtweise hier dominieren. Die DDR und das Dritte reich auf eine Ebene zu stellen ist meines Erachtens, auch nach ausgiebigem Studiums diverser Publikationen zur DDR, nicht objektiv.
Die einzige Paralelle zwischen den beiden Zeiten ist, dass das "kleine" Volk meinst einfach nur seine Ruhe wollte und genug zu Essen und Geld zum Leben haben wollte.
Das ist aber in jeder Demokratie genauso wie in totalitären Staaten.
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 14:04
von Stigman
Original von SRM
Ich habe eine Beschwerde eines Mitspielers erhalten und mahne hier im Namen der Spielleitung an, den Ton zu mäßigen und sich sachlich zu verhalten. Danke schön.
Geht's evtl. etwas konkreter?
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 19:19
von Franz Sendlhofer
Original von Stigman
Auch dieses Deutsche-Nation-Gelabere oder Ländereinteilung nach Sprachgrenzen ist unterirdisch. Wir schreiebn das jahr 2009!
Wie sollen Länder "eingeteilt" sein, wenn nicht nach Sprache? Über die Sprache definiert sich doch weitestgehend die Kultur.
Die jüngste Staatsgründung zeigt ja, dass es ned anders gehen kann. Was hat denn der Kosovo als Staat für eine Daseinsberechtigung? Zwischen Serbien und Albanien an der Sprachgrenze teilen, aber doch ned so.
Da hätte ja meine Pfalz eine größere Daseinsberechtigung, souveräner Staat zu sein, als der Kosovo. Eine Pfälzische Kultur wäre mehr oder weniger analog zu Österreich noch definierbar. Aber Kosovo?
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 19:23
von Palin Waylan-Majere
Original von Kathryn Janeway
Ich sehe außer dem Judenmord keinen Unterschied.
Du willst doch nicht ernsthaft die Papierberge der Stasi mit den Leichenbergen der Nazis in einen Topf werfen?
Verfasst: Do 12. Nov 2009, 20:09
von Tony Gold
Original von Franz Sendlhofer
Wie sollen Länder "eingeteilt" sein, wenn nicht nach Sprache? Über die Sprache definiert sich doch weitestgehend die Kultur.
Die jüngste Staatsgründung zeigt ja, dass es ned anders gehen kann. Was hat denn der Kosovo als Staat für eine Daseinsberechtigung? Zwischen Serbien und Albanien an der Sprachgrenze teilen, aber doch ned so.
Da hätte ja meine Pfalz eine größere Daseinsberechtigung, souveräner Staat zu sein, als der Kosovo. Eine Pfälzische Kultur wäre mehr oder weniger analog zu Österreich noch definierbar. Aber Kosovo?
Was für eine Daseinsberechtigung hat dann Österreich als eigener Staat? Die sprechen auch deutsch. Und wieso packen wir net, wenn wir schon die Sprache als einzigen Punkt sehen, Mexiko und co zu Spanien dazu?
Ne ernsthaft, so unrecht hat der Herr Stigman gar net. Staatsgrenzen an sich sind in meinen Augen veraltet, früher haben die ja noch durchaus Sinn gemacht, in der frühen Neuzeit oder so, aber heutzutage, wo jeder auch überall hinkann macht das nicht mehr wirklich viel Sinn. Ich gehe soweit zu sagen dass im Prinzip Staaten als solche unnötig sind. Eine Erde, eine Welt, eine gesetzgebung, ein gemeinsames Leben - das wär's. Nur leider (derzeit) nicht realistisch.