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Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 18:32
von Heinrich Julius von Jagonburg
Original von Larifari
Das muss dann aber eine tolkienmäßige zyklische Geschichtsauffassung sein: alles wird immer kleiner und schäbiger.
Gewissermaßen gibt die Naturwissenschaft Tolkien irgendwo auch recht. Die Entropie nimmt zu. Immer.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 18:52
von Richard Stresemann
Original von pjotr
Im Gegensatz zu Betreuungsplätzen: Sobald nur ein einziger Mensch einen braucht, kann man nicht mehr von "überhaupt keinem Bedarf" sprechen.
Es gibt vielleicht den Wunsch, aber ganz sicher keinen Bedarf. Gäbe es einen, bräuchte es kein staatliches Angebot.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 18:54
von Richard Stresemann
Original von Stigman
Wenn also jemand sein Kind nicht betreuen kann, weil er arbeiten muß, soll das Sorgerecht entzogen werden?
Nein. Aber es gibt auch keinen Grund, dass beide Partner arbeiten müssen. Das ist doch nur feministische Propaganda, die darauf abzielt, die Familien noch weiter zu zerstören.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 19:35
von Rafael van der Linden
Original von Richard Stresemann
Nein. Aber es gibt auch keinen Grund, dass beide Partner arbeiten müssen. Das ist doch nur feministische Propaganda, die darauf abzielt, die Familien noch weiter zu zerstören.
Bei zwei Eltern, die der Karriere wegen keine Kinderbetreuung leisten wollen, ist das richtig. Das Problem ist heute u.a. aber auch die sehr große Scheidungsrate. Allerdings gibt es ja eigentlich Unterhaltsverpflichtungen. Wobei es ja heißt, dass trotz der Alimente und ALG II das Geld nicht für Mutter (Väter bekommen so gut wie nie das Sorgerecht) und Kind reichte. Kann ich nicht beurteilen.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 19:58
von Richard Stresemann
Dann kann man da ja finanziell nachbessern. Aber wir brauchen keine Kinderverstaatlichung. Und da wo wir sie brauchen - beim Migrantennachwuchs - brauchen wir keine Krippenplätze, sondern mehr Jugendgefängnisse.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 21:28
von Damian Fuller
Original von Richard Stresemann
Dann kann man da ja finanziell nachbessern. Aber wir brauchen keine Kinderverstaatlichung.
Das stimmt. Lieber wirklich familienfreundlichere Strukturen, also bessere Rahmenbedingungen für Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen und betreuen wollen.
Und da wo wir sie brauchen - beim Migrantennachwuchs - brauchen wir keine Krippenplätze, sondern mehr Jugendgefängnisse.
Dass immer mehr junge ausländische Mitbürger jegliche Integration verweigern und einen Hass auf Deutschland und Deutsche pflegen kann einem Sorge bereiten. Dass die deutsche Polizei sich in manche Viertel nur noch mit einer Vielzahl von Streifenwagen traut und deshalb auch bei einem Notruf lange warten muss, bis genügend Einsatzwagen zur Verfügung stehen ist ein Armutszeugnis. Wir habeneine schlecht ausgestattete Polizei und eine Vielzahl verwahrloster Jugendlicher - mit Gewaltpotenzial meist junge Männer. Ob da allerdings mehr Jugendgefängnisse allein helfen ist die Frage.
Verfasst: Do 1. Okt 2009, 05:49
von pjotr
Original von Richard Stresemann
Es gibt vielleicht den Wunsch, aber ganz sicher keinen Bedarf. Gäbe es einen, bräuchte es kein staatliches Angebot.
Du sagst mir also gerade, in Deutschland gäbe es auch keinen Bedarf nach Straßen?
Verfasst: Do 1. Okt 2009, 06:46
von Lady Enigma
Ich kapier das nicht.Bei uns konnte man doch Arbeit und Kinder auch unter einen Hut bringen. Es gab Krippe, Kindergarten und Hort für jeden, wenn es gewünscht war, alles eine Organisationsfrage. Alleinerziehende Mutter im Vierschichtsystem war keine Seltenheit. Ging alles. Sternchen und ich haben auch Schicht gearbeitet, wir hatten da ein Kleinkind und haben das auch gebacken bekommen. Ganz ohne Krippe und Kindergarten.
Verfasst: Do 1. Okt 2009, 07:50
von Stigman
Original von Rafael van der Linden
Bei zwei Eltern, die der Karriere wegen keine Kinderbetreuung leisten wollen, ist das richtig. Das Problem ist heute u.a. aber auch die sehr große Scheidungsrate. Allerdings gibt es ja eigentlich Unterhaltsverpflichtungen. Wobei es ja heißt, dass trotz der Alimente und ALG II das Geld nicht für Mutter (Väter bekommen so gut wie nie das Sorgerecht) und Kind reichte. Kann ich nicht beurteilen.
Es gibt auch "funktionierende" Familien (also Mutter & Vater sind verheiratet) wo es notwendig ist, daß beide Elternteile arbeiten um den Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Zum Unterhalt: Dies wird in der sog.
Düsseldorfer Tabelle (für Westdeutschland) geregelt. Da kann man nachrechnen, was ein z.B. Mann der zwei Kinder hat, z.B. 11 und 13Jahre alt, bei einem Nettoverdienst von 1573€/Monat an Unterhalt zu bezahlen hat. Er kann nicht einmal den vollen Unterhalt bezahlen, da er sonst unter den sog. Mindestbehalt kommen würde. Die Mutter kann mit dem Unterhalt den sie erhält alleine auch keine großen Sprünge machen.