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Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 12:46
von Montgomery Scott
Original von Hans Sack
Zuerst die Polen und jetzt auch noch die Türken, wo soll das denn hinführen ?
Ich kann in dem Beitritt solcher Länder nichts Gutes erkennen.
Danke für diesen konstruktiven, gut begründeten und logisch schlüssigen Diskussionsbeitrag.
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 13:00
von Tony Gold
Original von Hans Sack
Zuerst die Polen und jetzt auch noch die Türken, wo soll das denn hinführen ?
Ich kann in dem Beitritt solcher Länder nichts Gutes erkennen.
Pardon, aber wir sollten doch wohl ein BISSCHEN diplomatischer sein. Was disqualifiziert diese Länder und deren Bürger für dich denn?
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 13:48
von pjotr
dass sie nicht deutsch sind...
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 13:49
von Kathryn Janeway
Original von Montgomery Scott
Die Frage ist doch, warum die Mitgliedschaft insgesamt gesehen sinnvoll ist. Natürlich ist eine Mitgliedschaft der Türkei aber auch für die jetzigen EU-Partner langfristig nützlich und zwar aus allen Gründen, aus denen auch die aktuellen Mitgliedsländer füreinander als EU-Partner nützlich sind. Die Frage ist, ob die Risiken und Nachteile diese Vorteile übersteigen und das halte ich wie gesagt für völlig aus der Luft gegriffen. Es wird eine Phase der Angleichung geben müssen, klar, das ist/war auch bei vielen anderen Mitgliedsländern so.
Wo ist der konkrete Nutzen für die anderen Staaten, wenn die Türkei beitritt?
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 13:50
von Kathryn Janeway
Polen wurde ohnehin nur aufgenommen, weil Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich sich von irrelevanten historischen Schuldgefühlen leiten ließen.
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 13:51
von Kathryn Janeway
Original von Tony Gold
Pardon, aber wir sollten doch wohl ein BISSCHEN diplomatischer sein. Was disqualifiziert diese Länder und deren Bürger für dich denn?
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Falsche Frage. Was hat sie denn für die EU qualifiziert. Ich kann keinen Nutzen darin erkennen, das Polen beigetreten ist.
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 13:54
von pjotr
Ist Polen jetzt mittendrin auch kein kulturell zu Europa gehörender Staat mehr?
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 13:54
von Tony Gold
Falsche Frage. Was hat sie denn für die EU qualifiziert. Ich kann keinen Nutzen darin erkennen, das Polen beigetreten ist.
Öhm - nur mal so - wenn es heißt "Europäische Union" sollte jeder Europäer und jedes europäische Land die Möglichkeit haben Mitglied zu werden sofern sie sich nicht durch absolut menschenverachtendes Verhalten disqualifizieren. Andernfalls müsste man das umbenennen in "Union der versnobbten Länder Europas mit zu viel Kohle" oder so. Denn dann wäre es eindeutig keine gesamteuropäische Union mehr.
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 14:12
von McBryan
Und wenn man schon die Frage der Qualifizierung nehmen will. Würd ich gern wissen, was Bulgarien, Rumänien oder Irland qualifizierte in die EU zu kommen?
Genauso könnte man Kroatien und Bosnien in Frage stellen.
Qualifiziert wäre die Schweiz. Sie ist reich, hat ein gut ausgebautes Straßensystem und eine gut laufende Demokratie. Aber sie wollen noch nicht und es wird kaum um die Schweiz geworben der Eu beizutreten.
Qualifiziert sich Rußland allein dadurch, weil es massenhaft Rohstoffe im europäischem Teil hat?
Aber alles andere im Argen liegt, wie Pressefreiheit?
Was hat Italien qualifiziert? Der arme Süden des Landes hingt dem reichem Norden immer noch hinter her und die Mafia ist immer noch aktiv, siehe stinkende Städte in Italien. Wo erst das Militär für Ordnung sorgen musste.
Verfasst: Fr 11. Sep 2009, 14:33
von Kathryn Janeway
Original von pjotr
Ist Polen jetzt mittendrin auch kein kulturell zu Europa gehörender Staat mehr?
Doch. Aber ich kann nciht erkennen, wo der Nutzen im polnischen Beitritt liegt. Zumindest für alle weiteren Länder. Sogar Peter Scholl-Latour war gegen die Osterweiterung und hat das auch gut begründet.
Original von Tony Gold
Öhm - nur mal so - wenn es heißt "Europäische Union" sollte jeder Europäer und jedes europäische Land die Möglichkeit haben Mitglied zu werden sofern sie sich nicht durch absolut menschenverachtendes Verhalten disqualifizieren. Andernfalls müsste man das umbenennen in "Union der versnobbten Länder Europas mit zu viel Kohle" oder so. Denn dann wäre es eindeutig keine gesamteuropäische Union mehr.
Das ist eine gute Frage. Hier muss man aber aufzeigen, dass die Union eben keine reine Freihandelszone mit gemeinsamer Währung ist, sondern eine politische Institution mit umfassenden Vollmachten.
Original von McBryan
Und wenn man schon die Frage der Qualifizierung nehmen will. Würd ich gern wissen, was Bulgarien, Rumänien oder Irland qualifizierte in die EU zu kommen?
Genauso könnte man Kroatien und Bosnien in Frage stellen.
Qualifiziert wäre die Schweiz. Sie ist reich, hat ein gut ausgebautes Straßensystem und eine gut laufende Demokratie. Aber sie wollen noch nicht und es wird kaum um die Schweiz geworben der Eu beizutreten.
Qualifiziert sich Rußland allein dadurch, weil es massenhaft Rohstoffe im europäischem Teil hat?
Aber alles andere im Argen liegt, wie Pressefreiheit?
Was hat Italien qualifiziert? Der arme Süden des Landes hingt dem reichem Norden immer noch hinter her und die Mafia ist immer noch aktiv, siehe stinkende Städte in Italien. Wo erst das Militär für Ordnung sorgen musste.
Diese Fragen sind in der Tat gut. Bulgarien oder Rumänien sind bis heute nicht wirklich qualifiziert für einen Beitritt. Übrigens wird es in ein paar Jahren lustig, wenn nach der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit die dort nach wie vor ausgegrenzten Cigany sich auf den Weg nach Westen machen.
Auch Italien ist so eine Sache. Mir ist wirklich nicht bewusst, warum man das Land von Anfang an dabeihatte. Bis heute ist es eigentlich ein vom Vatikan gegängelter Mafiastall.