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Verfasst: So 30. Aug 2009, 12:28
von Kathryn Janeway
Original von Montgomery Scott
Sagen wir so: Es gibt Imperative, die auch vorkulturell Geltung haben. So was wie "Du sollst nicht töten" ist nichts, was als Grundsatz einen demokratischen Diskurs und einen Gesetzgeber voraussetzt.
Unsinn. Die Kultur gibt es nämlich, seit der Mensch aus seinem Dämmerzustand ins Denken erwacht ist. Und auch da gab es noch nicht "Du sollst nicht töten". Das ist eher eine Angelegenheit der Zivilisation.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 12:45
von Rafael van der Linden
Original von Kathryn Janeway
Ich würde, gäbe es sie die Antisystempartei wählen.
Und die würde dann welches System vertreten/einführen/versuchen?
Als "Anti-System-Partei" verstehen sich glaube ich u.a. die MLPD oder die NPD.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 12:48
von Kathryn Janeway
Was anderes auf jeden Fall. Übrigens sind die NPD und die MLPD keine Antisystemparteien. Das sind gewöhnliche Systemschranzen, die mit abgedroschenen Sprüchen provozieren
Verfasst: So 30. Aug 2009, 14:17
von Lady Teri Shark
Original von Kathryn Janeway
Unsinn. Die Kultur gibt es nämlich, seit der Mensch aus seinem Dämmerzustand ins Denken erwacht ist. Und auch da gab es noch nicht "Du sollst nicht töten". Das ist eher eine Angelegenheit der Zivilisation.
Zeig mir die Kultur, in der eigeninitiativer Mord eine willkommene Tradition gewesen sein soll. Man kann sich auch an einer Formulierungsfrage festbeißen.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:18
von Lady Enigma
Du sollst nicht töten und Du sollst nicht eigeninitiativ töten sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Davon abgesehen ist eigeninitiative Tötung in vielen Gemeinschaften auch heut noch kodifiziert und in diesen Grenzen akzeptiert.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:32
von Richard Stresemann
Original von Lady Teri Shark
Zeig mir die Kultur, in der eigeninitiativer Mord eine willkommene Tradition gewesen sein soll. Man kann sich auch an einer Formulierungsfrage festbeißen.
Die Formulierung an sich ist ja schon Käse, weil "Mord" per se eine rechtswidrige Tötung eines anderen ist. Nach einer Gesellschaft zu Fragen, in der Mord legitim ist, ist also kontradiktorisch.
Die Tötung eines anderen war die allermeiste Zeit der Menschheitsgeschichte eben kein Mord. Dieser Unsinn kam erst mit dem religiösen Denken auf, also der Degeneration des menschlichen Gehirns zum allumfassenden Wahnsinn.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:47
von Kathryn Janeway
Original von Lady Teri Shark
Zeig mir die Kultur, in der eigeninitiativer Mord eine willkommene Tradition gewesen sein soll. Man kann sich auch an einer Formulierungsfrage festbeißen.
Mord als kulturelle Komponente gab und gibt es schon immer, sogar bis heute. In Tansania etwa müssen Albinos um ihr Leben fürchten, da ihre Körperteile vom abergläubischen Gevölke dort als Zaubermittel beliebt sind. Verfolgen tut das kaum jemand. Vor einigen Jahren wurde in London ein Torso aus der Thames gefischt, der bis heute nicht identifiziert ist. Ein afrikanischer Junge. Man hat seine Körperteile vermutlich für Zaubertränke verwendet.
In wieder anderen Kulturen - vor allem islamischen - ist die Blutrache bis heute beliebt. Auch Ehrenmorde werden etwa in Pakistan und Indien von der Gesellschaft kulturell akzeptiert.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:48
von Kathryn Janeway
Original von Richard Stresemann
Die Formulierung an sich ist ja schon Käse, weil "Mord" per se eine rechtswidrige Tötung eines anderen ist. Nach einer Gesellschaft zu Fragen, in der Mord legitim ist, ist also kontradiktorisch.
Die Tötung eines anderen war die allermeiste Zeit der Menschheitsgeschichte eben kein Mord. Dieser Unsinn kam erst mit dem religiösen Denken auf, also der Degeneration des menschlichen Gehirns zum allumfassenden Wahnsinn.
T., bist du es?
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:53
von Richard Stresemann
Original von Kathryn Janeway
... bist du es?
Nimm bitte den Namen raus. Danke.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:58
von Kathryn Janeway
Ich habe eine Frage gestellt. Darf ich das nicht? Aber ok, ich habe es für dich abgekürzt.