Original von Montgomery Scott
Das sehe ich absolut nicht so. Welche Sexualität man praktiziert, hat grundsätzlich mit der Praxis der Partnerwahl zu tun, was auch die Anzahl der Partner betreffen kann.
Sexualleben gehört in die Privatsphäre der mündigen Bürger. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite der Medaille betrifft die Frage, ob man ein solches Beziehungwsgelflecht auch noch von seiten des Staates institutionalisieren soll. Und da sagen die Regierungsfraktionen ganz klar "Nein". Die Ehe als Institution soll in der Tat nur denjen vorbehalten bleiben, die sich klar für einen Partner, und damit für eine gleichberechtigte Partnerschaft, entscheiden.
Wenn ich die Debatte in der Öffetntlichkeit richtig interpretiere, dann stimmt die übergroße Mehrheit dieser Auffassung zu.
Original von Montgomery Scott
Sprechen Sie aus Erfahrung oder haben Sie sich das jetzt mal eben aus den Fingern gesogen?
Weder noch, Herr Kollege Scott. Ich habe mir die Freiheit genommen, mich meines Verstandes zu bedienen.
Nein, Herr Kollege Scott, sexuelle Selbstbestimmung, wie ich sie vorhin beschrieben habe, ja, aber Nein zu solchen Eheexperimenten, die nur im zwischenmenschlichem und gesellschaftlichem Desaster enden können.
Bitte, Sie zwingt ja niemand dazu. Aber schließen Sie nicht von sich auf andere und vorallem: Zwingen Sie niemanden in Ihr Normalitätsverständnis.[/quote]
Ich werde zu einiges nicht gezwungen, Herr Kollege Scott. Insbesondere nicht zu solchen Dingen, die von der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird. Und dazu gehört das Führen von intimen Personen zu mehreren Personen gleichzeitig. Und warum? Weil die übergroße Mehrheit der Bevölkerung weiß, dass so etwas für alle Beteiligten unzumutbar ist.
Original von pjotr
Manche Leute nennen die Unschuldsvermutung auch "Opferschutz". Durch Kakophemismen hat man noch nie die Argumentationshoheit auf seine Seite gebracht, Frau Bont.
Andere, Herr Kollege Scott, blenden die menschliche Natur und das sittliche und moralische Empfinden der Menschen aus ihren Überlegungen aus, Herr Kollege Jerkov, weil dies ihr eigenes Weltbild stört.