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Verfasst: Sa 23. Okt 2010, 22:58
von Cid Fabel
Doch nun hat die Arbeit wieder das Gespräch an sich gerissen.
Ist es eigentlich rechtens, dass ich Sie so lange aufhalte, oder kommen Sie wegen mir nun irgendwo zu spät?
Ich kann mir denken, dass Sie allerlei Termine wahrzunehmen haben.
Verfasst: So 24. Okt 2010, 11:51
von Jennifer Volpart
Nein, nein, für heute habe ich Feierabend. Wirklich viele Termine gibt es erst in der kommenden Woche wieder, da werde ich überall sein, nur nicht im Büro. Die Mitgliedsverbände wollen natürlich auch betreut werden. Aber diese Woche ist arbeitsmäßig abgeschlossen.
Sie haben Recht, lassen Sie uns nicht nur über die Arbeit sprechen. Da heute gar keine Messe war, darf ich annehmen, Sie sind ein sehr religiöser Mensch?
Verfasst: So 24. Okt 2010, 12:30
von Cid Fabel
So ist es, doch kann ich mir über Sie ja nur Selbiges denken, nicht wahr?
Die Nähe Gottes kann man ja jederzeit suchen, nicht nur, wenn ein Priester eine Messe abhält.
Verfasst: So 24. Okt 2010, 17:39
von Jennifer Volpart
Da ich auch unter der Woche Gott in einem geweihten Gebäude begegnen möchte oder manchmal gar nicht zur Sonntagsmesse erscheinen kann, komme ich auch unter der Woche hier her - oder in andere Kirchen. Verstehen Sie es als Kompensation oder Ausgleich. Ich weiß nicht, ob ich eine so guten Katholikin bin. Mir ist der Kontakt zu Gott einfach wichtig.
Verfasst: So 24. Okt 2010, 17:46
von Cid Fabel
Es ist erfreulich in dieser doch eher hektischen Zeit jemanden zu treffen, der sich dafür noch die Zeit nimmt.

Verfasst: So 24. Okt 2010, 22:26
von Jennifer Volpart
Das wird immer seltener, Sie sagen es. Gott wurde bei den meisten Menschen ohnehin durch Profitstreben abgelöst, als Götze. Das ist viel zu schade...
Verfasst: So 24. Okt 2010, 22:39
von Cid Fabel
Geradezu biblisch, wie die Leute sinngemäß um ihr goldenes Kalb tanzen.
Doch was will man machen?
Man kann es nur vorleben und seine Kinder entsprechend erziehen.
Verfasst: Di 26. Okt 2010, 18:49
von Jennifer Volpart
Das ist nur der falsche Gott. Man kann da wirklich nur das Vorbild leben. Bei Olivers Vater gibt es glücklicherweise keine Probleme. Calvins Vater hängt zwar nicht dem schnöden Mammon her, den hat er eh schon en masse, aber manche Ansichten, die er vertritt, kann ich so nicht teilen...
Verfasst: Di 26. Okt 2010, 22:03
von Cid Fabel
Nun, ich versuche meinem Sohn immer ein gutes Beispiel zu sein, wollen wir hoffen, dass er es auch weiterlebt, wenn er nicht mehr bei mir wohnt.
Was das Geld angeht, so ist es gewiss nützlich, doch sich darauf zu fixieren bringt nur Ärger.
Verfasst: Fr 29. Okt 2010, 18:18
von Jennifer Volpart
Wenn er von Ihnen den nötigen Freiraum erhalten hat, dann wird er sich gewiss nicht um 180 Grad wenden.

Aber ab davon, ich kann mir gar nicht vorstellen, meine beiden Jungs mal in Militäruniform zu sehen. Ich meine, ich habe auch nur vier Schwestern, also kenne auch keinen Bruder, der dem Dienst nachgegangen ist... Wie kann man sich das vorstellen?