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Verfasst: Mo 24. Sep 2007, 00:19
von Joseph A. Gladstone
Habe mich heute mal "Der Schlaf in den Uhren" aus "Die Besten 2004" gewidmet und festgestellt, dass das sehr schwere Kost ist.

Verfasst: Mo 24. Sep 2007, 12:45
von Kreittmayr
Nach wie vor Dostojewskis Der Jüngling, inzwischen zur Hälfte durch... Man kommt über den ganzen Aufsätzlein für die Hausarbeit nur leider nicht so recht dazu. ;)

Verfasst: Mo 24. Sep 2007, 12:49
von Denise M. Connor
Johannes F. Fisslinger - Die Meta Medizin

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 04:36
von Konrad Grimm
Nichts. Ich schreibe gerade selbst einen Roman. Und mir war danach, das jemandem zu erzählen ;)

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 10:27
von Hajo Poppinga
Oha! Worum wird es sich handeln?

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 11:17
von Albert von Rotbart
Das sexuelle Leben der Catherina M.

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 16:33
von Kreittmayr
Original von Hajo Poppinga
Oha! Worum wird es sich handeln?
Wahrscheinlich um eine Gruppe einsamer Mensch, die den ganzen Tag vorm PC verbringen und einen virtuellen Staat namens "Demokratische Union R." gründen. *g*

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 16:46
von Michael Schneider
Die Elfen von Bernhard Hennen

Und danach ist "Das Spiel der Könige" dran, der neue Roman von Rebecca Gablé.

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 18:06
von Konrad Grimm
Original von Hajo Poppinga
Oha! Worum wird es sich handeln?
Es wird eine Dystopie. Sie spielt irgendwo in Deutschland um das Jahr 2030, etwa 20 Jahre nach dem nuklearen Overkill im Zuge des Dritten Weltkriegs, der in Folge der Weltwirtschaftskrise 2013 ausbricht.
Die Hauptfigur ist Soldat in den Überresten der NATO-Verbände, die theoretisch unter dem Oberbefehl der Vereinten Nationen stehen; formal ist der Weltsicherheitsrat die einzig legitime Regierung weltweit, faktisch sind die örtlichen Warlords Alleinherrscher.

Es gibt in dieser Welt insgesamt vier Gesellschaftssysteme. Die Streitkräfte sind Etatisten, kennen nur noch Pflichterfüllung und verfolgen das Ziel der Wiederherstellung der staatlichen Ordnung, koste es den einzelnen, was es wolle (sie repräsentieren also den bürgerlichen Staat, seine Verehrung von Leistung und Ordnung, inklusive seiner Auswucherungen zum Militarismus und Faschismus). Die zweite Gesellschaftsform sind die Überlebenden in den vom Krieg verwüsteten Städten und ihre Nachkommen, die unter der Erde leben (in U-Bahnhöfen und der Kanalisation) und an den Folgen der atomaren, biologischen und chemischen Kriegsführung leiden. Sie werden geführt von einigen Intellektuellen, die die Mutanten als Nachfolger der Sklaven und des Proletariats sehen und sie mit einer Mischung aus Befreiungstheologie und Marxismus von ihrem Elend erlösen wollen. Von ihrem Elend erlösen wollen die Verdammten auch die Abrahamiten (diese allerdings durch eine Leuterung mittels Feuer), ein Zusammenschluss religiöser Fanatiker, die sich auf ein krude zusammengewürfteltes Fundament aus Judentum, Christentum und Islam stützt und den Wahnsinn der Religion dieser Welt darstellt. Schließlich gibt es eine vierte Gesellschaft, die Waldmenschen. Diese leben in einer herrschaftsfreien, individualistischen sehr naturnahen Gesellschaftsform zusammen, deren Beschreibung hier aber nur zu kurz kommen könnte, da der philosophische Backround eigentlich das Herz des ganzen Romans und meine Utopie sein wird (inspiriert natürlich durch Max Stirner, aber nicht nur, auch durch Thoreau, Kropotkin, die Existenzialisten und Hedonisten; vom Verhalten her natürlich durch die Elfen der Fantasy-Literatur).

Ich werde die Geschichte noch ordentlich mit dem würzen, was das Leben so ausmacht: Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Fanatismus, Verrat, Sex, Tod und Gewalt. Verraten kann ich auch, dass ich vorhabe, den Roman tragisch enden zu lassen. All beauty must die, sozusagen. Aus einer Gesellschaft der psychopathischen Gewalt (wie der unseren) entsteht leider kein Paradies.

Ja. So in etwa.

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 18:19
von Michael Schneider
Na das klingt doch nach einem Hollywooderfolg. ;)