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Verfasst: Mo 2. Feb 2009, 18:41
von Helen Bont
Original von Wolfgang Müller
Sagt genau die Richtige. Es schon ein Witz, dass Sie für ein RdN-Mandat kanidieren, obwohl Sie bald die DU nicht mehr im RdN vertreten werden und sich auch sonst Ihre ganze Amtszeit lang überhaupt gar nicht um diesen gescherrt haben.
Ja, Herr Müller, das sagt in der Tat die Richtige. Im übrigen ist schon erschreckend, wie wenig Sie sich, der ja mit die Unionsregierung übernehmen will, mit dem Reglement des RdN auskennen, umso bereitwilliger aber unqualifizierte Bemerkungen abgeben. Aber um Sie aufzuklären: Es ist so, dass das Ausüben eines RdN-Amtes, in diesem Fall das eines Ausschuss-Vorsitzenden, nicht an das Delegierten-Mandat gebunden ist. Sollte ich also eines Tages als RdN-Delegierte der Demokratischen Union von der neuen Unionsregierung abberufen werden, werde ich die Arbeit nichtsdestotrotz zu Ende führen können.
Was Ihre Bemerkung über meine Arbeit im RdN angeht, so zeugt diese schlicht von Unkenntnis.
Verfasst: Mo 2. Feb 2009, 19:21
von Wolfgang Müller
=)
Sie amüsieren mich mit Ihren krampfhaften Rechtfertigungen. Ich glaube kaum, dass ca. 25 Redebeiträge seit dem 05.10.2008, davon sieben Abstimmungsmeldungen, ein Aktivitätsfeuerwerk sind. Wenn Sie meinen, dass dem so ist, dann müsste ich denken, dass Sie unter Realitätsverlust leiden. Und das obwohl der RdN zwischenzeitlich kurz vor dem Ende lag. Viele Abstimmungen sind gescheitert, unter anderem durch Ihre Abwesenheit.
Im übrigen sind Sie schlecht informiert, ich will nicht die Unionsregierung mitübernehmen.
Verfasst: Mo 2. Feb 2009, 21:09
von Pandora Friedmann
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
[...]
Manche sehen es so, manche sehen es anders...
Verfasst: Mo 2. Feb 2009, 22:44
von Hajo Poppinga
Zur Sache an sich - kein ungewöhnlicher Vorgang. Schon mancher Kanzler ist im ersten Wahlgang gescheitert, für die Koalition kann man nur hoffen, daß der nicht-abstimmende / verweigernde Parlamentarier zum nächsten Mal es rechtzeitig an die Urne schafft.
Verfasst: Mo 2. Feb 2009, 22:49
von Arthur von Mauerbach
Was für ein Theater...
Verfasst: Mo 2. Feb 2009, 23:35
von Matthias Schmelzer
Ach, es gab auch mindestens schon mal 3 Wahlgänge ... war das doch noch einfach, als Schuhmann dauernd Kanzler war...
Verfasst: Di 3. Feb 2009, 09:55
von Michael Heen
Original von pjotr
Und auf dem Gebiet haben Sie ja Erfahrung
Was soll der Quark? Seit wann ist die Opposition dran schuld, wenn die angehenden Regierungsfraktionen keine Mehrheit zusammenkriegen? Frau Bont hat doch vollkommen recht, wenn Sie die Verse des Herrn Müller unter der Rubrik "Realitätsferne" abbucht.
Verfasst: Di 3. Feb 2009, 10:33
von Isabelle Corinne de La Fayette
Realitätsfern ist allein die Darstellung einiger Damen und Herren des sog. bürgerlichen Lagers, die Koalition bekäme keine Mehrheit zusammen.
Es sollte ich herumgesprochen, dass ein Mitglied der Koalitionsfraktionen erkrankt ist.
Verfasst: Di 3. Feb 2009, 10:38
von Christopher Adomeit
Was jedoch trotzdem beweist - gute Besserung an den erkrankten Abgeordneten übrigens - dass die Koalition keine besonders komfortable Mehrheit hat.
Zudem gibt es aus den Reihen der zukünftigen Regierungsfraktionen mindestens einen Abgeordneten, der im Prinzip fast inaktiv ist. Das wird zur Gefahr für die Regierung Majere.
Wie schon an anderer Stelle gesagt: Der Demokratischen Union würde es am besten gehen, wenn es eine Regierung aus einem Lager gäbe, die mit einer satten Mehrheit ausgestattet ist, die auf wirklich aktiven Politikern aufbaut. Davon sind wir aber noch weit entfernt...
Verfasst: Di 3. Feb 2009, 10:47
von Rex Marker
Tatsächlich hat die Koalition nur eine Stimme Vorsprung. Das ist allen bekannt, und kommt immer wieder vor. In meinen Augen wäre aus diesem Grund ein "gentlemen's agreement" sinnvoll (egal welches politische Lager die Mehrheit stellt), welches besagt dass bei zu erwartenden knappen Abstimmungsergebnissen der Führer der jeweiligen Oppositionspartei der Regierungsfraktion den "Ausfall" eines Abgeordneten bei der Abstimmung zusagt, weil ein Abgeordneter der Regierungsfraktion aus einem triftigen Grund an der Abstimmung nicht teilnehmen kann.