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Verfasst: So 11. Jan 2009, 12:11
von Konrad Grimm
Springer-Chef Döpfner: "Die Linkspartei hat recht."

*lol*

Mei, sind das lustige Zeiten, in denen wir leben =)

Verfasst: So 11. Jan 2009, 12:22
von Isabelle Corinne de La Fayette
Original von Konrad Grimm
Das wäre allenfalls die NPD. Die Linke kuschelt im Osten auf kommunaler Ebene längst mit der CDU. Demokraten sind alles das gleiche Geschmeiß.
Die NPD ist mit ihrem rassistischen, menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Programm keine Wahlalternative! Auch nicht als bloße Protestwahl.

Dass die Linke auf kommunaler Ebene mit der CDU zusammenarbeitet finde ich gar nicht schlimm. Erstens geht es auf kommunaler Ebene mehr um alltägliche Sachfragen als größere weltanschauliche Zusammenhänge. Da sind grundsätzliche alle Kombinationen möglich, ausgenommen Koalitionen mit rechten oder linken Extremen. Und zweitens beweisen solche Kooperationen, was die Linke wirklich ist und was sie wirklich will: als demokratische den Staat und die Gesellschaft mitgestalten. Blödsinn "soziale Revolution", viele Linke-Mitglieder interessieren sich mehr für den Bau neuer Radwege in ihrem Ortsteil oder die Organisation des Stadtfestes. Und wenn es bei diesen Themen Übereinstimmungen mit der CDU oder auch FDP gibt spricht nichts gegen eine Zusammenarbeit.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 12:27
von Rafael van der Linden
Original von Konrad Grimm
Ich musste gestern herzhaft lachen, als ich gelesen habe, dass die deutschen Landesbanken - also absolut staatliche Institute (die LBen gehören zu 50 % den jeweiligen Bundesländern, zu 50 % den Sparkassen, die wiederum den Gemeinden als Körperschaften der Länder gehören, i.e. jede Landesbank ist voll staatlich)
Ein erheblicher Teil des deutschen Bankwesens war traditionell und ist staatlich bzw. "vergesellschaftet". Diese Banken stehen unter staatlicher Leitung bzw. politischer Führung (wie übrigens die Mütter aller Banken, die geldpolitischen Institutionen wie Zentralbanken auch). Die Staatsbanker, die von Politikern und Funktionären kontrolliert werden (sollten), haben sich mit am meisten verzockt mit faulen Krediten und Spekulationen.
Daher darauf zu hoffen, dass der Staat bzw. ein rein politisch gelenktes Bank- und Finanzwesen das alles besser regelt, wenn nur die "richtigen" Leute an der Macht sind und die Wirtschaft - hier das Bankwesen - lenken, ist naiv.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 12:34
von Konrad Grimm
Original von Rafael van der Linden
... ist naiv.
So sind sie, die Menschen. Sie glauben, lieben, hoffen.

Schafe.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 13:39
von Kreittmayr
Original von Konrad Grimm
Mei, sind das lustige Zeiten, in denen wir leben =)
Ja, in der Tat.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 15:14
von Konrad Grimm
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Die NPD ist mit ihrem rassistischen, menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Programm keine Wahlalternative! Auch nicht als bloße Protestwahl.
Ich fänd' das äußerst erheiternd, die NPD im Bundestag zu sehen.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 15:29
von Fiete Schulze
Original von Konrad Grimm

Ich fänd' das äußerst erheiternd, die NPD im Bundestag zu sehen.
Ich nicht...find die schon in MV nicht erheiternd.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 15:36
von Fiete Schulze
Extrablatt: SPD wir immer kleiner- Auch CDU verliert massiv - Nur die LINKE steht trotz starker Mitgliederzuwächse überall vor der Auflösung wegen Mitgliedsaustitte




SKANDAL SKANDAL SKANDAL

Auch nach Amtsantritt des neuen Vorsitzenden Franz Müntefering im Oktober leidet die SPD unter Mitgliederschwund. Laut „Spiegel“ verlassen Mitglieder in ebenso hoher Zahl die Partei wie in den dem Wechsel vorangegangenen Monaten. Der von den Sozialdemokraten erhoffte „Münte-Effekt“ sei ausgeblieben. Insgesamt schrumpfte die Zahl in der Zeit von November 2007 bis zum November 2008 um 18 685. Bei der CDU waren es im gleichen Zeitraum 8858 Mitglieder weniger gewesen. Im Juni 2008 hatte die CDU erstmals mehr Mitglieder als die SPD. Damals betrug ihr Vorsprung knapp 800 Mitglieder. Den hat sie seither fast verzehnfacht: Im November 2008 standen 530 194 Christdemokraten insgesamt 522 668 Sozialdemokraten gegenüber.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 15:37
von Konrad Grimm
Original von Fiete Schulze
Ich nicht...find die schon in MV nicht erheiternd.
Ach, Landtage sind langweilig, zu wenig mediale Aufmerksamkeit. Nein, erst im Bundestag würde es richtig spaßig werden. Ich sehe schon die Berufsempörten schäumen, die demokratischen MdBs wie aufgeschreckte Hühner gackernd herumlaufen, den Zentralrat der Juden toben... die Demokratie würde sich noch deutlicher als das groteske, stumpfsinnig-verblödete Absurditätentheater enttarnt werden, die sie ist.

Verfasst: So 11. Jan 2009, 15:39
von Konrad Grimm
Original von Fiete Schulze
Im November 2008 standen 530 194 Christdemokraten insgesamt 522 668 Sozialdemokraten gegenüber.
Nicht zu vergessen, dass es in Wahrheit ja 700.000 Christdemokraten sind.