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Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:41
von Montgomery Scott
Kontinuität ist immer konstruiert, sie David Hume. Die Frage ist, ob man dieser konstruierten Kontinuität eine sinnvolle Entsprechung in der Wirklichkeit geben kann und inwiefern. Du tust aber das Gegenteil: Du leitest eine angebliche Wirklichkeit von der konstruierten Kontinuität ab.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:41
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
DAS sind rhetorische Winkelzüge.
Nein, das ist wirklich geschehen.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:44
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott
Kontinuität ist immer konstruiert, sie David Hume. Die Frage ist, ob man dieser konstruierten Kontinuität eine sinnvolle Entsprechung in der Wirklichkeit geben kann und inwiefern. Du tust aber das Gegenteil: Du leitest eine angebliche Wirklichkeit von der konstruierten Kontinuität ab.
Du kannst natürlich behaupten, wenn Heini Müller und Heide Maier heiraten und Heide Maier fortan Heide Müller heißt, sei Heide Müller eine neue Person. Denn genauso argumentierst du. Was nichts daran ändert, dass dein Argument fehlerhaft ist.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:45
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott

Nein, das ist wirklich geschehen.
Und? Es ändert nichts daran, dass die Partei sich offiziell nie aufgelöst hat.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:49
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Du kannst natürlich behaupten, wenn Heini Müller und Heide Maier heiraten und Heide Maier fortan Heide Müller heißt, sei Heide Müller eine neue Person. Denn genauso argumentierst du. Was nichts daran ändert, dass dein Argument fehlerhaft ist.
Nein, in deinem Fall sind die Personen die gleichen, im anderen Fall sind die Personen unterschiedlich.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:50
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Und? Es ändert nichts daran, dass die Partei sich offiziell nie aufgelöst hat.
Stimmt aber wenn man ein "offiziell" davor setzen muss, ist das immer ein Indiz dafür, dass man von reinen Konstrukten redet.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:53
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott

Stimmt aber wenn man ein "offiziell" davor setzen muss, ist das immer ein Indiz dafür, dass man von reinen Konstrukten redet.
Hat sich denn irgendwas daran geändert, dass die Partei die Gesellschaft komplett verändern will? Hat sich irgendwas am Endziel Sozialismus geändert?

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:54
von Rafael van der Linden
Original von Montgomery Scott
Das war eine Lüge, da gebe ich Dir recht. Eine ziemlich dumme außerdem. Aber einbrechen würde sie bei Neuwahlen vorallem, weil sie von der rechten Presse als Riesenlügnerin und -betrügerin dargestellt wird, was absolut unverhältnismäßig ist.
Diese Vorstellung/Theorie, dass alles allein die Schuld der "rechten" Presse sein soll hat aber auch gewisse Schwächen:

Warum sollten so viele Menschen, die bei der letzten Wahl Rot-grün gewählt haben jetzt plötzlich "Hetzkampagnen" der rechten Presse folgen, wo sie auf Kochs "rechten" Wahlkampf nicht hereingefallen sind?
Frankfurter Rundschau, TAZ, Süddeutsche Zeitung, etc. alles Mitte-Links ausgerichtete Zeitungen, die sicher keinen Wahlkampf für Koch machen.
Und kritisch hinterfragen, warum Ypsilanti so lange rumlaviert hat, und warum die SPD-Bundesspitze mal dieses mal jenes zur Zusammenarbeit mit der Linkspartei gesagt hat, ist die Aufgabe der unabhängigen Presse.
Ypsilanti hat gesagt, dass sie nicht mit einer bestimmten Partei zusammanarbeiten wird. Um ihre angekündigten politischen Ziele, für die sie gewählt wurde, durchsetzen zu können, macht sie es jetzt trotzdem, ok.
Da Du die Ziele wahrscheinlich mehrheitlich teilst, siehst Du drüber weg. Wenn Du von der CDU wärst, die nicht mal deutlich abgewählt wurde, würdest Du die Sache vielleicht auch kritischer sehen.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:54
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Hat sich denn irgendwas daran geändert, dass die Partei die Gesellschaft komplett verändern will? Hat sich irgendwas am Endziel Sozialismus geändert?
Es hat sich geändert, inwieweit sie die Gesellschaft ändern will (die sich ja auch selbst mittlerweile bereits radikal verändert hat) und was man unter dem Begriff Sozialismus versteht, ja.

Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:55
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott

Es hat sich geändert, inwieweit sie die Gesellschaft ändern will (die sich ja auch selbst mittlerweile bereits radikal verändert hat) und was man unter dem Begriff Sozialismus versteht, ja.
Ach, möchte sie auf einmal doch den Kapitalismus? Dann ist sie ja überflüssig, weil man alles so lassen kann, wie es ist.