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Verfasst: So 18. Mai 2008, 22:11
von Michael Schneider
Original von Aaron Sulla

Hab ich dir eine Beleidigung vorgeworfen? Wo hast du eigentlich das Lesen gelernt Junge, in der Waldorfschule oder was? Das Wort "Beleidigung" kommt in dem Zitat nicht vor.

Ich habe mich darüber lustig gemacht, dass deine Argumentation aus "Depp" besteht und du gleichzeitig die unglaubliche Dreistigkeit besitzt anderen "Argumentationslosigkeit" vorzuwerfen.

Deine Argumentationen bestehen grundsätzlich aus Worten wie "Depp" oder anderen Aussprüchen, sowie der grundsätzlichen Leugnung von Gedankengängen anderer. Du argumentierst nicht dagegen, die leugnest einfach, wie ein Kindergartenkind, dass die Augen zumacht und "Nein!" schreit.

Schon traurig was passiert, wenn jemand in moralischen Maßstäben denkt und sich einfach nicht davon lösen kann...
Falsch, ich habe die von Historikern anerkannte Fachlage dargelegt udn Du hast deine durch nichts gestützte Interpretation eines Laien, der mal gehört hat dass es da so ne Partei namens Zentrum gab und dass ehemalige Mitglieder dieser Partei der CDU beigetreten sind dir da irgendwas zurechtgezimmert, damit es in deine Weltanschauung passt.

Da kannste dir mit Erich von Dänicken die Hand reichen. Der macht das genauso.

Saddam Hussein war ein Verbrecher. Der fehler der US-Regierung ist lediglich das sie sehr wählerisch darin sind welche Diktatur sie endlich beenden. Sie machen es nur dort, wo es vermeintlich einfach ist. Irak oder Afghanistan waren nunmal militärisch keine echten Gegner. Iran wäre es auch nicht. Nur haben die USA jetzt kaum noch echte Reserven, noch kommen sie mit Guerillakrieg zurecht.

Außerdem ist man heute noch scheinheiliger, was die Begründung für einen Krieg angeht. Man muss heutzutage schon mehr als 100.000 (oder noch mehr) Menschen ermordet haben, um zu rechtfertigen, dass man dieses Regime beseitigt. Alles was darunter liegt...da sieht man gerne drüber hinweg.

Ich wünsche mir frühere Zeiten zurück in der man im Krieg einfach offen sagen konnte worum es ging. heute hält man sich zu sehr mit vorgeblich moralischen Bedenken auf, anstatt zu handeln. Hätte Chruchill das genauso gehandhabt gäbe es Nazideutschland immer noch (Stichwort Angriff auf Polen), weil dann kein Krieg im Westen gewese wäre, der Deutschland so schnell zersplittert hätte.

Verfasst: So 18. Mai 2008, 22:48
von Aaron Sulla
Falsch, ich habe die von Historikern anerkannte Fachlage dargelegt udn Du hast deine durch nichts gestützte Interpretation eines Laien, der mal gehört hat dass es da so ne Partei namens Zentrum gab und dass ehemalige Mitglieder dieser Partei der CDU beigetreten sind dir da irgendwas zurechtgezimmert, damit es in deine Weltanschauung passt.
Da kannste dir mit Erich von Dänicken die Hand reichen. Der macht das genauso.
Du kannst es natürlich nicht wissen.

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 01:47
von Montgomery Scott
Original von Michael Schneider
Saddam Hussein war ein Verbrecher. Der fehler der US-Regierung ist lediglich das sie sehr wählerisch darin sind welche Diktatur sie endlich beenden. Sie machen es nur dort, wo es vermeintlich einfach ist. Irak oder Afghanistan waren nunmal militärisch keine echten Gegner. Iran wäre es auch nicht. Nur haben die USA jetzt kaum noch echte Reserven, noch kommen sie mit Guerillakrieg zurecht.
Du würdest also nicht sagen, dass es in erster Linie ein Fehler war, besagte verbrecherische Diktatoren überhaupt erst zu installieren?

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 10:22
von Michael Schneider
Original von Montgomery Scott

Du würdest also nicht sagen, dass es in erster Linie ein Fehler war, besagte verbrecherische Diktatoren überhaupt erst zu installieren?
Natürlich ist es ein Fehler. Wie hieß es gestern bei den Simpson Homer: "Ich habe ein NEWSWEEK gefunden von 1985 'Warum Amerika Saddam Hussein liebt'." genauso wie die Taliban ein Fehler waren. Die USA haben irgendwann im Kalten Krieg ihre rein moralischen Ansrüche verloren und aus Angst vor der Sowjetunion umgesattelt auf mit Moralität verbrämter Sicherheitspolitik. Wer südamerikanische Militärdiktaturen stützt aus Angst vor Kommunisten dem kann man nicht bescheinigen, dass er moralisch agiert.

Nur ist eben die USA auch ein Land, dessen Regierungen nunmal auch wechseln und nicht 100 Jahre lang monarchisch gleich bleibt. Ich persönlich freue mich, wenn Einsicht anbrechen würde und man radikal gegen alle gewalttätigen Diktaturen vorgeht, nicht aus wirtschaftlichen Interessen, sondern um gewisse humanistisch geprägte Prinzipien durchzusetzen.

Deshalb war ich auch für den Krieg gegen den Irak. Nicht wegen der angeblichen Chemiewaffen, sondern weil tatsächlicher Massenmord vollführt wurde.

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 10:34
von Montgomery Scott
Original von Michael Schneider
Nur ist eben die USA auch ein Land, dessen Regierungen nunmal auch wechseln und nicht 100 Jahre lang monarchisch gleich bleibt.
Die Leute, die Saddam in den 80er Jahren Waffen geliefert haben, saßen 2002/2003 in der Regierung Bush.
Ich persönlich freue mich, wenn Einsicht anbrechen würde und man radikal gegen alle gewalttätigen Diktaturen vorgeht, nicht aus wirtschaftlichen Interessen, sondern um gewisse humanistisch geprägte Prinzipien durchzusetzen.
Und Du meinst ernsthaft, dass Saddam aus moralischen Überlegungen gestürzt wurde? Wäre es für solche Zwecke nicht sinnvoller gewesen, vor der UN Demokratisierung und Menschenrechte im Irak zu fordern anstatt die Herausgabe von nichtexistierenden Waffen als Vorwand für einen blutigen Angriffskrieg?
Deshalb war ich auch für den Krieg gegen den Irak. Nicht wegen der angeblichen Chemiewaffen, sondern weil tatsächlicher Massenmord vollführt wurde.
Quatsch, der Massenmord ist höchstens im Irak-Iran-Krieg gegen die Anwohner der Grenzgebiete verübt worden und zwar mit deutschen und amerikanischen Massenvernichtungswaffen. Und natürlich von den USA, als sie 1991 mindestens 25.000 irakische Soldaten zum Schutz ihrer Ölquellen in Kuwait abmetzelten, wärend auf amerikanischer Seite 147 Soldaten getötet wurden.

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 13:15
von Michael Schneider
Original von Montgomery Scott

Die Leute, die Saddam in den 80er Jahren Waffen geliefert haben, saßen 2002/2003 in der Regierung Bush.

Und Du meinst ernsthaft, dass Saddam aus moralischen Überlegungen gestürzt wurde? Wäre es für solche Zwecke nicht sinnvoller gewesen, vor der UN Demokratisierung und Menschenrechte im Irak zu fordern anstatt die Herausgabe von nichtexistierenden Waffen als Vorwand für einen blutigen Angriffskrieg?

Quatsch, der Massenmord ist höchstens im Irak-Iran-Krieg gegen die Anwohner der Grenzgebiete verübt worden und zwar mit deutschen und amerikanischen Massenvernichtungswaffen. Und natürlich von den USA, als sie 1991 mindestens 25.000 irakische Soldaten zum Schutz ihrer Ölquellen in Kuwait abmetzelten, wärend auf amerikanischer Seite 147 Soldaten getötet wurden.
Habe ja nicht gesagt, dass der Irakkrieg moralisch begründet war. Ich sagte nämlich "würde". Und Soldaten sterben in Kriegen. Irak hat Kuwait überfallen und hatte die entsprechenden Konsequenzen zu tragen. Wenn man schießt anstatt sich zu ergeben muss man mit Beschuß rechnen.

Mir ist übrigens nicht bekannt dass Deutschland Massenvernichtungswaffen herstellen würde oder in den letzten 50 Jahren getan hätte. Deutschland stellt konventionelle Waffen her.

Und die UN ist ein Kasperletheater und kein Stück besser als der ehemalige Völkerbund, eben dank solcher Sicherheitsratsmitglieder wie China, Rußland oder USA, die schon aus Prinzip mit Vetos um sich werfen, um ihre Wichtigkeit zu demonstrieren um sich bei diversen Unrechtsstaaten oder Lobby- bzw. Wählergruppen beliebt zu machen. Solange bei der UN keine absoluten Mehrheiten sondern einzelne Großmächte entscheiden ist das alles Makulatur, was die da wieder für eine Resolution XYZ aufsetzen. Da, mit Verlaub, scheißen entsprechende Länder drauf. Und wenn irgendwo ein Blauhelm auftaucht lachen sich reguläre Milizen über die Pappkameraden tot und treiben sie schießend vor sich her, während die mit Papier wedeln und von Menschenrechten labern, die keiner bereit ist auch mit der Waffe zu schützen.

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 13:39
von Palin Waylan-Majere
Waren die Geschehnisse des 11. Septembers - und wenn es einen einzelnen Staat gibt, der dafür verantwortlich war, ist es der Iran - etwa keine Bedrohung?
Echt praktisch, so ein Terroranschlag. Dadurch braucht man nicht mehrere Tonking-Zwischenfälle, um Krieg gegen mehrere Staaten anzuzetteln. :)

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 14:53
von Rainer Zufall
sondern weil tatsächlicher Massenmord vollführt wurde.
Neinnein, der begann erst richtig 2003 :)
Deutschland und Frankreich, die betroffensten Waffenhändler der Welt.

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 14:54
von Michael Schneider
Original von Rainer Zufall
sondern weil tatsächlicher Massenmord vollführt wurde.

Neinnein, der begann erst richtig 2003 :)
Deutschland und Frankreich, die betroffensten Waffenhändler der Welt.
Naja.

Aber wenn jemand Massenmörder ist dann diejenigen, die ABSICHTLICH Bombenattentate auf Marktplätzen vollführen.

Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 15:18
von Rainer Zufall
Weißt du was die Amis machen, wenn sie in einem Häuserblock einen Scharfschützen vermuten im Irak? Versuchen sie den zu orten und auszuschalten? Nein, ich kann es dir sagen: Sie bomben die ganze Häuserzeile nieder. Und da wundern die sich, daß die Irakis die nicht mögen? Wenn man wie jüngst einfach mal auf den Koran schießt und Massaker verübt (die sind übrigens bewiesen) brauch man sich nicht zu wundern, daß die Radikalen da unten Zulauf kriegen. Am Ende wird Amerika aus dem Irak das gemacht haben, was es Saddam unterstellte: Ein Hort des Islamismus zu sein.