Original von vSzP
In zwei Sätzen, ganz kurz also: Genetik und Erziehung laufen gegeneinander. In den ersten 20 Jahren (pi mal Daumen) ist die Erziehung und das Umfeld entscheidend. Anschließlich ist die Genetik immer mehr für unser Handeln verantwortlich.
Dann bitte ich dich nochmal meinen Beitrag zu lesen. Da kann ich ja gleich mit 'ner Wand reden, wenn mir Unwissenheit unterstellt wird, um eine Minute später zu sagen, dass es so ist, wie ich gesagt habe.
Um es dir einfacher zu machen hier nochmal mein Grundtenor:
Durch Sozialisation und Erziehung kann der Charakter verdorben werden und die Genetik muss das dann wieder ausbügeln.
Ganz einfaches Beispiel:
Wenn man es falsch beigebracht bekommt, richtig zu essen (links Gabel, rechts Messer), kann einem das als Erwachsener immer noch schwer fallen.
Oder ganz platt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Welche staatliche Stelle hätte dir vor 5 Jahren sagen können, dass heute Ingeneure rar sind?
Willst Du jetzt über die Ineffizienz/Ignoranz deutscher Behörden diskutieren?
Außerdem wäre es aufgrund sinkender Anmeldezahlen schon vor fünf Jahren absehbar gewesen und wenn man die einschlägige Presse verfolgt hat, bekam man das auch mit. Selbst meine Eltern hatten es gerafft und meine Schwester vor mittlerweile 6 Jahren dazu überredet anstatt Architektur lieber Bauingeneurwesen zu studieren. Ihre Berufseinstiegschancen sind heute höher, als die von Architekten.
@Scott:
Wenn der Anreiz jedoch durch die Einführung eines Grundeinkommens/Bürgergeldes, von welchem man bei niedrigerem Lebensstandard ja ganz gut leben und zudem noch 24/7 vor der Glotze hängen kann, gemindert wird, wieso sollte ich dann überhaupt noch buckeln gehen?
Väterchen Staat zahlt ja schließlich solange, bis er pleite ist... :rolleyes: