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RE: Ypsilanti steigt mit Stalin ins Bett

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 13:45
von Hin Ten-An
Ypsilanti steigt mit Stalin ins Bett
Oder auch nicht

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 16:32
von Baudouin de Billancourt
Original von Konrad Grimm
Dass er kokst - pfff, ich wette, das tun 20 % des Bundestages. Ich weiss von mindestens einer CSU-MdB, die es auch tut.
Dass jemand kokst, in welcher Position er auch ist, stört mich auch nicht.
Nun ist die Bild eine sehr unseriöse Quelle - aber wenn es stimmt, was er angeblich über Schwarze sagte, muss man das so hinnehmen und sein Urteil über ihn fällen. Außerdem hat er sich der Erpressung schuldig gemacht; es war ein Fehler der CDU.
Einige seiner Programmpunkte waren natürlich richtig.

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 16:47
von Baudouin de Billancourt
Original von Helmut Hennrich
Leute, seid mir nicht böse, aber bitte, bitte, erkundigt Euch erst einmal über den Inhalt der Begriffe (Kommunismus, Sozialismus Nationalsozialismus/Faschismus), über das, was in der Vergangenheit mit welcher Begründung umgesetzt wurde, statt einfach nur irgendwelche billigen Stammtischparolen hier abzuspülen. - Und wenn es nur ein Blick in den Brockhaus ist (steht in jeder öffentlichen Bibliothek) aber dann wisst Ihr wenigstens über was Ihr hier schreibt.
Wen beschuldigst Du hier, und warum genau? Das würde mich jetzt interessieren, da ich den Eindruck habe, dass hier einige Personen ihre "Hausaufgaben" tatsächlich gemacht haben.

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 17:35
von Aaron Sulla
Herrlich, diese Empfindlichkeiten.

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 18:09
von Madonna Ritchie-Ashcraft
Schön, dass es Frau Metzger gibt.

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 18:26
von Amber Marie Ford
Ich finde es schade, der Mut und die Courage dieser Frau bringen uns um einen herrlichen Lacher: stellt euch vor, Frau Kommilanti wäre angetreten, und durch zahlreiche Enthaltungen seitens SPD und Grünen, und evtl. auch noch der LINKEN, in deren Reihen einige vielleicht keine Lust gehabt hätten, als geprügelte Schmuddelkinder nun die Mehrheitsbeschaffer zu geben, mit Pauken und Trompeten durchgefallen! =)

Hurra, das wäre ein Spaß geworden! :D Und Pattex-Heide hätte ihren Spitzenplatz in der ewigen Liste der zehn erbärmlichsten politischen Abstürze machtgeiler Nieten und Nullen verloren ;)

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 18:32
von Teri Shark
Wir haben heute Dutzende Interviews mit SPD-Fraktionsmitgliedern im Bundestag geführt. Vor der Kamera haben natürlich alle gesagt, es sei eine wichtige Diskussion und sie wollten der Hessen-SPD keine öffentlichen Ratschläge erteilen oder Ypsilanti maßregeln. Und off the record sprachen sie davon, dass Kurt Beck eine politische Kehrtwende auf eine denkbar unprofessionelle Weise angeordnet habe, dass Ypsilanti die Gegebenheiten aus den Augen verloren und sich auf die Machterringung um jeden Preis konzentriert habe, dass es mit der Hessen-CDU keine ernsthaften Verhandlungen gegeben habe, dass Beck in erster Linie Parteivorsitzender bleibe, weil Steinbrück und Steinmeier nicht in einen aussichtslosen Wahlkampf 2009 ziehen wollten.

Wohlgemerkt: Das waren SPD-Abgeordnete!

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 18:38
von Montgomery Scott
Original von Baudouin de Billancourt
Jeder hat Kapital. Und das ist völlig offensichtlich.
Danke.
Das ist einfach nicht wahr. Und ich habe schon gesagt, warum.
Es ist wahr und Du hast noch nicht gesagt, warum das nicht der Fall sein sollte.
Richtig. Und dass das heute ein Problem ist, ist uns auch beiden klar. Und dass gerade der Kapitalismus überhaupt nichts mit diesen Symptomen zu tun hat, sollte uns beiden klar sein.
Er ist im strengen Sinne nicht notwendige Vorraussetzung für dieses Phänomen aber er bedingt es in diesem Fall ganz eindeutig.
Einen Arbeitnehmer.
Jemanden, der das Kapital steuert. Ob er formell Kapitalist oder Arbeitnehmer ist, spielt dabei keine Rolle.
Es gibt kein Recht auf Arbeit.
Danke, jetzt wissen wir wenigstens alle, an wessen Seite wir da versuchen, die Grund- und Menschenrechte zu verwirklichen.

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 18:41
von Montgomery Scott
Original von Madonna Ritchie
Schön, dass es Frau Metzger gibt.
Diese Frau, die ihren Entschluss, eine Regierung, die Studiengebühren abschafft und auf gerechte Bildung und erneuerbare Energie setzt, wäre abzulehnen, damit begründet, dass ihre Familie durch die Mauer getrennt gewesen sei und sie es fies fand, dass Ulbricht gelogen hat? Wer setzt solche Leute eigentlich auf eine Landesliste? Aber ok, Frau Wegner hat das auch irgendwie geschafft, man muss da fair bleiben...

Verfasst: Fr 7. Mär 2008, 18:45
von Damian Fuller
Original von Amber Marie Ford
Ich finde es schade, der Mut und die Courage dieser Frau bringen uns um einen herrlichen Lacher: stellt euch vor, Frau Kommilanti wäre angetreten
Es war legitim - nach den Regeln des parteiendemokratischen Systems allemal - dass sich Frau Ypsilanti als im Prinzip Wahlgewinnerin (zusammen mit der Linkspartei) eine Mehrheit gesucht hat und dass Sie, wenn Sie eine stabile Mehrheit gefunden hätte, diese auch genutzt hätte. Das ist ein normaler demokratischer Vorgang, den andere Spitzenkandidaten auch gemacht hätten.
Eine echte Minderheitsregierung wäre doch auch mal interessant gewesen in der deutschen Herrschafts-Geschichte.
Ypsilanti würde ich übrigens nicht als Kommunistin bezeichnen, da Sie das (leider, wenn sie eine kommunistische/anarchistische Idealistin wäre, wäre das besser als eine reformistische Staatssozialistin) nicht ist.