Original von Teri Shark
Schrecklich, dieses Zigeunervolk, nicht wahr?
Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich stamme ja ursprünglich aus dem Berliner Speckgürtel aus einer Gegend, die gerne auch mal als "national bereinigte Zone" deklariert wird. Bis auf den Dönermann und ein paar Russlanddeutsche (und zur Spargelsaison noch die tausenden Polen) gab es da nicht viel, was man Ausländer nennen konnte.
Nun seit 2 1/2 Jahren wohne ich in Leverkusen - Wiesdorf und seit dem fühle ich mich als Ausländer innerhalb Deutschlands. Meine Nachbarn sind Türken und Polen, mindestens einmal wöchentlich werde ich von irgendwelchen Blagen als "Drecksdeutscher" oder ähnliches bezeichnet und zwei Kreuzungen weiter wohnt eine ganze stadtbekannte Zigeunersippe, die ein Haus gestellt bekommt, es sich aber durch undurchsichtige Geschäfte leisten kann selbst die Babies in Markenklamotten zu stecken und mit einer ganzen Flotte neuester Mercedes - Fahrzeuge durch die Stadt zu cruisen.
Auf der anderen Seite habe ich bei der Arbeit Kollegen aus der Türkei, aus Polen, Brasilien, den USA, Frankreiche, Spanien, Portugal usw. gehe abends mit denen einen trinken und bin mit einigen mittlerweile sehr gut befreundet.
Was ich sagen will: Es gibt wirklich zwei Sorten von Immigranten. Auf der einen Seite die, die mit dem nötigen Respekt und Integrationswillen nach Deutschland kommen und auf der anderen Seite die, welche hier schon so schön als "Pack" bezeichnet werden.
Ich war nie ausländerfeindlich (wie gesagt: wo ich herkomme, gab es keine Ausländer) und weiger mich es zu sein, aber manchmal fällt es einem wirklich schwer Worte wie "Scheiß Türken", "olle Kanacken" oder was weiß ich zu unterdrücken.
Mir selber fällt dazu auch leider keine andere Lösung außer Zwangsintegration oder Ausweisung ein. Es kann einfach nicht sein, dass ich als Ausländer in ein Land komme und mich förmlich weigere die dortige Sprache und Kultur zumindest ansatzweise zu verstehen und zu adaptieren. Mich interessiert es nicht, ob man an Weihnachten eine Gans oder Piroggen ist, aber ich finde es eine Unverfrorenheit, wenn einige Bevölkerungsteile meinen ihre tlw. exotisch anmutenden Traditionen und Rituale rücksichtslos auf dem Rücken der anwesenden Bevölkerungsmehrheit austragen zu müssen.
Ich gehe ja auch nicht nach Indien und schlachte Kühe, weil man das in Deutschland nun mal so macht... :rolleyes:
Zuletzt geändert von Matt Suchard am So 17. Feb 2008, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.