Verfasst: Do 1. Nov 2007, 22:32
Maddy, ich sehe sogar Männer als sexuelle Objekte. Also bin ich doppelt so schlimm!Original von Madonna Ritchie
Klar, dass man mit Ironie versucht, diese schwer zu widerlegende Tatsache zu kaschieren.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Maddy, ich sehe sogar Männer als sexuelle Objekte. Also bin ich doppelt so schlimm!Original von Madonna Ritchie
Klar, dass man mit Ironie versucht, diese schwer zu widerlegende Tatsache zu kaschieren.
Den Tod zum Sinn (bzw telos) des Lebens zu erklären, ist ein Widerspruch in sich. Wenn der Sinn des Lebens im Tod bestünde, dann wäre es widersinnig, dass es überhaupt Leben gibt. Das Leben ist sich selbst Sinn, ist sich Selbstzweck. Das ist die einzige rationale Erklärung.Original von Konrad Grimm
Ich habe Dir kürzlich doch schon dargelegt, dass man den Tod mindestens ebenso gut zum "Sinn" von allem erklären kann, wie das Leben (- nämlich gar nicht).
Der Tod ist das, worauf alles hinaus läuft. Er ist die Ewigkeit, Ursprung und Ziel; das Leben nur ein Witz, ein Zwischenspiel, unbedeutend, ein Bruch, der gegen null geht. Das Sein ist nichtig und nur das Nichts ist einzig, herrlich und ewig.Original von Larifari
Den Tod zum Sinn (bzw telos) des Lebens zu erklären, ist ein Widerspruch in sich. Wenn der Sinn des Lebens im Tod bestünde, dann wäre es widersinnig, dass es überhaupt Leben gibt. Das Leben ist sich selbst Sinn, ist sich Selbstzweck. Das ist die einzige rationale Erklärung.
Nein. Deine Gleichung geht nur auf, weil Du der Natur ein Werturteil unterschiebst, das nicht vorhanden ist. Du behauptest, Tod sei schlechter als Leben. Das anzunehmen ist aber einfach unbegründet. Existenz ist nicht besser oder schlechter als Nichtexistenz. Sie ist - oder eben nicht. Wenn Du behauptest, die Natur hätte ein Ziel, dann verwechselst Du nur Ursache und Wirkung - nicht weil das Leben sein soll läuft die Natur darauf hinaus, sondern weil rein zufüllig die Natur darauf hinausläuft, existiert Leben. Zufall, Belanglosigkeit, Wertlosigkeit.Im Übrigen scheint mir das durchaus keine adäquate Antwort auf meinen Punkt zu sein, dass sich die Realität durchaus nicht willkürlich vorschreiben lässt, was richtiges Funktionieren ist und was nicht, sondern es soetwas wie natürliche Normativität gibt, die sich insbesondere im Leben von Lebewesen auswirkt.
Unsinn. Das Nichts ist nicht. Der Begriff des Nichts bezeichnet keine eigenständig bestehende Entität, sondern ist lediglich ein Privationsbegriff der allein in Relation zu etwas Bestehendem gebildet werden kann, nämlich als Vorstellung seiner Abwesenheit. Es gibt aber das Nichts nicht. Es gibt nur das Sein. Existenz existiert, und nichts sonst.Original von Konrad Grimm
Der Tod ist das, worauf alles hinaus läuft. Er ist die Ewigkeit, Ursprung und Ziel; das Leben nur ein Witz, ein Zwischenspiel, unbedeutend, ein Bruch, der gegen null geht. Das Sein ist nichtig und nur das Nichts ist einzig, herrlich und ewig.
Ich denke Du weißt, dass die Psychoanalyse in keinem Fall ernstnehmbar ist. Und was den Thanatostrieb angeht, so ist das eine lächerliche Erfindung, um selbstschädliches menschliches Verhalten im Rahmen der ebenso lächerlichen, weil nichts erklärenden Triebtheorie zu erklären. Diese Konzeptionen gehören into the dustbin of intellectual history.Entsprechend vertritt ja etwa die Psychoanalyse auch die Auffassung, dass es neben dem Lustprinzip auch den - Todestrieb gibt, der danach strebt, das Leben in den Urzustand der Unbelebtheit zurückzuführen.
Das ist ebenso unsinnig, und nicht einmal diejenigen Physiker, die die Urknallthese glauben, sind einhellig davon überzeugt, dass das Universum einmal wieder kollabieren wird. Ganz davon abgesehen, dass man aus der philosophischen Perspekive -- auf der Basis der Kausalitätstheorie -- ein mehr als nur dickes Fragezeichen neben die Urknalltheorie machen muss.Alles vergeht. Das Universum geht seinem Untergang entgegen und das ewige Nichts triumphiert.
Ich behaupte nichts weniger, als dass es naheliegt, wenn man die funktionale Integration lebender Organismen betrachtet, ein regulatives Prinzip anzunehmen, das diese Integration bewerkstelligt. Lebende Organismen sind konditionell; ihre Fortexistenz hängt von einem bestimmten organischen Funktionieren ab. Und dass die Funktionen von Lebewesen auf ihre Fortexistenz ausgerichtet sind, berechtigt dazu, das Leben des Organismen als der spezifische Organismen, der er ist, als regulatives Prinzip für sein Funktionieren zu behaupten. Und damit auch als Normmaßstab für richtiges Funktionieren und Fehlfunktion, für Gesundheit und Krankheit. Und das sind Begriffe, die sich nicht jemand am Schreibtisch ausgedacht hat, sondern die Menschen seit Urzeiten in allen Kulturen selbstverständlich benutzen. Das ist kein philosophisches Hirngespinnst, das ist Realität. Es gibt natürliche Normativität, und sie hat ihren Ursprung in der konditionellen Natur des Lebens.Deine Gleichung geht nur auf, weil Du der Natur ein Werturteil unterschiebst, das nicht vorhanden ist. Du behauptest, Tod sei schlechter als Leben. Das anzunehmen ist aber einfach unbegründet.
Kehre um, verirrtes Schaf, und lege dich wieder in den sanften Schlummer des Dogmatismus.Original von Larifari
Thorsten, wenn ich mir deine Beiträge so ansehe, dann -- es tut mir leid -- bleibt mir nichts anderes übrig, als Dir fortgeschrittene intellektuelle Desintegration zu attestieren. Du hast Dich in den letzten Jahren extrem unvorteilhaft entwickelt. Ganz ehrlich: Du hast Dich verrannt, und Du solltest zusehen, aus dieser weltanschaulichen Sackgasse wieder rauszukommen, bevor sie für dich persönlich unschöne Konsequenzen hat. Mit so einer Weltsicht kann man auf Dauer nicht leben.
Mehr als warnen, und gutgemeinten Rat erteilen, kann man nicht. Andererseits soll man Ziehende nicht aufhalten.Original von Konrad Grimm
Nein, danke.