Verfasst: Mo 20. Aug 2007, 18:18
Nein, du hast keinen wunden Punkt an mir getroffen. Nein, ich liege der Gesellschaft nicht auf der Tasche.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Das hat mit "Gesellschaft auf der Tasche liegen" nichts zu tun. Arbeitslos zu werden ist keine Schande und hat in diesem Land schon viele viele Menschen getroffen.Original von Oliver von Palm
Nein, du hast keinen wunden Punkt an mir getroffen. Nein, ich liege der Gesellschaft nicht auf der Tasche.
Also der übliche liberale Unfug, der zu sozialen Verhältnissen wie in den USA führt und so gar noch schlimmer.Original von Oliver von Palm
Jetzt mal Tacheles: Ich setze ich mich für eine Gesellschaft ein, in der ein Mensch über die Früchte seiner Arbeit selbst verfügen kann, ohne dass er genötigt werden kann, diesen oder jenen Teil abzudrücken. Geben sollte ein freiwillige Geben und kein Raub sein.
Das könnte auch 1 zu 1 in den Parteiprogrammen von NPD, DVU, Republikaner, FPÖ, BZÖ und Co. stehen.Ich setze mich auch für eine Politik ein, in der Regierungen die Interessen des eigenen Staates vor die Interessen anderer Staaten stellen. Ergo bin ich gegen jede Form von Entwicklungshilfe, weil sich damit ein Staat ins eigene Fleisch schneidet. Wir sehen es jetzt an Indien und China. Da hat der Westen sich seine eigene Konkurrenz herangezogen.
Er ist "adeliger" Abstammung. So, so... die haben doch erst die Steuern erfunden.Original von Fiete Schulze
Und du betonst doch auch gerne deine blaublütige Abstammung, sorry, aber gerade diese Typen haben doch ihren Reichtum in der Vergangenheit nun wirklich nicht durch eigene Arbeit erschaffen.
Gegen diese Leistungen, die zur Lebenerhaltung dienen, habe ich ja nichts und kein vernünftiger Mensch kann was gegen eine Mindestsozialhilfe haben. Wogegen ich aber was habe ist z. B. die Mittelverschwendung im Sozialbereich. Schau dir nur mal die Programme an, die die Kommunen im Bereich der außerschulischen Jugendarbeit fördern. Wie soll Eigeninitiative zustandekommen, wenn der Staat überall Fördermittel verteilt? Für den Anfang ist es ja ok, aber dann sollten sich die Einrichtungen selbst tragen können.Original von Fiete Schulze
Das hat mit "Gesellschaft auf der Tasche liegen" nichts zu tun. Arbeitslos zu werden ist keine Schande und hat in diesem Land schon viele viele Menschen getroffen.
Und ich bin mir sicher, dass du mal geschrieben hast, das du arbeitslos bist. Aber es geht mir ja auch nichts an, nur sollte dir bewußt sein, dass nicht jeder Arbeitsloser am Fettnapf der Eltern hängen kann oder sonstwas...und es kann fast jeder Mensch in die Lage kommen, wo er gewisse Leistungen zum Leben vom Staat zu benötigt. Und eine Gesellschaft wie du sie anstrebst wird keine Überlebenschance haben, dass kann man dir überall auf der Welt beweisen.
Du möchtest vermutlich lieber nicht wissen, was passieren würde, wäre ich König.Original von Carl Philipp van Tulpe
Er ist "adeliger" Abstammung. So, so... die haben doch erst die Steuern erfunden.
Ist schon eine Doppelmoral, wäre er so ein Zaunkönig wie im HRRDN oder Monarch, wären ihm Steuern recht, sie fließen ja in seine Tasche. Aber er selber will keine abdrücken. Ich schätze mal seine Vorfahren haben gut von den Staatskassen ihrer Herren gelebt und auch einiges für ihre Nachkommenschaft zusammengespart.
Ich kann es mir schon denken. Sozialistengesetze reloaded. Du raffst zusammen was du kriegen kannst, vergast alle Linken und Andersdenkenden.Original von Oliver von Palm
Du möchtest vermutlich lieber nicht wissen, was passieren würde, wäre ich König.
Meine Familie mütterlich-großväterlicher Seits hat wegen den Größenwahnsinns von Hitler ihre Heimat verloren.Original von Oliver von Palm
Meine Familie wurde übrigens von den Nazis nicht gerade gut behandelt.
Der Nationalsozialismus (der sich doch in einigen Punkten von Mussolinis Faschismus unterscheidet) ist insofern Produkt der kapitalistischen Ordnung, als dass eine Krise des kapitalistischen Systems ihn im Endeffekt ermöglicht hat. Wie jede radikale Idee braucht er eine Schwäche des herrschenden Systems, was in diesem Falle zufällig eine recht marktwirtschaftliche Demokratie war, die dummerweise nie wirklich anerkannt war und von beiden Seiten des politischen Spektrums zersägt wurde.Original von Montgomery Scott
Nicht wenige der großen Sozialphilosophen des 20. Jhds. sehen den Faschismus als Produkt der kapitalistischen Ordnung.
Ja, mit der Prämisse, ihn wohl unter Kontrolle behalten zu können, wie ich schon sagte.Die Großindustrie (und nicht nur Rüstungsindustrie) war es, die Hindenburg unter Druck gesetzt hat, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Nur mal so nebenbei.
Uh, das ist jetzt aber ein wirklich unseriöser Vergleich. :rolleyes:Eine Wirtschaft kollabiert aufgrund der Überschuldung des Staates? Das wäre mir neu, in den meisten Failed States Afrikas treiben große Konzerne äußerst profitabel ihr Unwesen.
Das Profitinteresse ergibt sich aus einem interventionistischem Staat, der Krieg führt. Die Wurzel des Problems ist daher nicht die Industrie, die die Waffen herstellt, sondern der Staat, der sie benutzen will. Dass sich Kriege für die allermeisten Wirtschaftszweige nicht unbedingt rechnen, dürfte bekannt sein.STOP! Wo ist da bitte der Unterschied? Ein Rüstungsunternhehmen verfolgt ohne Beschränkung durch gesellschaftliche Kontrolle seine Profitinteressen und das soll nicht kapitalistisch sein?
Wieder so eine Erwiderung, die mehr emotional als rational rüberkommt. Hitler hat den Krieg zwar nicht unbedingt mit der Unterstützung der Bevölkerung begonnen, aber spätestens nach den ersten Erfolgen im Krieg hatter er sie auf seiner Seite. Und später eben durch die Indoktrinierung des "Seins oder Nicht-seins" sowie zunächst durch Bombardierungen der Alliierten. Es kann sich keine (wie ich diesen Ausdruck hasse...) Klasse davon freisprechen, das Regime bis zu einem gewissen Grad mehrheitlich unterstützt zu haben.Falsch. Das NS-Regime hat einen Teil der deutschen Arbeiter in KZs interniert und hunderttausende andere an der Front kämpfen und sterben lassen. Ihre Frauen haben in den Fabriken Munition produziert und ihre Kinder haben an den Flaks ihre jungen Leben riskiert und das alles zu einer Zeit, als die deutschen Großindustriellen noch mit Sekt mit den Nazi-Größen auf den Endsieg angestoßen haben.