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Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:17
von Gunnar Svensson
Original von Susan Jefferson
Das ist der Erfolg der sozialliberalen Reformen der 1970-er Jahre, die in dieser erst dadurch möglich wurden, dass die SPD sich vom revolutionären Sozialismus abgewandt und auf den Boden einer marktwirtschaftlichen Gesellschaft gestellt hat.
Das ist schon Jahrzehnte früher passiert, wie Palin richtig festgestellt hat. Spätestens 1914 wurde der Bruch mit dem revolutionären Sozialismus vollzogen.
der marxistische Dogmatiker, der Coca Cola vergesellschaften will.
Es gibt bei den Jusos bestimmt Dogmatiker, aber mit Sicherheit keine Marxisten. Von den paar Heinis die sich für Marxisten halten und glauben sie könnten dies mit ihrem Reformismus vereinbaren, will ich hier gar nicht erst anfangen.

Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:23
von Wolfgang Müller
Und Lenin hat sowieso den Marxismus verraten und verkauft. :rolleyes:
Mensch, triefen die Aussagen von Jefferson, Svensson und Gladstone voller Klischee.
Hallo, es gibt auch undogmatische Linke!
Aus was für nem verschrobenen LV kommst du denn, Gladstone? Berlin?
Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:26
von Gunnar Svensson
Original von Wolfgang Müller
Jefferson, Svensson und Gladstone
Diese Aufzählung gefällt mir.

Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:32
von Susan Jefferson
Original von Gunnar Svensson
Das ist schon Jahrzehnte früher passiert, wie Palin richtig festgestellt hat. Spätestens 1914 wurde der Bruch mit dem revolutionären Sozialismus vollzogen.
Ja, stimmt, das muss man zugeben: die "große" SPD war schon früh im vergangenen Jahrundert sehr viel pragmatischer als manche salonlinke Postpuberteure in den Reihen ihrer Nachwuchsorganisationen es heute sind - und hatte darum entscheidenden Anteil an wegweisenden Erfolgen.
Während Adel und Großbürgertum mit dem sich braun verfärbt habenden Teil der dunkelroten Brühe (Stichwort: Harzburger Front) geschmust haben, war die SPD eine der tragenden Säulen der Weimarer Republik.
Original von Wolfgang Müller
Hallo, es gibt auch undogmatische Linke!
Unser Reden. Nur bist du keiner davon. Und die Leute, die du für die "wahren" Sozialdemokraten hältst, sind auch keine.
Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:34
von Joseph A. Gladstone
Unser Reden. Nur bist du keiner davon. Und die Leute, die du für die "wahren" Sozialdemokraten hältst, sind auch keine.
Damit wäre eigentlich alles gesagt.
Es ist ja auch interessant, mit Kommunisten und Sozialisten zu debattieren, aber auch nur dann, wenn sie wissen, was sie da erzählen.
Na ja - früh oder später lernt's jeder

Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:36
von Wolfgang Müller
Original von Susan Jefferson
Unser Reden. Nur bist du keiner davon. Und die Leute, die du für die "wahren" Sozialdemokraten hältst, sind auch keine.
Lustig, wenn Leute die keine Ahnung haben und nur über Halbwissen verfügen, einen als Marxisten abstempeln. :rolleyes:
Dabei wurde ich letztens erst als typischer Refo bezeichnet. Hatte jemanden, der von ner klassenlosen Gesellschaft und Revolution gelabert hat, gefragt was das für kommunistisches Geschwätz ist.
Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:37
von Wolfgang Müller
Original von Joseph A. Gladstone
Damit wäre eigentlich alles gesagt.
Es ist ja auch interessant, mit Kommunisten und Sozialisten zu debattieren, aber auch nur dann, wenn sie wissen, was sie da erzählen.
Na ja - früh oder später lernt's jeder
Musst du gerade sagen. :rolleyes:
Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:40
von Joseph A. Gladstone
Dabei wurde ich letztens erst als typischer Refo bezeichnet. Hatte jemanden, der von ner klassenlosen Gesellschaft und Revolution gelabert hat, gefragt was das für kommunistisches Geschwätz ist.
Jetzt versuchst du dich zu rechtfertigen? Na ja

Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:48
von Wolfgang Müller
Original von Joseph A. Gladstone
Jetzt versuchst du dich zu rechtfertigen? Na ja
Nö, versuche ich nicht. Ich weiße nur falsche Behauptungen von mir.
Aber nochmal zum mitschreiben für alle. Ich gehöre dem gewerkschaftsnahen Flügel der SPD an. Quasi, ein Anhänger von Ottmar Schreiner.
Verfasst: Di 7. Okt 2008, 23:48
von Wolfgang Müller
Achja, morgen vermutlich nicht anwesend.