Verfasst: Di 7. Okt 2008, 21:02
Nein, nur wenn so Vollspaten meine ihre Klischees in die Welt hinauszuposaunen.Original von Joseph A. Gladstone
Argumentierst du immer so? Auf besagter Veranstaltung sind ja auch übrigens etwas merkwürdige Leute rumgelaufen, die dauernd ziemlich ausfällig wurden - bei einer Filmvorführung haben sie sich dann vermummt, weil sie das - nach eigenen Aussagen - so antifaschistisch fanden
Das ist Klischeedenken. Die Juristen sind nicht zu realistischen und praxisorientierten Denken fähig, sondern Fachidioten, die überall irgendwelche Probleme sehen und eigentlich nur von Jura Ahnung haben, aber dann meinen über Arbeitsmarktpolitik schwadronieren zu können, ohne überhaupt einen blaßen Schimmer davon zu haben, Angestellter zu sein.Das kann man jetzt zwar nicht pauschalisieren, da du das tust, tue ich das aber auch: Ich nehme an, dass die Mehrheit der Juristen zu realistischem Denken in der Lage sind, während der urtypische Jusos das kommunistische Manifest runterbetet und oft gar nicht so genau weiß, was er da erzählt...
Boah, wieder so klischeehaft. Man kann Realpolitik betreiben, man muss auch zurückschauen um nach vorne zu schreiten. Im übrigen ist die Internationale ein Abschlusslied, was halt eben nochmal das familiäre betont.Tradition, Tradition. Was hat es mit dem Betreiben einer ernsthaften Politik zu tun, wenn man ständig und zu jedem Anlass die Internationale trällert und sich scheckig freut, wenn man Kapitalisten beleidigt?
Drohsel ist ein Fall, wo ich mir denke, dass der mal ein paar Jahre Arbeit in der privaten Wirtschaft gut täten. Halt eben ein typischer Juristenfall, wie schon angemeckert.Jusos erheben auch den Anspruch, ernst genommen zu werden. So, wie die Jusos sich geben, werden sie nicht ernst genommen. Ich habe letztens die Drohsel reden hören - sowas wirklich schlechtes hab ich vorher nicht gesehen.
Pah, viele kennen gelernt, dass sind nur Plakatkleber und Winkewinke-/Fotomachmänneken, die nur nachlabern, was man denen eintrichtert. Teilweise findet da keine Bildung eigener Meinungen statt.Das können lokale Jusos mit einem Jahr Mitgliedschaftserfahrung besser, wenn sie ein wenig Verständnis mitbringen.
Utopien sind gut, um eine Richtschnur zu haben. Man will ja nicht alles umsetzen, ist aber froh über jeden kleinen Teil den man umsetzen kann.Jusos sind so nicht ernst zu nehmen. Sie werden ihre Ziele nicht erreichen. Auch, weil die Ziele utopisch sind. Mit Utopien aber betreibt man keine Politik.