Musst du gerade sagen, mit deiner komischen Ideologie, die total assi und menschenverachtend ist.
Argumentierst du immer so? Auf besagter Veranstaltung sind ja auch übrigens etwas merkwürdige Leute rumgelaufen, die dauernd ziemlich ausfällig wurden - bei einer Filmvorführung haben sie sich dann vermummt, weil sie das - nach eigenen Aussagen - so antifaschistisch fanden
Ach, ich habe eher die Erfahrung mit überheblichen "rechten" Jusos gemacht, die meinen nur weil sie Jura studiert haben, könnten die einem die Welt erklären.
Das kann man jetzt zwar nicht pauschalisieren, da du das tust, tue ich das aber auch: Ich nehme an, dass die Mehrheit der Juristen zu realistischem Denken in der Lage sind, während der urtypische Jusos das kommunistische Manifest runterbetet und oft gar nicht so genau weiß, was er da erzählt...
Und ich mag keine Technokraten, die identitätsstiftende Traditionen über Bord werfen (wollen) und sich von der Geschichte der Sozialdemokratie (dazu gehört auch Sozialismus) distanzieren.
Tradition, Tradition. Was hat es mit dem Betreiben einer ernsthaften Politik zu tun, wenn man ständig und zu jedem Anlass die Internationale trällert und sich scheckig freut, wenn man Kapitalisten beleidigt?
Jusos erheben auch den Anspruch, ernst genommen zu werden. So, wie die Jusos sich geben, werden sie nicht ernst genommen. Ich habe letztens die Drohsel reden hören - sowas wirklich schlechtes hab ich vorher nicht gesehen. Das können lokale Jusos mit einem Jahr Mitgliedschaftserfahrung besser, wenn sie ein wenig Verständnis mitbringen.
Jusos sind so nicht ernst zu nehmen. Sie werden ihre Ziele nicht erreichen. Auch, weil die Ziele utopisch sind. Mit Utopien aber betreibt man keine Politik.