Verfasst: So 6. Mai 2007, 23:27
So ist es. Frankreich ist am überkochen und das nicht im positiven Sinne.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Wahlen in Frankreich: Ségo oder Sarko - wer wird neuer Präso?
Die Hauptstadt Frankreichs, Vichy, wird derzeit vom Wahlfieber geschüttelt. Titanic online präsentiert die beiden Kandidaten:
Ségo:
Ségolène Barbie Royal tritt als Reformkandidatin an. Die sympathische Millionärin ist die Feuchtertraumkandidatin der sozialistischen Partei. Als jüngster Sproß der Royal Tennenbaums begann Royal ihren Lebensweg als Mannequin für ernste Gesichtsausdrücke, bevor sie sich in die Systemgastronomie begab und den noch heute bekannten Hamburger Royal TS (type socialiste) entwickelte. Heute will sich das politische Ausnahmetalent (ausnehmend schlecht!) fürs Marseillaise-Singen und Tricolore-Hissen stark machen. Ansonsten fordert sie mehr Gerechtigkeit und mehr gute Laune bei den Menschen; darüber hinaus tritt sie für die Zerschlagung Kanadas ein und will ein generelles Verbot von Jugendlichen. Ein klares "Egal" zum europäischen Verfassungsvertrag (égalité) ist ihr ebenso wurscht (saucisson) wie der Kontakt zum einfachen Volk (canaille). Dank ihrem blendenden Aussehen und den hervorragenden Umgangsformen erscheinen die politischen Probleme Frankreichs im Nu wie niemals gelöst!
Sarko:
Nicolas Ecrasez l'Iinfâme Sarkozy XII. tritt als Reformkandidat an. Der sympathische Millonär begann seinen Lebensweg als Vertreter der Dampfstrahlerfirma Kärcher. Zu seinen politischen Forderungen gehört das Zuzugsrecht für Zugluft, das Bleiberecht für Einheimische sowie das Recht aller Franzosen, unerwünschten Ausländern ungestraft ein paar aufs Maul geben zu dürfen (force de frappe). Ein klares "Merde" zum europäischen Verfassungsvertrag zeichnet den fröhlichen Leichnam ebenso aus wie sein Draht zur jungen Generation ("Gesindel!"): so organiserte er für Jugendliche in den Pariser Vororten Grillabende in einem Generatorenhäuschen. Privat interessiert er sich für alles, was schnell ist: schnelle Autos, schnelle Vorurteile, schnell wechselnde Ehefrauen. Insbesondere die Wirtschaft hofft, daß Frankreich unter Sarkozy mit neuem Schwung auf den Abgrund zurasen kann.
Dass ausgerechnet Du diese sonst von Dir gepriesenen und erhofften Momente des Nicht-Da-Seins des Staates nicht genießt, verwundert mich ja. War der Staat nicht sonst immer böse - und jetzt soll er schießen dürfen?Original von Konrad Grimm
Ich sags ja - Schießbefehl und Ruhe ist.
Na, darüber bin ich ja jetzt schon ewig (mindestens bestimmt lange drei oder vier Monate) hinwegOriginal von Jonathan Metternich
Dass ausgerechnet Du diese sonst von Dir gepriesenen und erhofften Momente des Nicht-Da-Seins des Staates nicht genießt, verwundert mich ja. War der Staat nicht sonst immer böse - und jetzt soll er schießen dürfen?
Zweiteres ist klar, hätte mich verwundert, hätte er das Kabinett nur nach Kompetenz aufgebaut, das ein oder andere Pöstchen für Helfer und Freunde hat ja schon Tradition.Original von Konrad Grimm
Aha, sieh an, hat der Herr Sarkozy einen Sozialisten zum Aussenminister gemacht. Bernard Kouchner von der "Radikalen Linkspartei" ist in Zukunft Frankreichs Mann für das Auswärtige und Europa. Ob das eine so gute Idee ist?
Außerdem hat er die belohnt, die ihn ins Amt befördert haben: Hervé Morin, bisher Fraktionschef der Zentrumspartei, wird Verteidigungsminister - vor allem, weil er sich bei der Stichwahl gegen seinen Vorsitzenden Bayrou und dessen Flirt mit Royal gestellt hat.