Das ist tatsächlich neoliberaler Mumpitz, der in einer modernen Gesellschaft nichts verloren hat.Original von Stigman
Wenn also jemand sein Kind nicht betreuen kann, weil er arbeiten muß, soll das Sorgerecht entzogen werden?
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Nicht nur neoliberal, nein besser: Das muss neoliberale faschistische Neonazi-Altnazi-Ideologie sein. =)Original von SRM
Das ist tatsächlich neoliberaler Mumpitz, der in einer modernen Gesellschaft nichts verloren hat.
Ist schon lustig, wenn bei Diskussionen immer wieder die Phrasen- und Kampfbegriffmaschine angeworfen wird.
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Das nennt sich Bullshit-Bingo.Original von Johan Kalliklesson
Nicht nur neoliberal, nein besser: Das muss neoliberale faschistische Neonazi-Altnazi-Ideologie sein. =)
Ist schon lustig, wenn bei Diskussionen immer wieder die Phrasen- und Kampfbegriffmaschine angeworfen wird.
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Registriert: Sa 22. Mär 2008, 18:20
Möchte nochmals, Phrasen- und Kampfbegriffsfrei wie ich finde nachfragen:Original von Johan Kalliklesson
Nicht nur neoliberal, nein besser: Das muss neoliberale faschistische Neonazi-Altnazi-Ideologie sein. =)
Ist schon lustig, wenn bei Diskussionen immer wieder die Phrasen- und Kampfbegriffmaschine angeworfen wird.
Wenn also jemand sein Kind nicht betreuen kann, weil er arbeiten muß, soll das Sorgerecht entzogen werden?
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Registriert: Mi 18. Feb 2009, 13:54
Dich habe ich auch damit nicht gemeint, war aber glaube ich klar. Ich persönlich habe dazu gar keine feste Meinung. Ich meine nur grundsätzlich, dass es interessant ist, wie verantwortungsunfähig und -unwillig die Gesellschaft geworden ist.Original von Stigman
Möchte nochmals, Phrasen- und Kampfbegriffsfrei wie ich finde nachfragen:
Wenn also jemand sein Kind nicht betreuen kann, weil er arbeiten muß, soll das Sorgerecht entzogen werden?
In dem speziellen Fall, und wenn keine Verwandten oder Bekannten vorhanden sind, die sich um das Kind kümmern könnten, muss man entweder Geld vom Staat nehmen und sich um das Kind kümmern oder eine Betreuungseinrichtung in freier oder staatlicher Trägerschaft suchen würde ich vermuten.
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Grundsätzlich ist das eine klassisch konservative Sozialpolitik. Denn dabei geht es - wie schon bei Bismarks Sozialstaat - primär um die reibungslose Funktion des Wirtschaftssystems. Auf individueller Ebene kann man den Menschen vielleicht vorwerfen, sie zeigten zu wenig Verantwortung für dies oder kümmerten sich zu wenig eigenverantwortlich um jenes. Statistisch gesehen braucht es aber nun mal staatliche Betreuungsangebote, wenn immer mehr Leute für immer weniger Geld immer mehr Lebensarbeitszeit leisten sollen, da hilft kein moralischer Appell.

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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Bismarck war jedoch Konservativer. Er war geistig eher mit dem Nationalliberalismus verwandt, von dem er sich dann nach der Wirtschaftskrise abgewandt hat...Original von Montgomery Scott
Grundsätzlich ist das eine klassisch konservative Sozialpolitik. Denn dabei geht es - wie schon bei Bismarks Sozialstaat - primär um die reibungslose Funktion des Wirtschaftssystems.
Oh Gott, mir fällt gerade wieder auf, alles wiederholt sich, alles wiederholt sich....
... und Protektionist geworden ist. Er war immer realpolitisch und pragmatisch, so auch bei der Einführung des Sozialstaats um der SPD das Wasser abzugraben...
Oh Gott, Merkel ist Bismarck =)
... und niemals ideologisch konservativ. Er war durchaus macht- und herrschaftskonservativ, aber das hat nichts mit der Ideologie des Konservatismus zu tun, das findet man in allen politischen Lagern.
Zuletzt geändert von Rafael van der Linden am Mi 30. Sep 2009, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
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Ich verstehe was Du sagen willst. Die Frage ist auch: Macht man es manchen Leuten zu einfach, wenn man ihnen die Verantwortung zu schnell abnimmt. Könnte das nicht auch den Effekt haben, dass der Anreiz zur bequemeren Verantwortungsabgabe und die gesellschaftliche Akzeptanz der Verantwortungslosigkeit größer werden?Original von Montgomery Scott
Statistisch gesehen braucht es aber nun mal staatliche Betreuungsangebote, wenn immer mehr Leute für immer weniger Geld immer mehr Lebensarbeitszeit leisten sollen, da hilft kein moralischer Appell.
Manchmal ist Hopfen und Malz verloren. Aber sollte man deshalb gleich von vorneherein das unterste Niveau zum Standard machen?