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Verfasst: So 25. Jan 2009, 02:18
von pjotr
Original von Joeli Veitayaki
etatistisch? Sie werten also ihre eigenen Ansichten ab? Find ich richtig so :klatsch:
Tu ich eigentlich nicht. Fantasieren Sie? Suchen Sie besser mal einen Arzt auf.

Verfasst: So 25. Jan 2009, 05:27
von Palin Waylan-Majere
Original von Helen Bont
Das ist unser Verständnis vom Sozialstaatsgebot der Unionsverfassung.
Sie haben staatliche Ausgaben zur Existenzsicherung unter der Prämisse kritisiert, diese seien nicht finanzierbar. Wie sieht denn das UFD-Konzept aus, das ohne Geld funktioniert? :rolleyes:

Verfasst: So 25. Jan 2009, 09:39
von Helen Bont
Original von Palin Waylan-Majere

Sie haben staatliche Ausgaben zur Existenzsicherung unter der Prämisse kritisiert, diese seien nicht finanzierbar. Wie sieht denn das UFD-Konzept aus, das ohne Geld funktioniert? :rolleyes:
Erstens ist das eine rein hypothetische Frage, denn Geld als Zahlungsmittel existiert bereits und zweitens schließt die Nichtfinanzierbarkeit irgendwelcher Vorhaben die Existenz von Geld als Zahlungsmittel nicht aus.
Aber ich will Ihnen und der interessierten Öffentlichkeit gerne das Sozialkonzept der UFD erläutern.

01. Natürlich haben Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen, Anspruch auf staatliche Sozial- bzw. Transferleistungen.
02. Die UFD will Familien entlasten, damit sie ihrer Aufgabe, unter anderem der Erziehung und Förderung von Kindern, nachkommen können. Insbesondere sollen "Problemfamilien" eine besondere Hilfe erhalten, was unserem Konzept der zielgerichteten Sozialhilfe entspricht.
03. Wir wollen Chancengleichheit im Bildunhgswesen, denn Bildung ist der Schlüssel für den beruflichen Erfolg, sozialen Aufstieg und ein Leben in Freiheit und Würde.
04. Wir wollen ein Bildungssystem, welches ein lebenslanges Lernen, Weiterbildung und Umbildung ermöglicht, denn nur, wer mit der Zeit geht, wird in der Lage sein, neue Herausforderungen zu meistern.
05. Wir wollen Jugendliche fördern. Durch ein breites Angebot an Sport-, Kultur- und Freizeitangebote und so die Familien ein Stück weit entlasten und gleichzeitig mithelfen zu verhindern, dass Jugendliche in Drogenskonsum oder Kriminalität abgleiten.

Das sind nur ein paar Punkte von dem, was die UFD unter Sozialpolitik versteht. Diese Politik hat zum Ziel, die Menschen aus der Abhängigkeit staatlicher Alimentierung zu befreien und sie darin zu unterstützen - wobei die Betonung auf unterstützen liegt, denn die Leistung müssen die schon selber erbringen - , ein Leben in Freiheit, Selbstachtung und Würde zu führen. Das unterscheidet die UFD von der einfallslosen Alimentierungspolitik der LL, die die Menschen nur als Empfänger staatlicher Leistungen begreift und sie ein Leben in Abhängigkeit führen lässt.

Verfasst: So 25. Jan 2009, 15:56
von pjotr
Original von Helen Bont
...
Was Sie also schaffen wollen ist ein kompliziertes System ineinander verschachtelter staatlicher Transferleistungen.
Aber der Linken Liste werfen Sie vor, wir würden eine Alimentierungspolitik betreiben...

Verfasst: Mo 26. Jan 2009, 17:35
von Michael Heen
Original von pjotr

Was Sie also schaffen wollen ist ein kompliziertes System ineinander verschachtelter staatlicher Transferleistungen.
Aber der Linken Liste werfen Sie vor, wir würden eine Alimentierungspolitik betreiben...
Frau Bont hat die Unterschiede in der Sozialpolitik zwischen UFD und LL sehr gut herausgestellt: für die UFD besteht Sozialpolitik nicht nur aus dem Gewähren von finanziellen Zuwendungen, sondern umfasst unter anderem auch die Bildungs-, Jugend- und Familienförderpolitik.

Verfasst: Mo 26. Jan 2009, 19:02
von Helen Bont
Original von pjotr

Was Sie also schaffen wollen ist ein kompliziertes System ineinander verschachtelter staatlicher Transferleistungen.
Aber der Linken Liste werfen Sie vor, wir würden eine Alimentierungspolitik betreiben...
Wieder falsch geraten, Herr Jerkov. Was die UFD anstrebt ist ein breites Instrumentarium an verschiedenen sozialpolitischen Programmen, die jedes für sich steht und zielgerichtet eingesetzt werden können, während die LL Geld nimmt, was noch nicht erwirtschaftet werden muss, und einfallslos und ohne jeden positiven Effekt unter die Menschen streut. Die Politik der LL ist jene, die "dem Geist die Flügel knickt", wie es treffend in dem berühmten Arbeiterlied heißt.

Verfasst: Mo 26. Jan 2009, 19:53
von Palin Waylan-Majere
Wie sehen die Punkte 01 und 02 konkret in der Finanzierung aus?

Verfasst: Mo 26. Jan 2009, 23:11
von pjotr
Original von Helen Bont

Wieder falsch geraten, Herr Jerkov. Was die UFD anstrebt ist ein breites Instrumentarium an verschiedenen sozialpolitischen Programmen, die jedes für sich steht und zielgerichtet eingesetzt werden können, während die LL Geld nimmt, was noch nicht erwirtschaftet werden muss, und einfallslos und ohne jeden positiven Effekt unter die Menschen streut. Die Politik der LL ist jene, die "dem Geist die Flügel knickt", wie es treffend in dem berühmten Arbeiterlied heißt.
Nehmen Sie doch einfach die Ohrstöpsel raus, vielleicht hören Sie dann wenn wir zum dritten Mal wiederholen, dass das System der Negativsteuer eines ist, bei dem es in der Natur der Sache liegt, dass es sich selbst finanziert.

Verfasst: Di 27. Jan 2009, 08:19
von Helen Bont
Original von pjotr

Nehmen Sie doch einfach die Ohrstöpsel raus, vielleicht hören Sie dann wenn wir zum dritten Mal wiederholen, dass das System der Negativsteuer eines ist, bei dem es in der Natur der Sache liegt, dass es sich selbst finanziert.
Nur weil Sie mit der Originalität ein Gebetsmühle eine These wiederholen, heißt das ja nicht gleich, dass diese auch per se wahr sein muss. Wie wärs, wenn Sie mir und dem interessierten Publikum einfach mal vorrechnen, wie diese Naturgesetzlichkeit der Seönstfinanzierung einer negativen Einkommenssteuer funktioniert, und dann schauen wir mal, ob es sich nicht um eine Milchmädchenrechnung handelt.

Verfasst: Di 27. Jan 2009, 08:31
von Helen Bont
Original von Palin Waylan-Majere
Wie sehen die Punkte 01 und 02 konkret in der Finanzierung aus?
Zu 01: Durch die Einrichtung einer Arbeitslosen- und Sozialversicherungskasse, in die jeder Bürger, der ein eigenes Einkommen erzielt, einzahlt. Diese Kasse erhält eine staatliche Anfangfinanzierung. Arbeitslosengeld erhält, wer eine gewisse Zeitspanne Beiträge gezahlt hat, während Sozialhilfe diejenigen erhalten, die auch ohne vorherige Beitragszahlung in eine wirtschaftliche Notlage gekommen sind.
Flankiert werden diese Zahlungen durch Aus-, Weiter- und/oder Arbeitplatzbeschaffungsmaßnahmen des - eventuell noch zu gründenden - Arbeitsamtes.

Zu 02: So wie auch heute schon Schulen, Kindergärten und andere staatliche Einrichtungen der Bildung, Kulturpflege oder ähnliches finanziert werden. Denkbar ist zum Beispiel der Einsatz von mobilen Sozialarbeitern parallel zum Angebot "stationärer" Beratungs- und Hilfsstellen.