Original von Sean William Connor
Herr Unionskanzler, wie ist die zeitige Situation auf dem betreffenden Gebiet?
Was verstehen Sie unter "zeitiger Situation"? Wenn Sie die derzeitige Situation dort meinen, dann soviel: Derzeit findet unter Teilnahme der Demokratischen Union eine Antarktiskonferenz in den Vereinigten Staaten statt, an der neben Astor unter anderem Albernia, Gran Novara, Leduveia, Futuna, Aurora und die Hollunderlande teilnehmen. Die dortigen Konferenzteilnehmer wurden über den Schritt der Unionsregierung informiert.
Weviele Nationen hegen Anspruch auf dieses Land?
Auf das Gebiet, das wir als Schutzgebiet der Demokratischen Union betrachten, wird meines Wissens von keiner Nation beansprucht. Wir haben auch im Vorfeld, bei den Gesprächen mit Verbündeten und Freunden, nur Unterstützung für unseren Schritt erfahren.
Und was können Sie zu den Meldungen über die Zwischenfälle dort sagen?
Dazu hatte ich mich ja bereits geäußert: Die Unionsregierung hat keine Kenntnis darüber, dass Schiffe der Unionsmarine in diese bewaffnete Auseinandersetzung verwickelt gewesen wären, geschweige denn versenkt wurden.
Was versteht die Unionsregierung darunter?
Dazu hatte ich ja bereits Stellung genommen, aber ich wiederhole das gerne: Die Unionsregierung sieht ein Schutzgebiet als geographisch festgelegte Interessenszone, woraus sich nicht notwendigerweise militärische Konsequenzen ergeben. Mir wäre nicht bekannt, dass es solche Konsequenzen gibt oder sie von irgendeiner Seite geplant wären.
Wir haben gehört a) kein Unionsland (soll auch keins werden), b) es wird keinem der Zutritt verwehrt aber c) dort sind bewaffnete Verbände der Unionsmarine stationiert.
Ich bitte hier um eine genaue Ausdrucksweise, um keine Verwirrung zu stiften: Die militärischen Verbände der Unionsmarine, genauer gesagt: die zwei Schiffe, sind nicht an Land stationiert. Ebenso wenig sind Angehörige der Unionsstreitkräfte an Land stationiert. Die einzigen Landgänge haben durch Teilnehmer der Expedition der Schmelzer Foundation stattgefunden.
Hat die Unionsregierung etwa billigend in Kauf genommen sich in militärische Auseinandersetzungen verwickeln zu lassen?
Natürlich nicht, die Unionsregierung ist um jeden Angehörigen der Unionsstreitkräfte besorgt. Wir haben im Vorfeld sehr genau abgeklärt, welche Konsequenzen dieser Schritt haben könnte, und haben dabei nur positive Reaktionen erfahren.
Auch im Rahmen der Antarktiskonferenz wurde an diesem Schritt bisher keine Kritik laut.