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Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 13:40
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Das wäre noch längst kein so großer Betrug am Wähler wie eine faktische Abhängigkeit von den Linken.
Was Deine Meinung über die Linke angeht, scheinst Du 100% faktenresistent zu sein. Wie Du allen Ernstes schreiben kannst, dass es Deiner Meinung nach wichtiger ist, welche Partei die Vorgängerpartei einer der Parteien war, aus der die Partei hervorgegangen ist, aus deren Kandidaten sich die Fraktion zusammensetzt, deren demokratisch gewählte westdeutsche Mitglieder Frau Ypsilanti mitwählen, als, welche Politik in Hessen betrieben wird, ist mir aber noch unverständlicher.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:06
von Rainer Zufall
99% der hessischen Linke besteht aus ehemaligen Sozis und Gewerkschaftlern. Und Willi van Ooyen ist bestimmt kein orthodoxer Marxist.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:18
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott
Was Deine Meinung über die Linke angeht, scheinst Du 100% faktenresistent zu sein. Wie Du allen Ernstes schreiben kannst, dass es Deiner Meinung nach wichtiger ist, welche Partei die Vorgängerpartei einer der Parteien war, aus der die Partei hervorgegangen ist, aus deren Kandidaten sich die Fraktion zusammensetzt, deren demokratisch gewählte westdeutsche Mitglieder Frau Ypsilanti mitwählen, als, welche Politik in Hessen betrieben wird, ist mir aber noch unverständlicher.
Die Vorgängerparteien der Linken waren - SPD-Ost und KPD. Nein liebe Kinder, die SED war nicht die Vorgängerpartei, sondern es ist diesselbe Partei. Nur hat man das "demokratisch" auf dem blutroten Mäntelchen ein bisschen aufgefrischt, gelogen ist es aber immer noch.
Integrität ist für mich tatsächlich wichtiger als die Politik, die betrieben wird. Ypsilanti würde, wenn sie sich tolerieren lässt, die Tyrannenpartei Die Linke noch hoffähiger machen. Ein Demokrat darf sich aber nicht Tyrannen einlassen.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:20
von Oliver von Palm
Original von Rainer Zufall
99% der hessischen Linke besteht aus ehemaligen Sozis und Gewerkschaftlern. Und Willi van Ooyen ist bestimmt kein orthodoxer Marxist.
Und? Macht das die Tatsache besser, dass die Linke schon mal eine Diktatur errichtet hat und man es eigentlich vermeiden sollte, dass sie das wieder tut?
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:30
von Oliver von Palm
Es ist doch verlogen, wenn man wegen einer im Nachhinein nicht durchführbaren Koalitionsaussage den Moralapostel spielt, gleichzeitig aber dutzende Politiker bei dutzenden Wahlen Wahlversprechungen am laufenden Band machen, die sie im nachhinein nicht eingehalten haben.
Doch, die Koalitionsaussage ist durchführbar. Ypsilanti müsste doch nur Koch das Feld überlassen. Dann wäre sie wenigstens noch glaubwürdig.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:31
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Und? Macht das die Tatsache besser, dass die Linke schon mal eine Diktatur errichtet hat und man es eigentlich vermeiden sollte, dass sie das wieder tut?
Das hat sie eben nicht. "Die Linke" bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die sich 2007 politisch zusammengetan haben. Diese Gruppe hat nie eine Diktatur errichtet. Was Du machst, ist rhetorische Trickserei, um irgendwie die Identität von SED und Linke. zu suggerieren.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:33
von Montgomery Scott
Original von Oliver von Palm
Die Vorgängerparteien der Linken waren - SPD-Ost und KPD. Nein liebe Kinder, die SED war nicht die Vorgängerpartei, sondern es ist diesselbe Partei. Nur hat man das "demokratisch" auf dem blutroten Mäntelchen ein bisschen aufgefrischt, gelogen ist es aber immer noch.
Das stimmt nicht. Die Partei wurde, was die personelle Zusammensetzung angeht, 1990 neu gegründet. Die Mitglieder wurden nicht übernommen sondern die Mitglieder der PDS mussten eine Mitgliedschaft beantragen.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:37
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott
Das hat sie eben nicht. "Die Linke" bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die sich 2007 politisch zusammengetan haben. Diese Gruppe hat nie eine Diktatur errichtet. Was Du machst, ist rhetorische Trickserei, um irgendwie die Identität von SED und Linke. zu suggerieren.
Unsinn. Vorher gab es die PDSED, die sich dann in Linkspartei umbenannt hat. Anschließend wurde die WASG geschluckt und wieder ein neuer Name aus der Trickkiste gefischt, um dem albernen Wahlvolk und erst recht solch naiven Naturen wie dir vorzumachen, die Linke sei was total Neues. Fakt ist: Die ehemalige WASG macht gerade mal 16 % der Linken aus, viel zu sagen haben die WASGler auch nicht.
Und ebenso ist Fakt, dass die Linke die SED ist. Und allein das sollte jedem Demokraten nur ein Gefühl für diese Partei abverlangen: Verachtung. Jeder anständige Mensch, jeder Demokrat muss sich der Linken und ihren Machtallüren in den Weg stellen und die aktive staatliche Bekämpfung der Partei einfordern.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:38
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott
Das stimmt nicht. Die Partei wurde, was die personelle Zusammensetzung angeht, 1990 neu gegründet. Die Mitglieder wurden nicht übernommen sondern die Mitglieder der PDS mussten eine Mitgliedschaft beantragen.
DAS sind rhetorische Winkelzüge.
Verfasst: Mo 15. Sep 2008, 14:40
von Palin Waylan-Majere
Original von Oliver von Palm
Mir fällt gerade auf: Ypse sagt "Wir wollen sie (Anmerkung: Also die Linken) schon ziemlich genau nageln." Hm, da drängt sich die Assoziation vom "mit ihnen ins Bett gehen" schon sehr auf.
Ohne Worte.