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Verfasst: So 27. Jul 2008, 15:39
von Rainer Zufall
Fällt Dir nichts mehr ein?
Du hast dich durch deine wirklichkeitsfremden Aussagen doch selbst demaskiert, was soll ich da noch sagen?
Ja, seit Aufkunft des Christentums mit seiner Menschenfressermoral.
Blasphemien lasse ich generell unkommentiert.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 15:41
von Hajo Poppinga
Original von Rainer Zufall
Gerade die Blinkerei ist doch schön :)
Naja, ich werd sehen was ich für dich tun kann ;)
Super. Danke. :)

Verfasst: So 27. Jul 2008, 15:42
von Kreittmayr
Original von Rainer Zufall
Du hast dich durch deine wirklichkeitsfremden Aussagen doch selbst demaskiert, was soll ich da noch sagen?
Wovon man nicht sprechen kann, davon soll man schweigen. Zumindest ist das besser, als Argumente durch Beleidigungen zu ersetzen. Denn das macht keinen guten Eindruck.
Blasphemien lasse ich generell unkommentiert.
Amüsant.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 15:47
von Rainer Zufall
Ich denke nicht, daß ich dich beleidigt habe. Daß du offensichtlich nicht weißt wovon du sprichst, wenn du von dem Gefühlsleben eines Fließbandarbeiters redest, ist offensichtlich. Arbeite du erstmal n paar Wochen am Fließband und stell dir vor, das hättest du dein Leben lang zu tun und dann sehen wir weiter.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 15:52
von Kreittmayr
Original von Rainer Zufall
Daß du offensichtlich nicht weißt wovon du sprichst, wenn du von dem Gefühlsleben eines Fließbandarbeiters redest, ist offensichtlich. Arbeite du erstmal n paar Wochen am Fließband und stell dir vor, das hättest du dein Leben lang zu tun und dann sehen wir weiter.
Argumentum ad experientiam ist keine logisch zulässige Argumentationsform.

Offenbar bringen die Schulen nicht nur das Lesen nicht ordentlich bei, sondern auch das Denken.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 15:58
von Rainer Zufall
Hast du schonmal was von Empathie gehört? Hör mal mit diesem intellektualistischen Küchenlatein auf und versetz dich mal in die Lage anderer Menschen, das bringt dir womöglich doch mehr an Erkenntnis als dich an deiner Logik windend zu theoretisieren.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 16:01
von Kreittmayr
Original von Rainer Zufall
Hast du schonmal was von Empathie gehört? Hör mal mit diesem intellektualistischen Küchenlatein auf und versetz dich mal in die Lage anderer Menschen, das bringt dir womöglich doch mehr an Erkenntnis als dich an deiner Logik windend zu theoretisieren.
Ich bin durchaus in der Lage, mich in die Situation anderer Menschen hineinzuversetzen und zu verstehen, wie sie die Sache sehen. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich gefühlig für sie Verständnis haben müsste.

Abgesehen davon sind Gefühle keine gültigen Erkenntnisinstrumente. Logik und Vernunft, sonst nichts.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 16:54
von Baudouin de Billancourt
Original von Michael Schneider
Das tumbe Bild des Biertrinkers vorm Fernseher ist stupides Vorurteil. Ich zähle dich damit zu dieser typischen privilegierten Elite, dievollkommen verquere Vorstellungen von der Wirklichkeit hat.
Ist es für dich eine verquere Vorstellung, dass der Mensch ein Wesen mit freiem Willen ist, das durch seine Abstraktionsfähigkeit ein praktisch unbegrenztes Potenzial hat? Dass der Mensch fähig ist, seine Seele und sein Leben selbst zu gestalten? Dass er nicht ein hilfloser Spielball igrendwelcher böser Kräfte ist und sich nicht seinem "Schicksal" zu fügen hat? Ich habe eine zu hohe Meinung vom Menschen, als dass ich Verständnis für Leute haben könnte, die mit ihrem Leben unzufrieden sind und nicht den geringsten Versuch unternehmen, etwas daran zu ändern.
Edit: achja, zum Biertrinker - es wird bestimmt nicht jeder Arbeiter seinen Verstand hemmen und dauernd Bier trinken. Es ist auch wirklich nicht jeder Arbeiter mit seinem Leben unzufrieden. Dennoch sind es - neben einigen Jugendlichen - praktisch ausschließlich Hartzer und Arbeiter, die sich in den Kneipen volllaufen lassen und abends Realitätsflucht begehen und Ablenkung von ihrem missglücktem Leben suchen.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 17:02
von Damian Fuller
Mit Gefühlen, künstlich erzeugten, hervorgeholten oder wirklich vorhandenen, gewinnt man viele Wahlen. Viele Herrschaftsformen legitimieren sich eher über Gefühle und emotionale Aspekte als über Logik und Vernunft.

In einer Demokratie gibt es schon auch mal Wahlgewinner, die mit Vernunft gewinnen. Aber beileibe nicht nur.

Verfasst: So 27. Jul 2008, 17:04
von Vincent Bellagio
Mich würde einmal interessieren, ob die Leute, die hier in ihrem Elfenbeinturm sitzen und mit Philosophie und lateinischen Floskeln nur so um sich schmeißen, eigentlich schon einmal längere Zeit einer regelmäßigen Arbeit nachgegangen sind oder womöglich noch studieren.

Wenn ihr erst einmal ein paar Jahre gearbeitet habt, wird euch dieses System assimiliert haben. Dann steht ihr morgens um sechs auf und geht tagsüber eurer Arbeit nach. Abends kommt ihr ko nach hause und seit froh über ein Feierabend-Bier vorm heimischen TV oder in der nächsten Eckkneipe. Da pfeift ihr dann nämlich ganz schnell auf euren freien Willen und was weiß ich was, und lernt, mit dem zu leben was ihr habt und mit dem auszukommen, was ihr seid. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede. ;)