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Verfasst: Di 10. Jun 2008, 17:45
von David G. Whitman
Das ist doch Käse, dann dürften sich die USA oder Kanada auch nicht als "Nation" fühlen, und noch weniger als Deutschland eine nationale Auswahl stellen. Das mag in der Urbedeutung des Wortes korrekt (weniger aber, wenn man sich beim Nationalbegriff von der reinen Abstammungslehre verabschiedet) sein, doch weil die Grenze von Staat/Nation nur noch selten wirklich benutzt wird und Deutschland ohnehin niemals im originalen Sinne eine "Nation" war (korrekterweise ist Deutschland wohl eher eine Staatsnation), ist die Debatte doch müßig.
Wer deutscher Staatsbürgerschaft ist, der gehört zur Nation. Die Zeiten, in der man Nationalitäten durch Zugehörigkeitsbedingungen eindeutig trennen konnte, sind doch sowieso dermaßen vorbei, dass die Begriffsanpassung eigentlich angebracht wäre.
Edit: Begriffsverirrung

Verfasst: Di 10. Jun 2008, 23:15
von Vincent Bellagio
Mir ist eure Diskussion einfach mal völlig schnuppe. solange unsere Jungs in der Nationalmannschaft weiterhin so super schwarz-rot-geil spielen. :]
Verfasst: Di 10. Jun 2008, 23:27
von Konrad Grimm
Original von Vincent Bellagio
Mir ist eure Diskussion einfach mal völlig schnuppe. solange unsere Jungs in der Nationalmannschaft weiterhin so super schwarz-rot-geil spielen.
:O
Verfasst: Mi 11. Jun 2008, 08:40
von Michael Schneider
Thorsten, Du hast nur mal wieder total einen an der Waffel. So einfach ist das. Und ein mickriger Miesepeter biste dazu auch noch, der anderen die Freude am Sport nicht gönnt, weil er selbst zu verknittert ist für sowas...und Freunde hast Du auch keine!
Verfasst: Mi 11. Jun 2008, 09:17
von Konrad Grimm
Super. Jetzt hast Du's mir gegeben :rolleyes:
Verfasst: Mi 11. Jun 2008, 10:55
von SRM
Mit Beschimpfungen kommen wir hier ja jetzt auch nicht weiter.
Ich sehe die EURO vielmehr als Musterbeispiel einer geglückten Globalisierung.

Verfasst: Mi 11. Jun 2008, 12:40
von Michael Schneider
Original von SRM
Mit Beschimpfungen kommen wir hier ja jetzt auch nicht weiter.
Ich sehe die EURO vielmehr als Musterbeispiel einer geglückten Globalisierung.
Wat soll man da auch sonst sagen, hm? Fehlt ihm nur noch ein Zylinder und Fingerhandschuhe dann nenne ich ihn Ebenezer!
Verfasst: Mi 11. Jun 2008, 12:49
von Rainer Zufall
Ubi bene, ibi patria. So und nicht anders.
Ich würde sagen, das mit Gomez, Poldi und co. das liegt daran, daß unter den Zuwanderern tendenziell noch mehr Jungs auf den Bolzplatz gehen und selbst Fußball spielen nicht bedeutet, daß man dabei einen Joystick in der Hand hält.
Es ist doch eine Binsenweisheit, daß unsere haltungsgeschädigte fettleibige Jugend zu einem Teil motorisch gestört ist und keinen gerade Ball treten, geschweige denn 90 Minuten rennen kann.
Verfasst: Mi 11. Jun 2008, 12:51
von Peter Vain
Nunja er identifiziert sich mit seinem 1. FC N. Da dürften auch nur ein zwei Nürnberger noch im Kader sein, wenn überhaupt, vllt irre ich mich da auch.
Der DFB ist halt der Vertreter der Deutschen Nation im internationalen Fußball. Daher kann man dann auch zurecht sagen, dass die Auswahl die der DFB aufstellt in einem gewissen Maße repräsentativ fürs Deutsche Volk ist. Es ist halt in der Regel die Beste 11 die zu einem gewissen Zeitpunkt eine Nation zur Verfügung stellen kann. Naja aber insgesamt sollte man den Sport nicht wirklich so wissenschaftlich analysieren. Es reicht mir, wenn sie allesamt guten Fußball spielen. Daher hoffe ich auch, dass die Griechen merken, dass sie offensiver sein müssen, wollen sie noch weiterkommen. Das war ja gestern ein wenig grauenhaft.
Verfasst: Mi 11. Jun 2008, 13:24
von Konrad Grimm
Original von Peter Vain
Naja aber insgesamt sollte man den Sport nicht wirklich so wissenschaftlich analysieren.
Da hast Du wahrscheinlich recht. Jedenfalls will es keiner hören.