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Verfasst: So 25. Mai 2008, 14:32
von vSzP
Original von Kauli

Du argumentierst also damit, das sexueller Missbrauch bei Kinder keinen Schaden anrichtet, das es Eltern egal ist, wenn ihre Kinder Missbraucht werden und das, in der Konsequenz, die Kinder, die deswegen in Behandlung sind, sich nicht so anstellen sollen, weil Kinderladen-Kinder das auch ohne Probleme verkraften?

Ansonsten musst du mir erklären, warum es nicht zu Anzeigen kam, oder es wenigstens keinem der politischen Gegner von Cohn-Bendit gelungen ist, auch nur einen Zeugen aufzutreiben, der bestätigen kann, das es zu pädophilen Missbrauch durch Cohn-Bendit gekommen ist.
Nein. Ich argumentiere damit, dass in einem solchen Umfeld, dass "offen für neue Ideen" ist, wahrscheinlich weniger Menschen bei solchen Spielen an Kindesmissbrauch dachten sondern so gedacht haben, wie besagter Daniel Cohn-Bendikt.

Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum du - bei sonstiger Inaktivität - Daniel Cohn Bendikt in jeder Diskussion vehemenst verteidigt. Gibt es da irgendwelche freundschaftlichen Verbindungen etc.?

Verfasst: So 25. Mai 2008, 15:33
von Fabian Montary
Original von Albert von Romanow-Bernstein

Wir können gerne beim Krause-Fall bleiben und uns mal seine Veröffentlichungen ansehen. Dann sagst Du mir, wo das ganz nur im Ansatz Demokratie feindlich sein soll. Es hat sich doch niemand dafür interessiert was er geschrieben hat. Lediglich wo.
Ich meinte eher, dass die Öffentlichkeit noch das Handeln der Machtausübenden beeinflussen kann...

Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:02
von Albert von Romanow-Bernstein
Original von Fabian Montary

Ich meinte eher, dass die Öffentlichkeit noch das Handeln der Machtausübenden beeinflussen kann...
Der linke Zeitgeist, ja. Die "Öffentlichkeit" interessiert sich sicherlich wenig für welche Zeitung jemand mal geschrieben hat. Der breiten Masse kann man viel erzählen - und die glaubt das dann auch.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:09
von Fabian Montary
Original von Albert von Romanow-Bernstein
Der linke Zeitgeist, ja. Die "Öffentlichkeit" interessiert sich sicherlich wenig für welche Zeitung jemand mal geschrieben hat. Der breiten Masse kann man viel erzählen - und die glaubt das dann auch.
Die Medien haben gerade die Funktion der Vermittlung von Informationen, wenn du die Medien abschaffen willst, bist du Undemokrat.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 19:58
von Albert von Romanow-Bernstein
Leute, die die JF verbieten wollen tun das ja gerade.
Ich würde nicht sagen, dass ich mit dieser Zeitung symphatisiere, aber ich lese sie trotzdem. Ich lese auch die TAZ. Man muss auch mal sehen was die Leute rechts und links von einem so denken. Pluralismus - auch in den Medien - ist wichtig für eine Demokratie.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 20:08
von Kauli
Original von vSzP

Nein. Ich argumentiere damit, dass in einem solchen Umfeld, dass "offen für neue Ideen" ist, wahrscheinlich weniger Menschen bei solchen Spielen an Kindesmissbrauch dachten sondern so gedacht haben, wie besagter Daniel Cohn-Bendikt.
Hmmm... Kinners, geht an eure Vergewaltigungen mit der richtigen Einstellung ran und sie stellt keine Problem da...
Original von vSzP
Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum du - bei sonstiger Inaktivität - Daniel Cohn Bendikt in jeder Diskussion vehemenst verteidigt. Gibt es da irgendwelche freundschaftlichen Verbindungen etc.?
Jeder Mensch, dem eine solche Sauerei unberechtigt vorgeworfen wird, sollte jemanden finden, der ihn dagegen verteidigt. nenn es einfach Anstand und Ehrgefühl...

Ansonsten konnte ich weder mit der Person noch dem Politiker Cohn-Bendit viel anfangen. Ich bin aber immer dafür jemanden für das zu kritisieren und anzugreifen, das er auch gemacht hat. Kritik dafür, das er so einen Mist geschrieben hat teile ich auch. Das er das wirklich getan hat, sehe ich nicht.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 20:11
von Albert von Romanow-Bernstein
Auf Danny le Rouge wollte ich gar nicht hinaus... mea culpa :)

Verfasst: So 25. Mai 2008, 20:41
von vSzP
Original von KauliJeder Mensch, dem eine solche Sauerei unberechtigt vorgeworfen wird, sollte jemanden finden, der ihn dagegen verteidigt. nenn es einfach Anstand und Ehrgefühl...
Starke Beweise außer diese "das war alles Fiktion"-Story konntest du aber für seine Unschuld noch nicht finden. Es bleibt also im Raum stehen, ob diese Anschuldigungen tatsächlich unberechtigt sind.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 20:53
von Aaron Sulla
Original von vSzP
Starke Beweise außer diese "das war alles Fiktion"-Story konntest du aber für seine Unschuld noch nicht finden. Es bleibt also im Raum stehen, ob diese Anschuldigungen tatsächlich unberechtigt sind.
Seid ihr nicht immer alle so rechtsstaatlich und freiheitlich und dieses Zeug? Gilt denn dann nicht jemand erst dann als Straftäter, wenn ihm die Schuld bewiesen wurde? Ist irgendjemand gezwungen das Gegenteil zu beweisen, wenn ihm so ein Mist vorgeworfen wird?

Wenn du jemand als Kinderschänder bezeichnest, dann muss nicht er beweisen, dass du Unrecht hast, sondern du musst beweisen, dass du Recht hast. Ansonsten darf er nicht als Kinderschänder bezeichnet werden.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 20:54
von Kauli
Original von vSzP

Starke Beweise außer diese "das war alles Fiktion"-Story konntest du aber für seine Unschuld noch nicht finden. Es bleibt also im Raum stehen, ob diese Anschuldigungen tatsächlich unberechtigt sind.
Wie wäre es mit "in dubio pro reo"? Nicht ich muss beweisen, das er es nicht getan habe, sondern du, das er es gemacht hat.