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Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 19:04
von vSzP
Original von Montgomery Scott
Und genau das mache ich nicht. Warum ich das nicht tue, muss ich jetzt wohl nicht nochmal in ganzer Länge ausführen.
Nein, um Gottes Willen nicht. Aber daran kannst Du - Gott sei Dank - nichts ändern. Es ist Sache des Eigentümers wieviel Angestellte bekommen. Egal ob der Angestellte nur Josef Ackermann oder Otto Müller heißt.
Verfasst: So 25. Mai 2008, 23:47
von Montgomery Scott
Und zum Glück bewegt sich in Deutschland im Moment einiges politisch, sodass bald nicht mehr auf dem Markt ausgepokert wird, wie weit die Löhne noch sinken.
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 00:02
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott
Und zum Glück bewegt sich in Deutschland im Moment einiges politisch, sodass bald nicht mehr auf dem Markt ausgepokert wird, wie weit die Löhne noch sinken.
Nein, jetzt brauchen wir bald keine Einverständnisse freier Menschen mehr, jetzt regeln wir das mit Gewalt, wie es in jedem ordentlichen Sklavenloch gehandhabt wird! "zum Glück" :rolleyes:
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 06:16
von vSzP
Original von Montgomery Scott
Und zum Glück bewegt sich in Deutschland im Moment einiges politisch, sodass bald nicht mehr auf dem Markt ausgepokert wird, wie weit die Löhne noch sinken.
Der Grund, warum die Löhne sinken liegt jetzt auch schon in staatlichen Händen und schimpft sich Sozialabgaben.
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 11:06
von Montgomery Scott
Von den Sozialabgaben finanzieren nicht Scholz und Steinbrück ihren nächsten Urlaub. Die kommen uns unmittelbar zu Gute. Von der höheren Rendite für Großinvestoren kann man das nicht behaupten. Das ist außerdem nicht "der Grund". Es ist eine Tatsache, dass diee Reallöhne insgesamt kräftig sinken und nicht in erster Linie aufgrund immer höherer Abgaben.
Nein, jetzt brauchen wir bald keine Einverständnisse freier Menschen mehr, jetzt regeln wir das mit Gewalt, wie es in jedem ordentlichen Sklavenloch gehandhabt wird! "zum Glück"
Jeder freie Lohnarbeiter lebt sogesehen in einem Sklavenloch. Seine Vorfahren wurden erst mit Gewalt von ihrem Land vertrieben, sodass sie sich nicht mehr selbst versorgen konnten. Somit wurden sie gezwungen, zu ausbeuterischen Löhnen in Fabriken zu arbeiten und sich mit dem Lohn über Märkte zu ernähen, was wiederum die Nachfrage für mehr Lohnarbeit schuf. Wir leben alle in einer großen Unfreiheit, die durch die Produktionsweisen der kapitalistischen Ordnung bedingt sind. Dem Staat muss man vorallem vorwerfen, dass er diese Ordnung aufrechterhält. Der Liberalismus vermag auf Unfreiheitsphänomene der mitteleuropäischen Moderne schon lange keine Antworten mehr zu geben.
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 12:15
von Palin Waylan-Majere
Original von vSzP
Der Grund, warum die Löhne sinken liegt jetzt auch schon in staatlichen Händen und schimpft sich Sozialabgaben.
Lernt man das beim BWL Studium? =)
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 14:25
von vSzP
Original von Montgomery Scott
Von den Sozialabgaben finanzieren nicht Scholz und Steinbrück ihren nächsten Urlaub. Die kommen uns unmittelbar zu Gute. Von der höheren Rendite für Großinvestoren kann man das nicht behaupten. Das ist außerdem nicht "der Grund". Es ist eine Tatsache, dass diee Reallöhne insgesamt kräftig sinken und nicht in erster Linie aufgrund immer höherer Abgaben.
Sie kommen uns zu gute? Du weißt schon, dass du effektiv weniger rauskommst als du einzahlst?
Und wenn Du wissen möchtest, was du mal an Sozialhilfe bekommst (denn viel höher wird deine Rente nicht ausfallen):
http://www.sueddeutsche.de/app/wirtscha ... enrechner/
Und das Thema private Vorsorge hatten wir ja schon. Wobei zumindest Waylan-Majere jetzt klüger geworden sein dürfte weil er weiß, dass viele Staaten Geld in Fonds anlegen und damit die Rendite aufbessern.
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 14:34
von Montgomery Scott
Original von vSzP
Sie kommen uns zu gute? Du weißt schon, dass du effektiv weniger rauskommst als du einzahlst?
Das ist so nicht präzise. Das Wesen der staatlichen Sicherung ist das gleiche wie das jeder Versicherung.
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 14:37
von vSzP
Original von Montgomery Scott
Das ist so nicht präzise. Das Wesen der staatlichen Sicherung ist das gleiche wie das jeder Versicherung.
Nein, ganz und garnicht. Oder hast du mit dem Staat ein Vertrag ausgemacht, in dem er dir garantiert, was du ausgezahlt bekommst?
Kannst du deine Sozialabgaben einstellen mit der Begründung, dass du wechseln möchtest? Schlag das mal deinem künftigen Arbeitgeber vor... spätestens nach 3 Wochen steht der Zoll vor der Tür. Es sind Zwangsabgaben und keine freiwilligen Abgaben.
Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 14:43
von Montgomery Scott
Original von vSzP
Nein, ganz und garnicht. Oder hast du mit dem Staat ein Vertrag ausgemacht, in dem er dir garantiert, was du ausgezahlt bekommst?
Kannst du deine Sozialabgaben einstellen mit der Begründung, dass du wechseln möchtest? Schlag das mal deinem künftigen Arbeitgeber vor... spätestens nach 3 Wochen steht der Zoll vor der Tür. Es sind Zwangsabgaben und keine freiwilligen Abgaben.
Soweit geht die Analogie nicht, das stimmt. Aber es ist auch falsch, Sozialabgaben genauso als Abzug vom Lohn zu betrachten wie einen sinkenden Bruttolohn.