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Verfasst: Di 13. Mai 2008, 00:02
von Albert von Romanow-Bernstein
Ich spiele ja auch mit dem Gedanken...

Verfasst: Di 13. Mai 2008, 09:50
von Konrad Grimm
Mit welchem?

Verfasst: Di 13. Mai 2008, 12:02
von Albert von Romanow-Bernstein
Meiner Rückkehr zur CDU.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 20:04
von Albert von Romanow-Bernstein
Original von Konrad Grimm

Um darauf mit Stoiber zu antworten: "Ähhhh..."

;)

Hm, pragmatisch-realpolitisch vielleicht?
Und Deine Meinung zu christlicher Ethik, Sozialstaat und Konservatismus? Sind ja alle drei zusammen Bestandteile des Grundsatzprogramms der CSU bzw. der CDU.
Das interessiert mich deshalb, weil das ja sicher als Mitglied der Libertären Plattform in der FDP eine andere war.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 21:32
von Konrad Grimm
Original von Albert von Romanow-Bernstein
Und Deine Meinung zu christlicher Ethik,
Enthält kluge Einsichten.
Sozialstaat
Hat seinen Sinn.
und Konservatismus?
Ist mir begrifflich zu unklar.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 21:35
von Baudouin de Billancourt
Original von Konrad Grimm
[Sozialstaat] Hat seinen Sinn.
Welchen?

Verfasst: So 25. Mai 2008, 21:42
von Konrad Grimm
Original von Baudouin de Billancourt
Welchen?
Er trägt zur Erfüllung der beiden klassischen Staatsaufgaben bei: Sicherheit und Frieden.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 21:46
von Albert von Romanow-Bernstein
Original von Konrad Grimm

Enthält kluge Einsichten.

Hat seinen Sinn.

Ist mir begrifflich zu unklar.
lol :) Danke

Verfasst: So 25. Mai 2008, 22:42
von Konrad Grimm
Original von Konrad Grimm
Er trägt zur Erfüllung der beiden klassischen Staatsaufgaben bei: Sicherheit und Frieden.
Nachtrag dazu: Überlegen wir mal, wie Deutschland ohne Sozialstaat aussähe. Wir hätten einige Millionen Menschen, die entweder von vornherein arbeitslos wären, weil Berufe, die in ihrem Fähigkeitsbereich lägen, durch Maschinen ersetzt worden sind, weil sie krank und erwerbsunfähig sind, und wir würden Millionen von Arbeitnehmern haben, die gerade so irgendwie am Existenzminimum herumkrebsen würden. Auf der anderen Seite hätten wir wahrscheinlich eine deutlich gewachsene, sehr reiche Oberschicht, die sich notwendigerweise massiv abschotten würde. Die Kriminalitätsraten sind explodiert. Es kommt regelmäßig zu Aufständen, die aber - da nur noch die Reichen wählen dürfen, hat der Staat freie Hand - jedes Mal mit massiver militärischer Gewalt niedergeschlagen werden. Arbeitbewegungen werden von der politischen Polizei überwacht und ihre Führer verschwinden regelmäßig von der Bildfläche.

Solche Zustände haben wir in einigen Ländern. Wollen wir sie auch?

Verfasst: So 25. Mai 2008, 23:42
von Baudouin de Billancourt
Original von Konrad Grimm
Wir hätten einige Millionen Menschen, die entweder von vornherein arbeitslos wären, weil Berufe, die in ihrem Fähigkeitsbereich lägen, durch Maschinen ersetzt worden sind,
Das beruht auf falschen Prämissen. Langzeitarbeitslosigkeit ist immer staatsgemacht. Ich verweise auf Anwendungen der Gossenschen Gesetze und "Was man sieht und was man nicht sieht".
weil sie krank und erwerbsunfähig sind,
Unfähigkeit gibt niemandem ein Recht auf Sklaverei; außerdem würde es sich nur um einen sehr kleinen Teil der Gesellschaft handeln (solange die garantierte staatliche Rente, für die ältere Leute bezahlt haben, weiter ausgezahlt würde), dem problemlos durch freiwillige Kräfte geholfen werden könnte.
und wir würden Millionen von Arbeitnehmern haben, die gerade so irgendwie am Existenzminimum herumkrebsen würden.
Das ist eine recht arbiträre Behauptung.
da nur noch die Reichen wählen dürfen, hat der Staat freie Hand
Von welchem Staat reden wir jetzt? Einem Staat, der kein Sozialstaat ist (dann müsste man einiges noch genauer festhalten) oder einem Staat, wie ihn sich der RCDS-Vorsitzende vielleicht vorstellt?